Blog 2018

Schlagwort: Aktuelles
Radiotipp: Herbstentdeckungen am 04.10.2019
Veröffentlicht am Donnerstag, 3. Oktober 2019

Brombeeren, allüberall reifen jetzt die feinsten Früchte heran 🙂 Man muss es sich nur ganz kurz ins Gedächtnisrufen, wie der herrliche Geschmack vollreifer Brombeeren förmlich auf der Zunge zergeht. Brombeermarmelade, Brombeergelee, Bronbeerparfait, Brombeerbaiser,…… Aber Obacht, nach Regengüssen werden die dunklen Früchte vollkommen geschmacklos. Ist das nicht hundsgemein?
Nun, dann entdecken wir halt etwas anderes!
Für alle, die morgen am 04.10.2019 Zeit und Lust haben wäre der Treffpunkt um 10:00 Uhr vor dem Radiogerät, denn dann darf ich mich mit Moderatorin und Ratsch-Kollegin Conny Glogger auf einen spannenden Streifzug durch das herbstliche Bayern machen – wie immer auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks!
Für alle, die zwar Lust aber leider keine Zeit haben morgen früh zuzuhören, gibt es die Sendung wie immer zum Nachhören als Podcast: www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-1854324.html

Auch, wenn die langen Tage und lauen Sommerabende nun vorüber sind – der Herbst in Bayern ist eine ganz besondere Zeit. Und vor allem eine besonders schöne. BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth macht sich zusammen mit Heimat-Moderatorin Conny Glogger auf die Suche nach herbstlichem Kräuterbrauchtum, Naturentdeckungen und den schönsten (Kräuter-) Wanderungen in den bayerischen Bergen.“

 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Herbst im Zauberwald
Veröffentlicht am Sonntag, 29. September 2019

Nebel steigt aus den dunklen Tälern auf, wir steigen hinauf auf den schmalen Pfaden, immer weiter bis sich ein Sonnenstrahl Bahn bricht durch das allesverschleiernde Grau.
Warum nur zielt er genau hinein in den Stamm des hohlen Bergahorns, aus dem frischer Sauerklee in hellem Grün herausleuchtet? Es scheint so, als habe sich die Schar der keinen zarten Sauerkleeblättchen, die doch bei jedem Fingertipps und jedem noch so feinen Regentropfen adhoc zusammenklappen, ganz wissentlich in die Umarmung des alten Baumes begeben.
Welch wunderbare Zusammenstellung, wenn die kleine Heilpflanze Sauerklee – die so wunderbar hilfreich ist bei allen Verdauungsbeschwerden von Kindern nach Erschrecken, Schock und erlebter Gewalt – auf den beschützenden Hausbaum trifft, dem nicht nur im Alpenraum magische Kräfte zugesprochen werden.

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

„Frauenschuhe!“, der Bericht
Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Mai 2019

So einen wunderbaren Berich habe ich tatsächlich noch nie von einer unserer Kräuter-Exkursion beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs bekommen – Vielen Dank liebe Sonja, auch dafür daß ich Deine Worte hier veröffentlichen darf :-*

     

„Frauenschuhe“

Nach ergiebigem Regen im Mai war es wieder soweit – unsere Wildpflanzen-Exkursion mit Astrid Süßmuth in den Isarauen der Pupplinger Au.

Astrid hatte schon angedeutet, dass wir uns in sumpfigem Gebiet aufhalten und auch kleinere Bachläufe überqueren würden. Manche von uns waren mit Gummistiefeln ausgerüstet, andere vertrauten auf ihre erprobten Wanderschuhe.
Die Zeit bis zum Mittagessen verging wie im Flug, das Wetter meinte es bis dahin gut mit uns und wir tauchten in die Pflanzenvielfalt entlang der schönen Isar ein.

Dann ging es hinein – in den Auwald! Es war der Eintritt in eine ganz eigene Atmosphäre und sogleich änderte sich auch das Wetter. Es begann zu regnen! Der Waldboden war von den vorangegangenen Regenfällen vollgesogen wie ein nasser Schwamm, dennoch versuchten wir trockenen Fußes zu unserem nächsten Ziel zu gelangen – dem Frauenschuh!

Immer tiefer ging es hinein in die Isarwildnis. Wir hüpften von Grasbüschel zu Grasbüschel, um dem Wasser um uns herum auszuweichen und zogen, wie eine Karawane, hinter unserer Astrid durch den Wald. Kalt war’s – als das erste Wasser durch die Nähte meines Wanderschuhs kam. Später war das Wasser entlang unseres Pfades jedoch so hoch, dass es mir am Schuhschafft von oben in den Schuh lief. Sorgenvoll blickte ich nach unten zu meinen Schuhen. Spätestens hier war klar, dass die Teilnehmer mit Gummistiefeln die bessere Schuhwahl getroffen hatten. Bei meinem Blick nach unten sah ich, wie ein relativ großer, bronzefarbener Frosch hektisch an meinem Schuh vorbeischwamm. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen – Wahnsinn – was erlebe ich hier gerade?

Astrid Lindgren sagte einmal, als sie zum 80. Geburtstag ihrer Freundin mit dieser um die Wette auf einen Baum kletterte:
„Es gibt schließlich kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern“. Auf Bäume sind wir nicht geklettert, die haben wir botanisiert – aber wir sind durch Pfützen gesprungen, wie früher in der Kindheit! Astrid trug an diesem Tag diese frechen Zöpfe, die mich an meine Lieblingsfigur von Astrid Lindgren erinnerte und lachend stand sie im Bachlauf, der sich durch die Regenfälle auf dem Waldgrund gebildet hatte.

Das Ziel unseres Weges hatte ich unter den vielen nassen Eindrücken fast vergessen. Dann stand er plötzlich da – der Frauenschuh – mitten in der tiefen Isarwildnis! Die Gruppe wurde ruhig. Stattlich, elegant und erhaben stand die Orchideengruppe da, als wäre sie, die Schöne, Herrscherin von diesem Fleckchen Wald.

Lieber Frauenschuh,
Du – warst es allemal wert, dass wir für dich den beschwerlichen Weg auf uns genommen haben, damit wir dich in deiner strahlenden Pracht an deinem Naturplatz bewundern konnten! Auch wenn unsere Frauenschuhe neben deiner Eleganz am Ende des Tages etwas mitgenommen aussahen! Gell, Astrid ☺.

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

„Frauenschuhe!“,…
Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Mai 2019

… fasst eine Teilnehmerin des Volksheilkundlichen Kräuterkurses unser Ausbildungswochenende ganz trocken zusammen.
Klar, die hatten wir auch 🙂
Dazu aber auch noch jede Menge anderer grandioser Flora von der Akeleiblättrigen Wiesenraute bis zur Zimtrose, die einer alten Venezianischen Sage nach DIE Liebespflanze überhaupt ist.
Und wir haben direkt draußen die praktische Anwendung von Kräuterwickeln und Kompressen wie etwa mit dem Kreuzlabkraut ausprobiert. Outdoorgeeignet und wohltuend, wie sich schnell zeigte.

Und das alles dann auch mit einer gewissen Abenteuerkomponente – aber das sieht man ja schon an den Frauenschuhen 😉
Vielen Dank an Sonja für die geniale Fotokomposition!

Wer jetzt auch Lust auf Kräuterwissen mit ganz viel Spaß, Naturerlebnis und Pflanzenheilkunde bekommen hat: Hier sind die Infos zum Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern ab März 2020 🙂

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Was die Natur uns verrät: Heilpflanzen gegen Frühjahrserkältungen
Veröffentlicht am Montag, 20. Mai 2019

Nach dem großen Arzt Paracelsus ist die Natur der wichtigste Ratgeber für den Menschen und würde ihm sogar die besten Heilmittelrezepte zeigen.
Solch eine Zusammenstellung sind etwa die drei Heilpflanzen, die gerade dieser Tage – wenn die Sonne zwar schon warm scheint, Wind und Schatten aber im krassen Wechsel noch schneidend kalt sein können –  im frühlingshaften Bergwald blühen: Huflattich, Pestwurz und Hohe Schlüsselblume.
Genau diese hier so wunderbar vergesellschafteten Frühlingsblüher sind bereits jede für sich genommen als entzündungshemmende, hustenreizstillende und gleichzeitig auch auswurffördernde Heilmittel bei akuten Erkältungskrankheiten. Zudem entfalten alle drei Pflanzen eine besonders gute Wirkung bei Frühlingserkältungen, also genau zu der Zeit, in der sie sich uns auch zeigen.

