Was die Natur uns verrät: Heilpflanzen gegen Frühjahrserkältungen

Nach dem großen Arzt Paracelsus ist die Natur der wichtigste Ratgeber für den Menschen und würde ihm sogar die besten Heilmittelrezepte zeigen.
Solch eine Zusammenstellung sind etwa die drei Heilpflanzen, die gerade dieser Tage – wenn die Sonne zwar schon warm scheint, Wind und Schatten aber im krassen Wechsel noch schneidend kalt sein können –  im frühlingshaften Bergwald blühen: Huflattich, Pestwurz und Hohe Schlüsselblume.
Genau diese hier so wunderbar vergesellschafteten Frühlingsblüher sind bereits jede für sich genommen als entzündungshemmende, hustenreizstillende und gleichzeitig auch auswurffördernde Heilmittel bei akuten Erkältungskrankheiten. Zudem entfalten alle drei Pflanzen eine besonders gute Wirkung bei Frühlingserkältungen, also genau zu der Zeit, in der sie sich uns auch zeigen.

Für eine gerade auch für Kinder gut verträgliche Erkältungsteemischung werden je nach Pflanze ganz verschiedene Pflanzenteile verwendet: Die Blüten vom Huflattich, die Wurzeln der Pestwurz und Blüten sowie Wurzeln der Hohen Schlüsselblume.
Pro Tasse einen EL der Mischung mit gerade nicht mehr kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten ziehen lassen und einen TL Honig zugeben. Mehr als drei Tassen täglich und länger als über einen Zeitraum von drei Tagen sollte die Mischung jedoch nicht verwendet werden, denn sowohl Pestwurz als auch Huflattich enthalten die bei längerfristigem Gebrauch leberschädigende Pyrrolizidalkaloide.

Hinweis: Im Gegensatz zu Huflattich und Pestwurz steht die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) in Bayern unter #Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Als Alternative bietet es sich jedoch unbedingt an, sich die schöne Frühlingspflanze aus der gut sortierten Gärtnerei nach Hause in den Garten oder Balkonkasten zu holen.


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