Für eine gerade auch für Kinder gut verträgliche Erkältungsteemischung werden je nach Pflanze ganz verschiedene Pflanzenteile verwendet: Die Blüten vom Huflattich, die Wurzeln der Pestwurz und Blüten sowie Wurzeln der Hohen Schlüsselblume.
Pro Tasse einen EL der Mischung mit gerade nicht mehr kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten ziehen lassen und einen TL Honig zugeben. Mehr als drei Tassen täglich und länger als über einen Zeitraum von drei Tagen sollte die Mischung jedoch nicht verwendet werden, denn sowohl Pestwurz als auch Huflattich enthalten die bei längerfristigem Gebrauch leberschädigende Pyrrolizidalkaloide.

Hinweis: Im Gegensatz zu Huflattich und Pestwurz steht die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) in Bayern unter #Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Als Alternative bietet es sich jedoch unbedingt an, sich die schöne Frühlingspflanze aus der gut sortierten Gärtnerei nach Hause in den Garten oder Balkonkasten zu holen.

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

„Sah ein Kräuterkurs ein Röslein stehn…“, oder:
Veröffentlicht am Dienstag, 7. Mai 2019

Botanische Raritäten vor dem Schneesturm.
Eine ganz besonders zauberhafte Stimmung begleitete die diesjährige  Mai-Exkursion des Volksheilkundlichen Kräuterkurses an der FNL-Akademie in Bayern. Richtig aufgeladen von den hoch aufgetürmten Wetterwolken war die Atmosphäre rundum und der Himmel passend dazu in ein tiefes Blauschwarz getaucht.
Die Blüten aber leuchteten uns entgegen wie kleine Versprechen, daß doch der Sommer immerimmer wieder kommen wird und wir durften so in wunderbarer Abgeschiedenheit solche Besonderheiten wie Adonisröschen, Küchenschellen, Alpenbuchs und das Heideröschen entdecken.

Weshalb Goethe angesichts der kleinen purpurrosa Blüte seine berühmten Verse „Sah ein Knab’ ein Röslein stehn, / Röslein auf der Heiden, / War so jung und morgenschön, / … “ gedichtet hat?
Im Volksheilkundlichen Kräuterkurs erfahrt Ihr es 🙂

Übrigens, der nächste Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern startet wieder im kommenden Frühjahr. Infos dazu findet Ihr unter https://www.vomgletscherzumsteinkreis.de/?p=2050 🙂

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Bayerische Moose und Moore – Radiotipp für den 02.05.2019
Veröffentlicht am Donnerstag, 2. Mai 2019

Eine große Besonderheit der bayerischen Flora ist der filigrane Moorenzian (Swertia perennis), dessen Blütensternchen gleichsam über die nassen Sumpfwiesen hinweg, dem Himmelslicht entgegen zu schweben scheinen.  Wie alle Moorpflanzen erhebt er sich damit über abgestorbenes Pflanzenmaterial darunter, und verkörpert so verkörpert den Triumph von Sonnenkraft und Leben – eine große Heilpflanze.
Deren materielle Verwendung sich aber bereits dadurch verbietet, daß sie aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums „Moor“ in den vergangenen Jahrhunderten immer seltener geworden ist und selbstverständlich unter vollständigem Naturschutz steht. 

Welche Auswirkungen der Rückgang natürlicher Moore auf uns hat und welch enormen Reichtum die Bayerischen Moose und Moore damit für uns haben ist das Thema des kräuterkulturellen Talks „Habe die Ehre“ vom 2. Mai 2019 mit BR Heimat – Kräuterexpertin Astrid Süßmuth und Heimat-Moderatorin Conny Glogger auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks von 10 – 12:00 Uhr.
Hier der Link zu BR Heimat: https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/sendung-2325360.html, wie immer mit Fotostrecke und ab nachmittags dem Podcast zur Sendung.

Viel Spaß beim Zu- oder Nachhören, und nicht vergessen:
O schaurig ist’s übers Moor zu gehn, / Wenn es wimmelt vom Heiderauche, / Sich wie Phantome die Dünste drehn…“

 

 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Im Zauberwald.
Veröffentlicht am Freitag, 26. April 2019

Schritt für Schritt und Traps für Traps… vorsichtig gehen wir immer weiter hinein in den schottischen Zauberwald mit seinen uralten Eichen und Buchen, zwischen denen feingliedrige Birkenstämmchen waldfeenartig herumzutanzen scheinen – Zauberwald eben.
Gleich einer Spiegelung des Himmelsgewölbes breitet sich unter uns ein ebenso unendlich wirkender Teppich aus blauschimmernden #Hasenglöckchen aus. Welch wunderbare Assoziationen drängen sich mir bei diesem unvergleichlichen Anblick auf: Ist dies das Blau aus dem der Marienmantel gemacht ist? Oder ist es vielmehr ein Umhang einer lange vergessenen Frühlingsgöttin?

Immer tiefer zieht es uns hinein in den Wald, wie könnten wir angesichts solch eines betörende Blütenwunders zu unseren Füßen auch nur im Ansatz daran zweifeln, daß Hasenglöckchenteppiche als gewobener Feenzauber gelten und es zum größten Unmut der Naturwesen führt wenn man auf die Blumen tritt oder sie ausreisst. Wir zweifeln auch keine Sekunde daran, daß die Hasenglöckchen alte #Zauberpflanzen sind, für #Liebeszauber etwa, oder zum Schutz und für die Gesundung kranker Kinder.

Tatsächlich wird das Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta, Asparagaceae) noch heute therapeutisch mit gutem Erfolg bei Kindern mit einer besonderen Anfälligkeit für #Erkältungskrankheiten, vergrößerten Mandeln, einer plötzlichen Verringerung des Hörvermögen ohne organische Ursachen und bei Paukenhöhlenergüssen eingesetzt. Homöopathisch aber, da die #Heilpflanze leicht giftig ist.

Bei uns im Alpenraum wächst das Hasenglöckchen leider nicht; wer seinem Zauber verfallen möchte muss zur Blütezeit rund um Beltaine (das alte Fest des wiedererwachenden Lebens nach der Dunkelheit des Winters, das je nach Vollmond zwischen Ende April und Mitte Mai gefeiert wird) nach Irland, Schottland oder England reisen um dort das Naturwunder erfahren zu können.

When harebells chime,
For fairy feasts and fairy balls.
They tinkle while the fairies play,
With dance and song,
The whole night long,
Till daybreak wakens, cold and grey,
And elfin music fades away.

               Cicely Barker, Flower Fairies of Summer

 

 

 

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Zum Apolloniatag
Veröffentlicht am Samstag, 9. Februar 2019

Apolloniatag am 9. Februar – Gedenktag der Zahnheiligen und des Apollonienkrauts.
Die Vorstellung ist kaum erträglich: Auf Befehl des eigenen Vaters wurden der Jungfer Apollonia mit einer eisernen Zange alle Zähne aus dem Kiefer gebrochen, um sie doch dazu zu bringen, dem Christentum abzuschwören. Zwar hüllte dann ein Engel Apollonia in einen heilsamen Nebel, innerhalb dessen ihr die Zähne wieder nachwuchsen, ein Sprung ins Feuer beendete jedoch kurz darauf das Leben der Märtyrerin.

So wie der Engel die frühchristliche Märtyrerin mit einem dichten Nebel umhüllte, umhüllten auch einst Bader und Zahnbrecher ihre Patienten mit dichtem Rauch. Diese Räucherung aus dem Apollonienkraut genannten Bilsenkraut, einem hochgiftigen Nachtschattengewächs, diente der Schmerzlinderung. Half die Räucherung alleine nicht, erhielt der Leidende zusätzlich eine Abkochung aus Bilsenkaut und Stechapfel, um den schmerzenden Zahn zu ziehen. Kaum ungiftiger und gleichwohl alles andere als empfehlenswert war die Praxis, zahnenden Babys Ketten aus Bilsenkrautsamen umzuhängen, die am Apolloniatag auf einem weißen Faden aufgefädelt und geweiht werden mussten.

Noch heute hat die Heilige als Schutzpatronin bei Zahnschmerzen einen festen Platz im Volksglauben, der Gebrauch des Apollonienkrauts hat sich jedoch glücklicherweise zugunsten der modernen Zahnmedizin verloren…

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Kräuterbrauchtum im Winter,…
Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Februar 2019

… das ist natürlich viel mehr als zu Weihnachten den Christbaum schmücken.
Gefällte Bäume am Waldmännleintag (2. Januar) zum Dank mit Mooshauben zu schmücken gehört dazu,oder am Apolloniatag (9. Februar) ein Amulett aus der Zauberpflanze Bilsenkraut gegen Zahnschmerezn anzufertigen – und wenn es geht sogar noch weihen zu lassen.
Was ist denn Euer liebstes Kräuterbrauchtum im Winter?

 

Mehr Kräuterbrauchtum für Frühjarn, Sommer, Herbst und Winter findet Ihr natürlich im „Kräuterbrauchtum übers Jahr“ von Astrid Süßmuth & Conny Glogger (Freya Verlag, € 19,90 – https://www.amazon.de/Kr%C3%A4uterbrauchtum-%C3%BCbers-Jahr-Astrid-S%C3%BC%C3%9Fmuth/dp/3990253689).

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Katze müsste man sein!
Veröffentlicht am Montag, 28. Januar 2019

Dann würde man einfach gemütlich am warmen Fensterbrett in der Wintersonne sitzen, den Wind draußen die letzten Blätter an der Hecke zerfleddern lassen (ohne daß der eigene Pelz verwurschtelt wird) – und man würde die wunderbare Beschäftigung haben anderen Leuten, die daneben am Schreibtisch sitzen und arbeiten wollen, wohligst etwas vorzuschnarchen.
Ja. Katze müsste man sein.

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Nach dem Wintervollmond…
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2019

… wieder im Jahreslauf angekommen – und die erste Aufgabe ist gleich, eine Radiosendung zum wunderschönen Thema „Kräuterbrauchtum übers Jahr“ vorzubereiten.
Zu hören ist der kräuterkulturelle Talk wie immer auf der Welle #BRHeimat des Bayerischen Rundfunks, und zwar am 5. Februar von 10:00 – 12:00 Uhr.

Ich freue mich schon jetzt wieder auf Eure Mails und Anrufe zur  Sendung!
🙂

 

P.S. Vielleicht habt Ihr es ja schon mitgekriegt, „Kräuterbrauchtum übers Jahr“ ist nicht nur ein Radio-, sondern auch ein Buchtipp – bald mehr darüber!

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Mondfinsternis am 21. Januar 2019
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Januar 2019

Ob Wetter und Schneewolken wohl mitspielen? Dann kann man am frühen Morgen des 21. Januars 2019 ein ganz besonderes Schauspiel am Himmel beobachten: ab 4:45 Uhr beginnt sich der Mond immer weiter zu verdunkeln, bis gegen 5:40 Uhr die totale Mondfinsternis eintrritt und sich der Mond blutrot färbt. Eine Stunde lang wird er so über dem westlichen Horizont stehen, bis er gegen 6:45 Uhr wieder aus dem Erdschatten heraustritt und langsam wieder zum ’normalen‘ Vollmondweiß verblasst.

Es ist wahrlich beeindruckend! Die Sonne ist nicht sichtbar – aber sie zeigt sich im Dunklen. Ein guter Moment, sich selbst zu fragen welche Bereiche des eigenen Lebens gerade oder vielleicht schon länger von den wärmenden Strahlen der Sonne abgewandt sind und wieder zum Leuchten gebracht werden sollten.
Ein ganz hervorragender Moment sogar, denn dieser Vollmond ist zugleich der Wintervollmond – der Tag an dem einst das alte Jahreskreisfest Imbolc und vor gar nicht so langer Zeit noch Mariä Lichtmess als Beginn des neuen Vegetationszyklus und eines neuen Bauernjahres gefeiert wurden.

Das Bild ist übrigens beim ‚Blutmond‘ am 27. Juli 2018 von unserem Garten aus aufgenommen.

3 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

„Eis und Schnee im Januar…“
Veröffentlicht am Freitag, 18. Januar 2019

„Eis und Schnee im Januar künden ein gesegnet‘ Jahr“, lautet eine wohlbekannte Bauernregel nach der ein kalter und schneereicher Januar eine gute Ernte verspricht.
Tatsächlich lässt sich diese alte Wissensüberlieferung auch statistisch belegen, denn auf kaltes Hochdruckwetter im Januar mit viel Schnee folgt in drei von fünf Jahren ein überdurchschnittlich warmer Juli. Gleiches besagt auch der etwas abgewandelte Spruch  „Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß“. Kühle, feuchte Wetterlagen bei Tiefdruck im Januar mit viel Nebel führen dagegen statistisch gesehen zu viel Niederschlag in den darauffolgenden Frühjahrsmonaten.
Folgt also auf den Jahrhundertschnee wieder ein Jahrhundertsommer oder wird es eher ein feuchtnasses Jahr werden? Nachdem es ja eher trüb als klar war während der üppigen Schneefälle würde ich bedauerlicherweise auf ein eher nasses Jahr tippen.
Auch der oft gar nicht so verkehrte Hundertjährige Kalender kommt zu dieser Ansicht. Hier ist von einem warmen und eher trockenen Frühjahr zu lesen, der Sommer soll aber ziemlich verregnet sein. Übrigens: Sowohl den extrem heißen und dürren Sommer 2018 hat der Hundertjährige Kalender beschrieben („…, dann folgt ein heißer und dürrer Sommer … Wenn im Venusjahr der Sommer dürr ist, so wird das Getreide meistens dünne.„), wie auch die extremen Schneefälle der letzten Woche („Es kann so stark und heftigen regnen, dass Menschen, Tiere und auch Häuser Schaden nehmen. „).

Die Natur wird wie immer ihren Lauf nehmen… und ich freue mich jetzt schon wieder auf den nächsten Sommer, hoffe auf gute Vegetationszeiten und schöne Bergtage 🙂
Und was meint Ihr?

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Schneepause mit Christrose
Veröffentlicht am Freitag, 11. Januar 2019

Wie Silberschalen glänzen die Christrosenblüten über dem glitzernden Schnee…  Als Hochwinterblüher ist die Christrose zudem ein hervorragender Lichtverwerter, der Sonnenlicht speichern und seine Photosynthese schon bei wenigen Stunden Sonnenlicht am Tag durchführen kann. Sie ist das Licht der dunkelsten Zeit des Jahres. Im Verblühen zeigt die Blüte das ungewöhnliche Verhalten des Vergrünens und kehrt damit zu ihrem ursprünglichen Zustand zurück. Dies geschieht genau dann, wenn es in der Natur wärmer wird. Kommt also die Wärme von außen, kann sich die Pflanze entspannen und kehrt zu ihrem eigentlichen Korpus zurück. Sie beschreibt damit, wie man aus Erkaltungsphasen in neue Wärmephasen übertreten kann.

Schneepause! Und während der Mann dem Mastwurf einhängt damit ich ihn zum Dachabräumen sichern kann hab ich noch Zeit meine kleine Christrose von ihrer großen Schneehaube zu befreien.
Es ist eine wunderschöne Winterpflanze – und übrigens auch Abzeichen unserer FNL-Kräuterakademie unter deren Blüten unsere Volksheilkundlichen Kräuterkurse stattfinden.

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Im Schnee
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Januar 2019

Verschwunden ist die blühende
Und grüne Weltgestalt;
Es eilt der Fuß, der fliehende,
Im Schneefeld nass und kalt.

Wohl dem, der nun zufrieden ist
Und innerlich sich kennt!
Dem warm ein Herz beschieden ist,
Das heimlich loht und brennt!
         (aus Gottfried Keller, „Im Schnee“)



Eigentlich wäre es ja schön jetzt einfach hinauszugehen, über verschneite Wiesen zu blicken und daran zu denken wie jetzt gerade im Lauf der Natur Blumen und Samen weit unten im Boden schlummern und vom nächsten Sommer träumen. Müsste man sich nicht darum kümmern den Gehsteig zu schippen, das S-Bahnchaos zu überblicken oder sich schlimmstenfalls um die Stabilität von Dächern und die Durchgängigkeit von Zufahrtsstraßen sorgen.
Ein sehr verlockender Gedanke wenn man auf das allesbedeckende Schneeweiß schaut, das so mir nichts Dir nichts das ganze schön durchgeplante Dasein durcheinanderwirbelt…

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Zur Winter- Sonnwende.
Veröffentlicht am Freitag, 21. Dezember 2018

Allen Freunden und Lesern wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, wunderbar aufregende Rauhnächte mit den allerfeinsten Träumen und ein glückliches Neues Jahr 2019.
Ich verabschiede mich zum Fest der Wintersonnwende in die Dunkelheit der stillen Nächte und freue mich darauf, mit Euch das kommende Sonnenjahr mit all seinen Kräutern, Blumen und Wundern der Natur zu erleben, zu genießen und zu feiern!

Blessed be )O(
Astrid

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Weihnachten naht – der Klassiker
Veröffentlicht am Freitag, 21. Dezember 2018

Alle Jahre wieder.
Wenn langsam der Adventswahnsinns-Stresslevel sinkt und alles darauf deutet, daß nun wirklich die dunkel-staade Zeit beginnt komm ich einfach nicht um diese wunderbare Weihnachtskatze drum run. Und dann wird’s mir langsam wirklich weihnachtlich – und ich mach mir eine Notiz bloß nicht zu vergessen, den Christbaum auch heuer wieder katzensicher anzubinden 😉

 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Nachlese ‚Servus in Bayern‘: Unsere Kräuterfrauen
Veröffentlicht am Dienstag, 18. Dezember 2018

Das MagazinServus in Bayern“ stellt in einer neuen Serie die Kräuterfrauen Bayerns und deren uraltes Wissen vor.
Was Astrid Süßmuth der Journalistin Angelika Jakob (www.angelikajakob.de) über ihre Arbeit mit Kräutern und über die immergrünen Heilpflanzen erzählt hat, konntet Ihr entweder in der Novemberausgabe von „Servus in Bayern“ lesen:

„Seit ihrer Kindheit glaubt Astrid Süßmuth fest an die freundlichen Bergfräulein, die sie einmal gerettet haben. Mit ihnen spricht sie genauso wie mit den Pflanzen, denen sie gekonnt Heilkräfte entlockt.“
Den ganzen Artikel „Die Freundin der Bergfräuleins“ lesen

 

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Winterringelblume.
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ganz ehrlich, eigentlich mag ich Ringelblumen nicht sooo arg. Ich find sie ein bisserl brav, ein bisserl zu akkurat beblütenblättert und ein bisserl zu orange.
Jedes Jahr aber wieder, zuverlässig, berührt sie mich zutiefst: Und zwar immer genau dann wenn der erste Schnee gefallen ist und aus dem trüben Schneegestöber das unerschrockene Blütenköpfchen einer Ringelblume herausragt. Halb verschlossen aber noch soweit auf, daß eine späte Biene darin Unterschlupf finden könnte.
Kein Wunder eigentlich daß die Ringelblume ein ganz großes Heilmittel ist – nicht nur in der Wundversorgung, sondern auch bei schlechtem Energiestatus, Minderwertigkeitskomplexen und Erschöpfungssyndrom. Wie man zur Kraft der Ringelblume kommt? Die Möglichkeiten sind mannigfaltig: Ringelblumentee, Massagen mit Ringelblumenöl, Ringelblumenbäder und natürlich die kleine Ringelblume im Balkonkasten für zwischendurch 🙂

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Der Weihnachtsstern
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2018

ist ein Wolfsmilchgewächs aus Südamerika. Seinen hübschesten Namen hat er aber in Französischen, nämlich „Etoile d’amour“ (Liebesstern). In den Laubwäldern Südamerikas blüht Euphorbia pulcherrima – zu deutsch die schönste aller Wolfsmilchgewächse – zwischen November und Februar. Dann leuchten auch die farbig überlaufenen Hochblätter in durchdringendem Signalrot, denn die unscheinbaren gelbgrünen Blütchen würden im Dunkel des Waldes kaum Aufsehen erregen.
Nicht nur das Dunkel der tropischen Wälder leuchtet der Weihnachtsstern so aus, sondern auch die dunklen Nächte rund um die Wintersonnwende, wenn er zu gleich Hunderten unsere Wohnungen bevölkert seit ihn Alexander von Humboldt nach Europa brachte.

Die Zimmerpflanze, die unsere traditionellen Weihnachtsfarbe Rot und Grün wiedergibt ist in manch ein Beziehung auch wirklich ein klasse Mitbewohner: Baubiologisch sehr empfehlenswert, weil er durch den Abbau chemischer Schadstoffe das Raumklima verbessert und nach Feng Shui, weil er ganz einfach die Laune der anwesenden Personen hebt. Kleinere Kinder und Haustiere sollte man allerdings von ihm fernhalten, wie alle Wohlfsmilchgewächse ist auch der Weihnachtsstern giftig.
Ob der Weihnachtsstern nun aber aus dem schlichten Grassträußchen entstanden ist, das das arme mexikanische Mädchen Pepita mit Tränen benetzte als es seine Gabe in die Krippe zum Jesuskind legte (christliche Version) oder aus den Blutstropfen des gebrochenen Herzens einer unglücklich verliebten aztekischen Göttin (heidnische), das mag jeder für sich selbst entscheiden 🙂

Nur auf eines sollte man bei der Auswahl seines Weihnachtssternes achten: sich damit keine unnötigen Pestizide ins Haus zu schleppen. Also unbedingt auf Pflanzen aus ökologischem Landbau zurückgreifen!
An einem hellen Fensterplatz mit Temperaturen um die 20 °C, mit eher weniger Wasser als zuviel und vor allem keinem Kalk darin kann das Blümchen auch in ganz normalen Haushalten mehrere Jahre alt werden.

Viel Freude beim vorweihnachtlichen Dekorieren wünscht Euch
Eure Astrid Süßmuth

P.S.: *psssssst*, nichtverraten! Auf meinen FNL-Kräuterkurs wartet morgen zu unserer kleinen Weihnachtsfeier auch für jeden ein kleiner Weihnachtsstern 🙂 Und klar reden wir dann auch drüber für was die Pflanze im alten Aztekenreich heilkundlich verwendet wurde!

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Rückblick auf ein winterliches Kräuterkurswochenende
Veröffentlicht am Montag, 10. Dezember 2018

mit den Themen Immergrüne Winterpflanzen und Kräuterkosmetik.
Schon das Sammeln der neunerlei Bäume in der Blumenschule Schongau war ein besonderes Erlebnis zwischen Regenbogen-Sonnenuntergang und Kerzenschein zwischen den Bäumen. Und unsere Kränze mit Weißtanne, Schwarzkiefer, Spirke, Libanon-Zeder, Buchs, Eibe, Thuje, Ilex und Mistel sind einfach herzensschön geworden. Und es waren wieder neun wunderbare Pflanzen, die wir in Brauchtum und Heilkunde kennengelernt haben.

Und die Kräuterkosmetik: Genial, wie einfach es geht wenn man weiß wie. Wie man etwa einen Ringelblumen-Lippenstift zubereitet, oder ein natürliches Deo mit soviel oder eben sowenig Duft wie man selber möchte. Sogar unsere Kräuter-Männer waren davon ganz angetan 😊
Neugierig auf mehr Kräuterwissen? Das gibt es beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Oberbayern!


2 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Arbeit am neuen Buchprojekt:
Veröffentlicht am Dienstag, 3. Juli 2018

Filmsequenzen und Fotos. Sehr spannend wie man ein Buch multimedial-modern gestalten kann, vor allem wenn der Buchinhalt richtig traditionell ist. Und mit Kräutern.
Und mit viel altem Wissen.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf das Ergebnis, danke an Wolf Ruzicka vom Freya-Verlag für einen ganz intensiven Arbeitstag mit (wie ich finde) supertollen Ergebnissen 🙂

#Buchneuerscheinung2019 #freyaverlag #kräuterwissen #kräuterkunde #Blümchen4me

3 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Fotoshooting im Wetterstein
Veröffentlicht am Montag, 2. Juli 2018

Wow, was für ein Termin!
Fotoshooting am Berg mit Max Merget, dem Wettersteinspezialisten unter den (nicht nur bayrischen) Fotografen. Kletterfotos, Dirndlfotos, Trachtenfotos und natürlich auch Mit-Blümchen-Fotos und (bis auf das Dirndl) den allerschönsten Styles von Maloja.
Die Ausbeute war riesig, aber ich glaub ich bleib doch bei meinen Kräutern. Fotografiert-werden ist fei ganz schön anstrengend, auch mit dem besten Fotografen von allen – oder vielleicht gerade deshalb??!
Das Abschlußweißbier am Kreuzeck war auf jeden Fall verdient 😉 Danke Max!



 
Fotos: Max Merget


 

 

3 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Für alles ist ein Kraut gewachsen
Veröffentlicht am Samstag, 30. Juni 2018

„Die Natur schenkt uns eine Fülle an Heilpflanzen. Sie sind nicht nur gesund, sie schmecken auch hervorragend. Und: Sie wachsen umsonst am Wegesrand, man muss sie nur ernten. Astrid Süßmuth (45) aus Gauting zeigt uns, was man im Umgang mit den Heilkräutern alles beachten muss.“, ist am 29.06.2018 im Münchner Merkur zu lesen.

Vielen Dank an die Gastro-Redaktion des Münchner Merkurs für die wunderbare Gestaltung  des Artikels „Für alles ist ein Kraut gewachsen“ in der Rubrik „Mein Küchengeheimnis“ bei dem ich mitsamt vielen Blüten und Kräutern mitwirken durfte! Gemeinsam erkundeten wir verwunschene Ecken im Garten und die unterschiedlichen Nuancen der verschiedenen alten Rosensorten, ratschten ganz viel über die schier unglaublichen Heilkräfte frisch zubereiteten Grüns, sammelten Kräuter und bereiteten schließlich ein hochköstliches Kräutermenü zu:

– Brennnesselfrischkäseröllchen mit Meerrettichblättern
– Gebackene Kräuterstängel an
  Bayerischem Tzaziki mit Klettenlabkraut und Boretsch
– Vanilleeis mit Rosen-Melissen-Sauce
als Getränk dazu gab es einen zünftigen Wiesendudler aus Apfelsaft, Brennnessel, Giersch und Pfefferminze

Mehr im Münchner Merkur vom 29.06.2018 auf Seite 19 😊
Lust zum Nachkochen? Hier zwei der Rezepte:

Gebackene Kräuterstängel
für den Teig: 300 g Mehl, 2 Eier, 350 g Milch, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl zum Ausgebackenes GänsefingerkrautAusbraten
15 – 20 Blattwedel vom Gänsefingerkraut
Zubereitung:
1. Teig herstellen
2. Blattwedel in den Teig tauchen und in Olivenöl rausbacken. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen und im Ofen bei 50 Grad warmhalten, bis alle Stängel rausgebacken sind.

Bayerisches Tzaziki mit Klettenlabkraut und Boretsch
500 g Joghurt, 100 g Klettenlabkraut, 10 Blätter Boretsch, Salz und Pfeffer, etwas gemahlener Knoblauch
Zubereitung:
1. Die Kräuter am besten mit einem Wiegemesser klein schneiden.
2. Dann die Kräuter zum Joghurt geben und würzen.
Tipp: Mit den Gewürzen sparsam umgehen, damit diese den Geschmack der Kräuter nicht übertünchen.


Ausgebackenes Gänsefingerkraut, Klettenlabkraut und Boretsch im Garten (v. links)


 

6 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Gar Schauriges aus der Ortschronik
Veröffentlicht am Mittwoch, 27. Juni 2018

hat die Gemeinde Haar zu berichten: Am 12.März 1893 ereignete sich im letzten, schon etwas abgelegenen Anwesen des Ortsteils Salmdorfs – „beim Neuhauser“ – ein bis heute nicht vollständig aufgeklärter Vierfachmord.  Die Witwe Reitsberger und ihre drei Töchter (14, 16 und 23 Jahre alt) wurden dabei in ihren Betten getötet. Der Täter raubte das Geld und zündete auch noch den Hof an. Bis heute weiß niemand, wer die Tat begangen hat.

Es wurde eine Kapelle an der Stelle errichtet, an der der Hof stand. Im Inneren der Kapelle war eine Gedenktafel mit Bildern der Ermordeten angebracht. Das Kirchlein steht heute nicht mehr- es wurde in den 50er/60ern abgerissen und durch ein Wegkreuz ersetzt. Die Gedenktafel befindet sich im Gemeindearchiv. Die Bevölkerung war damals verständlicherweise komplett aufgebracht. Die Zeitungen gingen mit dem grauseligen Schicksal der Familie aber auch nicht gerade zimperlich um – und schürten damit die Ängste der Salmdorfer immer mehr … „, schreibt die Gemeinde Haar auf ihrer Facebookseite, und weiter daß Morde, Hof und diese Geschichte heute fast vergessen wären, wäre da nicht die „Hofkatze die immer wieder vor der Kapelle auftaucht und laut maunzt. Sie ließ sich bis heute nicht nicht einfangen oder streicheln. Gänsehautfaktor. … mehr wird aber nicht verraten.“.

Wie die Gemeinde Haar nach über 120 Jahren auf einmal wieder ihre Geisterkatze entdeckt hat? Es ist eine der 111 Geschichten rund um München aus dem Buch „111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss„!

 
Beitragsbild und Kapellenfoto: Screenshot der Facebook-Seite der Gemeinde Haar bei München

 

 

 


 

2 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Vorbereitungen für den Kräuterkurs: Fermentierter Erdbeerblättertee
Veröffentlicht am Montag, 18. Juni 2018

Vorbereitungen für unser nächstes Kurswochenende beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern: Fermentierter Erdbeerblättertee, den wir gemeinsam herstellen wollen.
Nicht nur als geschmackvoller aber dabei koffeinfreier Zusatz für die Hausteemischung, sondern vor allem als Eisteevariante im Sommer sind Erdbeerblätter in dieser Zubereitungsart geschmacklich höchst zu empfehlen.

Ohnehin ist die Walderdbeere ein höchst empfehlenswertes Pflänzchen, das nicht nur bei Glutenunverträglichkeit eingesetzt werden kann, sondern auch tonisierend und kardioprotektiv wirkt. Neueren Forschungsergebnissen nach ist der wässrige Extrakt von Walderdbeer-Blättern ein direkter Vasodilatator, dessen Wirkung mit der von Weißdornblättern und -blüten direkt vergleichbar ist.

 

 

 


 

3 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Die süßesten Kirschen…
Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2018

… wachsen nicht in Nachbars Garten, sondern in meinem eigenen 😉 
#kirschenernten #diesüßestenkirschen #naschenerlaubt #naschkätzchen #füreineschwarzekirsche…

Von der prallsüßen Symbolik ganz abgesehen – Kirschen schmecken nicht nur hochfein, sie gehören auch zu den heimischen Superfoods. In Studien konnte bereits eine positive Auswirkungdes bloßen Verzehrs von Kirschen auf Hyperurikämie, Arthritis, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, erniedrigte HDL-Cholesterinwerte, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes festgestellt werden, zudem haben Kirschen eine deutliche neuroprotektive Wirkung.
Ganz schön beeindruckend finde ich.

 

Ob man nun von dem Sprichwort „Wer gern Kirschen isst, lernt leicht klettern“ auch einen positiven Effekt auf das sichere Beherrschen des oberen VI. Schwierigkeitsgrades ableiten kann ist nicht geklärt.
Wobei mir das jetzt eigentlich egal ist – ich mag die süßen Köstlichkeiten hier einfach wegvernaschen 😛 Jetzt. Ratzeputz. Schleck.
Und dann schaun ma moi 😉

 


 

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Orchideenzauberwelten
Veröffentlicht am Montag, 11. Juni 2018

Wer dieser Tage mit offenen Augen die Bergwelt durchstreift, wird sich hier und da verwundert die Augen reiben: Auf dem dichten Gras grinst einen unvermittelt ein rosa Kasperl an, neben dem sich ein grünes Männchen im Sonnenschein räkelt. Pure Einbildung? Nein – es ist das Zauberreich der Orchideen, das sich jedem offenbart, der der Natur seine ungeteilte Aufmerksamkeit und einen genauen Blick schenkt.

Ob es einem wohl jemals wieder möglich ist, die Natur anders als einen von unzähligen Wesen beseelten ort zu sehen, wenn man auch nur einmal in der Kugelorchis einen rosa Kasperl, im Großen Zweiblatt das Grüne Männchen (vermutlich weniger vom Mars als von den Lechtalern), in der Ragwurz die Fliegenkönigin und im Knabenkraut das Hausgespenst mit Zipfelmütze gesehen hat? Ich glaube nicht.

Wo man am besten wandern sollte um solchen Zauberwesen zu begegnen? Hervorragende Chancen aus Orchideenkasperl und Grüneszweiblattmännchen hat man derzeit in den Lechtaler Alpen zwischen Außerfern und Imst 🙂
Und wie man sich am besten auf diese Begegnungen der botanischen Art vorbereitet? Zum Beispiel mit einem Führer zu den Orchideenparadiesen Europas  – oder dem wunderbaren Buch der Orchideen Bayerns des Arbeitskreises heimische Orchideen Bayern e.V.


 

5 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Heilpflanzen mit Steffen und Astrid – im Radio und als Podcast.
Veröffentlicht am Freitag, 8. Juni 2018

Kamille, Fichtenwipfel oder Schöllkraut wachsen nicht nur wild und fast überall, sie haben auch ganz besondere Heilkräfte. Gemeinsam mit meinem (herzallerliebsten) Kollegen und Wildpflanzenkenner Steffen Fleischhauer (essbare-wildpflanzen.de) war ich diese Woche in der Sendung „Habe die Ehre“ auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks zu Gast um über den großen Schatz unserer wildwachsenden heimischen Heilpflanzen sprechen – und darüber, welche Kräuter unbedingt in die Hausapotheke gehören.

Heilpflanzen wachsen überall wild um uns herum und leben mit uns: Es sind Pflanzen mit einem enormen Potenzial für unsere Gesundheit mit einem breiten Verwendungsspektrum bei meist nur geringe Nebenwirkungen. Es wäre schade, wenn wir diesen Schatz verlieren würden, weil wir das Wissen über die Pflanzen unserer direkten Umgebung nicht pflegen – ist es also ein Wunder, daß wir ihnen unser erstes gemeinsames Buchprojekt „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ gewidmet haben?


…oder Nachzuhören auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks unter https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/habe-die-ehre/hausapotheke-heilkraeuter-astrid-suessmuth-100.htmlViel Spaß!

 

2 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Rückblick auf den 3. FNL Kräuterkongress.
Veröffentlicht am Montag, 4. Juni 2018

Wie immer ist eine Rückschau auf eine besonders schöne und reiche Zeit ein bisserl von Melancholie erfüllt – so wie jetzt eben auch der Rückblick auf den 3. Kräuterkongress der Freunde Naturgemäßer Lebensweise FNL, vom 1. – 3. Juni 2018 in St. Georgen am Längsee in Kärnten.
Die über 1000 Jahre alte Klosteranlage rund um die Georgskirche auf einem sanften Hügel oberhalb des idyllischen Längsees wirkt wie der ruhige Pol inmitten der vier Heiligen Berge Kärntens – ein ganz besonderer Ort, ein Kraftort wie gemacht um in stimmigster Atmosphäre (Kräuter-) Wissen zu teilen, alte Freundschaften wiederzubeleben und neue zu schließen (im Bild: Amchi Wangdue, Siegrid Hirsch, Wolf-Dieter Storl, Florian Ploberger, Sieglinde Salbrechter, Astrid Süßmuth, v.r.n.l  | Foto: Wolfgang Ruzicka, danke :-*).

Unter dem Schwerpunktthema „Kräutersprache“ konnten fast 500 Besucher eine reiche Auswahl von Fachvorträgen grandioser Referentenkollegen lauschen, wobei die Bandbreite von Tibetischer Medizin über Kräutermandalas und Spagyrik bis hin zur Heilkraft der Küchenapotheke reichte.

Mein großer Dank geht an das einzigartige FNL-Team mit Siglinde Salbrechter und Katrin Giermaier an vorderster Front und dem einzigartigen Wolfgang Ruppnig an der Gitarre – so eine einzigartige Blues-Flamenco-Referentenvorstellung wie bei meinem Vortrag „Kräuter der Nacht“ hab‘ ich ja noch gar nie erlebt 🙂 🙂 🙂 Es war einfach klasse, mit mitsummenden, mitwippenden und dann auch dem Vortrag voll mitgehenden Publikum im (über)vollem Saal <3
(Vortragsfoto: Christine Spazier, auch Dir danke :-*)

Nachfolgend noch einige Impressionen für diejenigen die nicht dabeisein konnten – und natürlich auch für all die Kräuterfreunde, mit denen ich drei grandiose Tage in Kärnten verbringen durfte. I mog Eich fei 🙂

 
Letzte Vortragsvorbereitungen

 
Verzauberte Abendstimmung mit Blick auf den mystischen Triglav

 
Geschäftiges Kongresstreiben im Stift St. Georgen am Längsee

18 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Das Weiße Waldvögelein – Heilkraft der Schönheit.
Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2018

 

Das Weiße Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) blüht zwischen Mai und Juli in den heimischen Bergwäldern. Oft sind es ganz verträumte Orte, an denen diese herrliche kleine Orchidee wächst.
Wer sich die Zeit nimmt, direkt bei ihr eine Pause einzulegen, sich dem Träumen hingibt und einfach nur die Schönheit von Orchidee und Umgebung auf sich wirken lässt…, der kann erfahren, wie sehr Schönheit und Ruhe dazu beitragen, sich „heil“ zu fühlen.

Tatsächlich scheint sich die Aura dieser einzigartig filigranen und doch so erhaben aufgerichteten Pflanze weit um sie herum auszudehnen und auch jeden einzuhüllen, der bei ihr verweilt. Vielleicht heißt es deshalb, daß der Spaziergang zu einem Ort an denen gleich mehrere dieser kleinen Orchideen wachsen um dort ruhig innezuhalten als Reinigung von Geist und Seele, wenn man Kontakt mit Wesen und Menschen hatte, die keine gute Energie ausstrahlen.
Eine ökologische Besonderheit des Weißen Waldvögeleins ist sein Habitat in (montanen) Fichtenmonokulturen, binnen weniger Jahre kann es sich dort flächig ausbreiten. Welche herausragende Signatur, für die heilsame Regenerationskraft der Pflanze!
Ich finde es häufig sogar ganz körperlich greifbar, daß sich die strahlende Ausstrahlung der leuchtendweißen Blüten auch in mir wiederspiegelt – manche sagen sogar, eine Meditation beim Waldvögelein würde das innere Licht eines Menschen entfachen. Probieren Sie es doch einfach aus und gehen Sie hinauf in die Bergwälder, wo diese wunderbare heimische Orchidee jetzt zischen Mai und Juni (wieder!) an vielen Orten ihre weißen Blütenflämmchen gen Himmel reckt.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine herrliche zweite Pfingstferienwoche, vielleicht sogar in den Bergen mit der einen oder anderen Begegnung mit den Schönheiten der Natur!


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Der Abend senkt sich über den mystischen Untersberg…
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Mai 2018

Nach einem Tag voller Sonnenschein, Blütenerlebnisse und Tiefenzauber wende ich mich auf der Hochebene des Untersbergs nach Westen, wo ich die Sonne verabschieden darf, die sich hier in einem ganz besonderen Leuchten zeigt. Ein letzter Sonnenstrahl zieht sich über das Schneefeld, das einen weiteren Zugang zu den Tiefen und Geheimnissen dieses ganz besonderne Ortes birgt. Der hartgefrorene Firn glitzert im letzten Licht des Abends, als wolle er uns sein Glitzern mit in die Nacht schicken, gleichzeitig reflektiert er den Sonnenstrahl so stark, daß wir uns umwenden – und dabei im Osten den emporsteigenden Mond vor uns sehen.
Ein Bild, das sich genauso tief in unsere Herzen brennt, wie zuvor das Leuchten der Abendsonne, welch ein Widerspruch dieses Wortspiel auch in sich bergen mag.
Still steigt der Mond auf seiner Himmelsbahn empor, fast ist er schon voll und wir ahnen es: Er wird uns in der Nacht, die wir oben auf dem Dach des mystischen Untersbergs verbringen, ganz besondere Träume schicken.
Bevor die Dunkelheit der Nacht über uns hereinbricht kommt mir noch ein ganz besonderer Mensch in den Sinn, dem ich an dieser Stelle einen Herzensgruß schicken möchte: White Eagle, @Rainer Limpöck, ich danke Dir für alles Wissen, das Du so großzügig verschenkst – ich wünsche Dir noch viele, viele wunderbar mystische Traumnächte oben auf dem sagenhaften Untersberg <3

 

 

 


 

2 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Hollerkücherl im Bierteig
Veröffentlicht am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

2 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Hollerkücherl im Bierteig
Veröffentlicht am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Orte der Kraft in Bayern: Das „Deifedradi“, die Quelle mit dem teuflischen Quellgeist
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Mai 2018

Der Film zur Quelle.
Quellen gehören zu den schönsten, kraftvollsten und oft auch geheimnisumwitterten Naturorten; bereits der Aufenthalt an Quellen wirkt oft belebend und erfrischend. Für den Geist, weil das Quellwasser durch sein unablässiges Murmeln und Plätschern eine Atmosphäre meditativer Konzentration hervorruft, für den Körper, weil die Luft über dem bewegten Wasser mit negativ geladenen Ionen angereichert und damit vitalisierend wirkt und sowohl die psychische als auch die physische Leistungsfähigkeit verbessert. Vor allem aber sind Quellen wahre Seelenorte, stärken die Intuition und begünstigen spirituelle Erfahrungen. Wer mit offenen Sinnen an einer Quelle verweilt kann nachvollziehen, weshalb in alten Mythen Göttinnen und Naturgeister oft bei Quellen erscheinen. Eine Sonderform von Quellen sind Waldquellen, die meist gar nicht unbedingt so fröhlich vor sich hinplätschern wie eine kleine Felsenquelle auf der Alm sondern viel mehr die Aura einer in sich ruhenden Kraft verbreiten und damit ein Spiegelbild der sie umgebenden Waldesruhe sind.

Solch eine Quelle ist das „Deifedradi“ am Südufer des Seehamer Sees im Einzugsgebiet des oberbayerischen Mangfalltals. Es ist ein künstlicher kleiner See, aufgestaut in den 1920er Jahren zur Energiegewinnung als Rückhaltebecken an der Stelle mehrerer kleiner, „Osterseen“ genannter Toteislöcher aus dem Rückzugsgebiet des eiszeitlichen Inngletschers. Die höchsten Erhebungen des gefluteten Bereichs ragen heute als Inseln auf dem See heraus, auf der größten dieser Inseln befand sich eine mittelalterliche Burganlage.  Gespeist wird der See vor allem mit Kraftwerkswasser aus der Leitzach, jedoch verfügt er im Süden auch über einige kleinere Quell-Zuflüsse, von denen das Deifedradi die größte ist.
Nur manchmal wird das Zwitschern der Waldvögel über dem kristallgrünen Wasser des verbliebenen Toteislochs von einem feinen Plätschern des kleinen Bachs unterbrochen, der nach rund 70 Metern in den Seehamer See mündet. Die Quelle selbst ist still, kein Geräusch dringt herauf wenn an einer von mehreren Stellen im Wassergrund das frische Nass aufsteigt.
Dafür aber sieht man es. An drei Stellen wirbelt immer wieder feiner weißer Sand auf der kleine Wolken bildet, sich in konzentrischen Wellen ausbreitet und schließlich wieder zum Grund hinabsinkt. Ein faszinierenden Schauspiel unter den tanzenden Schatten der hohen Baumkronen, die sich auf der Wasseroberfläche spiegeln, das vor dem inneren Auge des Betrachters Bilder einstiger Zeiten lebendig werden lässt, in denen Seherinnen die Zukunft aus Wasserwirbeln in Quellen herauszulesen vermochten.

Ein Wilderer der keine Ruhe findet soll unter dem See hausen heißt es einer Auslegung nach – nach einer anderen ist es gar der Teufel selbst der sich hier zeigt und das Wasser so anschubst, daß sich hier und da, immer wieder anders, sommers wie winters die Sandkreisel drehen. Sicher ist, daß der Sand aus einer Zwischenschicht zwischen härteren Gesteinsplatten stammt und von der Quelle heraufgeschwemmt wird – nicht bekannt ist leider, ob es sich beim Deifedradi um einen vorchristlichen Kultort handelt, wie es die teuflische Ortsbezeichnung nahelegt.

Die beste Zeit um diesen besonderen Ort zu erleben und zu erspüren ist kurz vor und nach dem Sonnenuntergang, dabei aber unbedingt an eine Stirnlampe für den Rückweg auf dem Seerundweg zu einem der vielen Parkplätze rund um dem Seehamer See (Anfahrt über A8, Ausfahrt Weyarn) denken.

Auch wenn eine filmische Aufzeichnung das Erleben nicht ersetzen kann, schürt es doch wohl das Verlangen sich selbst auf den Weg zur kleinen Waldquelle und seinen Geheimnissen aufzumachen.

 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Finde den Fehler!
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Mai 2018

Ich finde es prinzipiell ja schon klasse, daß sich eine „Online-Apotheke“ der Heilpflanzen annimmt und sogar ein Heilpflanzen-Lexikon kreiert.
Aber es sollte dann halt schon korrekt bebildert sein…

Sehr Ihr den Fehler? Online zu finden unter https://www.juvalis.de/heilpflanzenlexikon/heilpflanze/teufelskralle/

Ich glaub, ich geh lieber in den Garten und schau mir da meine eigenen Teufelskrallen an. Da bin ich mir wenigstens sicher um wen es sich genau handelt und welche Heilwirkung sie wirklich haben.
Oder in die Berge – da sind sie eigentlich fast noch schöner als bei mir daheim 😉 

Schwarze Teufelskralle au jardin | Niedrige Teufelskralle am Weingartengletscher, Walliser Alpen  (von links)

 

 

 

 

4 Kommentare - möchtest du an der Diskussion teilnehmen?

Die erste Rosenblüte 2018 – im Mai, genau zur Kalten Sofie!
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Mai 2018

Nachdem zunächst der Winter schier unendlich lange gedauert hatte, und dann plötzlich der überraschende Sommer im Frühling ausgebrochen war entdeckte ich mit einigem Erstaunen, daß schon Anfang Mai einige meiner Rosen dick mit Knospen bestückt waren. Es war also nur eine Frage von Tagen, wann sich die erste Rosenblüte öffnen würde – Anfang Mai! Normalerweise beginnt die Rosenblüte erst im Juni, dem klassischen Rosenmonat.

Das Rennen gemacht hat schließlich eine meiner schönsten Rosen, Paul’s Himalayan Musk, eine englische Rose von George Paul aus dem Jahre 1916 in einer geschützten Lage an der Hauswand, etwa 3 Meter über dem Boden.
Die zartrose Ramblerrose kann Höhen von bis zu 10 Metern erreichen, zuverlässig verziert sie Jahr für Jahr meine Eingangstür als überreichlich blühende Pergola und hüllt jeden der das Haus betritt ihn ihren unvergleichlichen Duft. Aber nur für rund drei Wochen, danach ist sie verblüht.
Es ist eben eine alte Rose, aber eine der herrlichsten die ich kenne <3

So sehr mich nun jede einzelne Rosenblüte auch freut, jetzt im Mai wo ich eigentlich eher mit der einsetzenden Fliederblüte rechnen würde – der aber schon fast verblüht ist in diesem Jahr, mischt sich auch das eine oder andere nachdenkliche Gefühl dazu.
Unbestreitbar, einen derart warmen Jahrestart habe ich noch nie erlebt. Klimawandel, Klimaerwärmung – so fern einem die schmelzenden Polkappen oft vorkommen, sogar die Gartenblumen machen sichbar daß sich die Welt verändert. Bereits verändert hat. Direkt vor meiner Haustür.

 

 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Buchpräsentation „111 Spukorte in München“ im Hugendubel am Marienplatz
Veröffentlicht am Montag, 7. Mai 2018

Rückblick auf den 03.05.2018.

Ein unterhaltsamer Abend mit vielen Geschichten aus der mitunter düsteren Vergangenheit der Weltstadt mit Herz – so befand es auch die Buchbloggerin Susanne Edelmann in ihrem (übrigens sehr lesens- und folgendswerten!) Bücherblog:

„(…) Wir hatten dabei viel Spaß, denn die Autorin verstand es, sehr interessant und mitreißend zu erzählen. So entdeckten wir wieder einmal viele neue Facetten unserer Heimatstadt …“

Herzlichen Dank an die Buchhandlung Hugendubel sowie an alle Zuhörer und Leser, die hoffentlich den Abend ebenso genossen haben!

111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss | ISBN  3740803363 | Emons Verlag, 2018 | € 16,96 [D]

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Das Alpenglöckchen in den Bayerischen Bergen
Veröffentlicht am Montag, 23. April 2018

Sie ist eine filigrane Schönheit,die ihresgleichen sucht, wenn ihre zarten lila blütchen – glitzernd durch Abermillionen funkelnder Flavonpartikelchen – über den Almen den Bergfrühling einläutet.

Die Zukunftsaussichten für das Alpenglöckchen sind trotz europaweitem Schutz nicht gut. Noch genutzte Almwiesen leiden häufig unter Überweidung, aufgelassene Almen verkrauten. In beiden Fällen verliert der Standort für das Alpenglöckchen an Attraktivität. Besonders bestandsgefährdend wirkt sich die Vereinnahmung der Alpenwelt durch den Tourismus aus. Die Gefährdung des Alpenglöckchens durch bauliche Erschließung auch der entlegensten Täler, umfangreiche Bodenentwässerung durch den erheblichen Wasserbedarf der Schneekanonen und Verdichtung des Untergrunds durch Pistenraupen führten dazu, dass es 2004 zur Blume des Jahres gewählt wurde.

 

Schon die freundlich-violette Farbe verrät die beruhigende Wirkung dieser Pflanze, die vom gefransten Blütenrand aufgefrischt wird. Fransen sind als Signatur deutliches Zeichen für Heilmittel bei nervösen Zuständen.
Das Alpenglöckchen hat eine hervorragende Wirkung, wenn man nach einem anstrengenden Tag – nach belastenden, hohe Konzentration fordernden Arbeiten  – einfach nicht zur Ruhe kommt. Es stellt sich trotz größter Erschöpfung keine Müdigkeit ein, der Hamster (beziehungsweise auf der Alm das Murmeltier) im Kopf kommt einfach nicht zur Ruhe. Bereits ein Becher starken Alpenglöckenblütentees führt zu einer angenehmen Müdigkeit mit Entspannung. Auf der Haut stellt sich dazu ein wohliges Gefühl ein, als lege sich eine Kuscheldecke um einen herum. 
Einfach Pflücken darf man die wunderbare kleine Pflanze aber nicht, vollkommen zu Recht steht sie in allen Alpenländern unter Naturschutz.

Unter Verbauungsschutz allerdings steht sie wohl nirgends.
Umso schöner, sie jetzt direkt nach der Schneeschmelze auf den abgelegeneren Almen Bayerns zu finden – und später im Jahr hoffentlich auch wieder in den höhrern Regionen der Zentralalpen.


 

1 Kommentar - möchtest du den Kommentar lesen?

Heilkräuterausbildung, Kurswochenende in der Aubinger Lohe
Veröffentlicht am Montag, 16. April 2018

Rückblick auf ein Ausbildungswochenende des Volksheilkundlichen Kräuterkurses an der FNL-Akademie in Oberbayern, das nicht nur reich an geballtem Wissen (unter anderem durch eine grandiose Einführung in Botanik und Systematik mit meiner lieben Südtiroler FNL-Referentenkollegin Dr. Sigrid Thaler) und erlesenen Pflänzchen, sondern auch reich an besonderen Momenten wie dem Sonnenuntergang in der mystischen Aubinger Lohe im Westen Münchens war.

Eine Vielzahl von Sagen spinnt sich rund um dieses Wäldchen: Einst soll sich dort auf dem Teufelsberg ein prachtvolles Schloss befunden haben, das von einem jungen Grafenpaar bewohnt wurde. Als der Graf auf der Jagd in den Lohwäldern erschlagen worden war, verfluchte die Witwe Wald und Burg, die daraufhin mit all ihren Schätzen im Teufelsberg versank… Tiefer im Wald ist die Athmosphäre noch ein bisschen düsterer – fanden einst wirklich Opferzeremonien an den uralten Keltenschanzen statt? Fast könnte man davon überzeugt sein, angesichts der Übermasse dorniger Sträucher wie den üppig wachsenden Schlehen, die ihre zarten weißen Blütchen über zentimeterlange Dornen breiten. Lichtflecken tanzen über den Waldboden und verschwimmen mit den Schatten uralter Bäume, um an anderer Stelle wie ein greller Blitz wieder aufzutauchen! Fast könnte man für einen Augenblick überzeugt sein, die Gestalt einer weißgekleideten Gestalt wahrgenommen zu haben.
Oder war es doch nur ein Schlehenstrauch, der uns seine Zweige in den letzten Strahlen der Abendsonne entgegengestreckt hat?

 


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Wie Alpenblumen auf den Klimawandel reagieren
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. April 2018

Alpenblumen wie der Gletscherhahnenfuß sind Spezialisten, sie überleben in den wildesten Umgebungen, trotzen Kälte, Sturm und UV-Strahlung. Eines sind sie aber nicht: Konkurrenzstark.

Immer mehr Arten wurden in den letzten Jahren im alpinen und sogar nivalen Umfeld entdeckt, Pflanzen die dort einen neuen Lebensraum gefunden haben. Doch wohin sollen die alpinen Spezialisten ausweichen?
Auch der Alpenverein hat sich mit dieser Fragestellung beschäftigt: www.alpenverein.de (externer Link) und kommt zu einem bitteren Ergebnis.

Bild oben: Gletscherhahnenfuß hoch über dem Kesselwandferner in den Ötztaler Alpen
Bilder unten: Der Gletscherhahnenfuß ist eine der faszinierendsten Alpenpflanzen – ein echter „Trotzdemblüher“ mit echtem Gefrierschutz in den Blattadern!

 


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Kräutergespräche im Radio.
Veröffentlicht am Dienstag, 10. April 2018

Was für eine tolle Sendung!
Der erste Dank geht natürlich an alle Zuhörer, die mit ihren Kräuterfragen so fleißig angerufen und gemailt haben, daß wir leider gar nicht alle auf Sendung nehmen konnten. Aber versprochen: Fortsetzung folgt, wir sind schon auf der Suche nach einem geeigneten Sendetermin 🙂 Der zweite, aber überhaupt nicht unwesentlichere Dank geht an das ganze Team von BR Heimat, Technik und Redaktion – vielen Dank, ohne Euch hätten Conny und ich die Sendung nie so machen können.

Für alle, die heute vormitteg nicht live zuhören konnten, oder die einfach noch einmal nachhören möchten welche Alpenblumen sich für eine Balkonbepflanzung besonders gut eignen, für was die Hauswurz besonders gut geeignet ist und warum man bei Husten abends einen großen Topf mit dampfendem Thymiantee ins Zimmer stellen sollte, hier der Link zum Podcast: https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/habe-die-ehre/heilkraeuter-heilpflanzen-astrid-suessmuth-100.html – „Habe die Ehre – Das Kräutergespräch“ auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks vom 10. April 2018. 

#brheimat #kräuterratsch #kräuterwissen #radiosendung #Kräuterkunde #herbalknowledge


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Über Kräuter reden! – Zwei (Radio-) Stunden rund um Kräuter
Veröffentlicht am Sonntag, 8. April 2018

Welche Heilpflanzen helfen bei Halsweh? Wie bereite ich Kräutertee richtig zu?  Und welche Wildkräuter eignen sich am besten für einen schmackhaften Brotaufstrich?

Was Sie schon immer über Kräuter, heimische Heilpflanzen und ihre Verwendung wissen wollten – aber nie die Gelegenheit zu fragen hatten, können Sie am 10. April zwischen 10 und 12 Uhr auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks von Astrid Süßmuth live beim Kräuterratsch „Habe die Ehre!“ erfahren.

Rufen Sie uns im Studio an unter (0049) (0)800 / 5900 777 oder schreiben Sie ganz einfach eine Mail unter studio@br-heimat.de – Heimat-Moderatorin Conny Glogger und Astrid Süßmuth freuen sich auf Ihre Fragen!

Mehr zur Sendung: https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-1375196.html
„Habe die Ehre!“, der Kräuterkulturelle Ratsch auf der Radio-Welle BR-Heimat des Bayerischen Rundfunks ist wie immer zu empfangen über Digitalradio, Internet oder Satellit.

#brheimat #kräuterratsch #kräuterwissen #radiosendung #Kräuterkunde #herbalknowledge


 

0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?

Gruseltour durch München …
Veröffentlicht am Mittwoch, 14. März 2018

 

München leuchtet! Und ist berühmt für sein charmantes Lebensgefühl. Doch wenn es Nacht wird, werden mit einem Mal die dunklen Geheimnisse der Stadtgeschichte wieder lebendig, und Geister, Hexen und Spukfräulein erwachen zu neuem Leben!

Wer von Euch kennt denn solche Orte in München?

111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss von Astrid Süßmuth (Emons Verlag, 2018)
Broschur, 240 Seiten
ISBN-10: 3740803363 | ISBN-13: 978-3740803360
€ 16,95 (D) , 17,50 (AT)

 



0 Kommentare - möchtest du einen Kommentar schreiben?



Themen in unserem Blog: