Blog 2018

Die Faben des Herbstes genießen,…
Veröffentlicht am Donnerstag, 13. September 2018

darauf kann man sich eigentlich schon im Sommer freuen. Zum Beispiel auf dasherrlich leuchtende Geißblatt (Lonicera caprifolium), dessen Blüten zu einemherrlich duftenden Atemwegsinfektionen Aufguß oder Sirup zur Behandlung von Husten,  Schnupfen oder Halsschmerzen verwendetwerden können – wenn auch seine Beeren zwar durchaus giftig sind. Und man kann sich schon auf wunderbar farbenprächtige Fotos freuen.

ABER WAS TUN, WENN DER FOTO INMITTEN HERRLICHSTER BERGKULISSE (und Bergflora) IM CIRQUE DE LA SOLITUDE AM KORISCHEN GR 20 DIE GRÄTSCHE MACHT??? (siehe links :cry: )
Weinen.
Dann Krönchen richten, weitergehen (hilft ja eh nix), und daheim als schnell als möglich einen neuen Foto beschaffen.
Und dann richtig über das neue Gerät freuen, das so schöne frühherbstliche Momente einfängt :-)

 
Frauenmanteltröpfchen / Echtes Geißblatt

 
Rundblättrige Glockenblume  / Zaunwinde

Rezept Geißblattsirup:
50 Geißblattblüten
200 g Zucker
250 ml Rosenwasser
1 Zitrone (Bio)

– Geißblattblüten in ein Leinnesäckchen geben und ein paarmal schütteln um eventuelle Käferchen zu entfernen
– Blüten mit Zucker und Wasser in einen (Emaille-) Topf geben und unter ständigem Rühen zum Kochen bringen; 10 Minuten simmern lassen
– Abseihen und sofort in ausgekockte Glasflaschen abfüllen

Der Sirup ist ungekühlt ca. 6 Monate haltbar.

 

 


 

 

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Das ist wahre Kräuterbegeisterung,
Veröffentlicht am Montag, 16. Juli 2018

wenn auf der Heimfahrt von einer 3-tägigen Exkursion nach Kärnten (u.a. zum FNL-Garten auf der Dreifaltigkeit) die Kursteilnehmer so wild auf die heimische Flora sind, daß sie beim Rast am Autobahnparkplatz bei Bad Aibling ganz unbedingt noch die Schotterflora botanisieren müssen :-D Unsere Ausbeute: Ampfer-Knöterich, Floh-Knöterich und Bunter Hohlzahn im romantischen Urlaubs-Flair. Dann ist unser Bus auch schon wieder weitergefahren. Schad!

Danke Jungs & Medls, superschön war es mit Euch – und vor allem auch ganz lieben Dank an das Team vom FNL in Kärnten für die supertolle Organisation!

 

 

 


 

 

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Arbeit am neuen Buchprojekt:
Veröffentlicht am Dienstag, 3. Juli 2018

Filmsequenzen und Fotos. Sehr spannend wie man ein Buch multimedial-modern gestalten kann, vor allem wenn der Buchinhalt richtig traditionell ist. Und mit Kräutern.
Und mit viel altem Wissen.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf das Ergebnis, danke an Wolf Ruzicka vom Freya-Verlag für einen ganz intensiven Arbeitstag mit (wie ich finde) supertollen Ergebnissen :-)

#Buchneuerscheinung2019 #freyaverlag #kräuterwissen #kräuterkunde #Blümchen4me

 

 


 

 

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Fotoshooting im Wetterstein
Veröffentlicht am Montag, 2. Juli 2018

Wow, was für ein Termin!
Fotoshooting am Berg mit Max Merget, dem Wettersteinspezialisten unter den (nicht nur bayrischen) Fotografen. Kletterfotos, Dirndlfotos, Trachtenfotos und natürlich auch Mit-Blümchen-Fotos und (bis auf das Dirndl) den allerschönsten Styles von Maloja.
Die Ausbeute war riesig, aber ich glaub ich bleib doch bei meinen Kräutern. Fotografiert-werden ist fei ganz schön anstrengend, auch mit dem besten Fotografen von allen – oder vielleicht gerade deshalb??!
Das Abschlußweißbier am Kreuzeck war auf jeden Fall verdient ;-) Danke Max!



 
Fotos: Max Merget


 

 

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Für alles ist ein Kraut gewachsen
Veröffentlicht am Samstag, 30. Juni 2018

„Die Natur schenkt uns eine Fülle an Heilpflanzen. Sie sind nicht nur gesund, sie schmecken auch hervorragend. Und: Sie wachsen umsonst am Wegesrand, man muss sie nur ernten. Astrid Süßmuth (45) aus Gauting zeigt uns, was man im Umgang mit den Heilkräutern alles beachten muss.“, ist am 29.06.2018 im Münchner Merkur zu lesen.

Vielen Dank an die Gastro-Redaktion des Münchner Merkurs für die wunderbare Gestaltung  des Artikels „Für alles ist ein Kraut gewachsen“ in der Rubrik „Mein Küchengeheimnis“ bei dem ich mitsamt vielen Blüten und Kräutern mitwirken durfte! Gemeinsam erkundeten wir verwunschene Ecken im Garten und die unterschiedlichen Nuancen der verschiedenen alten Rosensorten, ratschten ganz viel über die schier unglaublichen Heilkräfte frisch zubereiteten Grüns, sammelten Kräuter und bereiteten schließlich ein hochköstliches Kräutermenü zu:

– Brennnesselfrischkäseröllchen mit Meerrettichblättern
– Gebackene Kräuterstängel an
  Bayerischem Tzaziki mit Klettenlabkraut und Boretsch
– Vanilleeis mit Rosen-Melissen-Sauce
als Getränk dazu gab es einen zünftigen Wiesendudler aus Apfelsaft, Brennnessel, Giersch und Pfefferminze

Mehr im Münchner Merkur vom 29.06.2018 auf Seite 19 😊
Lust zum Nachkochen? Hier zwei der Rezepte:

Gebackene Kräuterstängel
für den Teig: 300 g Mehl, 2 Eier, 350 g Milch, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl zum Ausgebackenes GänsefingerkrautAusbraten
15 – 20 Blattwedel vom Gänsefingerkraut
Zubereitung:
1. Teig herstellen
2. Blattwedel in den Teig tauchen und in Olivenöl rausbacken. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen und im Ofen bei 50 Grad warmhalten, bis alle Stängel rausgebacken sind.

Bayerisches Tzaziki mit Klettenlabkraut und Boretsch
500 g Joghurt, 100 g Klettenlabkraut, 10 Blätter Boretsch, Salz und Pfeffer, etwas gemahlener Knoblauch
Zubereitung:
1. Die Kräuter am besten mit einem Wiegemesser klein schneiden.
2. Dann die Kräuter zum Joghurt geben und würzen.
Tipp: Mit den Gewürzen sparsam umgehen, damit diese den Geschmack der Kräuter nicht übertünchen.


Ausgebackenes Gänsefingerkraut, Klettenlabkraut und Boretsch im Garten (v. links)


 

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Gar Schauriges aus der Ortschronik
Veröffentlicht am Mittwoch, 27. Juni 2018

hat die Gemeinde Haar zu berichten: Am 12.März 1893 ereignete sich im letzten, schon etwas abgelegenen Anwesen des Ortsteils Salmdorfs – „beim Neuhauser“ – ein bis heute nicht vollständig aufgeklärter Vierfachmord.  Die Witwe Reitsberger und ihre drei Töchter (14, 16 und 23 Jahre alt) wurden dabei in ihren Betten getötet. Der Täter raubte das Geld und zündete auch noch den Hof an. Bis heute weiß niemand, wer die Tat begangen hat.

Es wurde eine Kapelle an der Stelle errichtet, an der der Hof stand. Im Inneren der Kapelle war eine Gedenktafel mit Bildern der Ermordeten angebracht. Das Kirchlein steht heute nicht mehr- es wurde in den 50er/60ern abgerissen und durch ein Wegkreuz ersetzt. Die Gedenktafel befindet sich im Gemeindearchiv. Die Bevölkerung war damals verständlicherweise komplett aufgebracht. Die Zeitungen gingen mit dem grauseligen Schicksal der Familie aber auch nicht gerade zimperlich um – und schürten damit die Ängste der Salmdorfer immer mehr … „, schreibt die Gemeinde Haar auf ihrer Facebookseite, und weiter daß Morde, Hof und diese Geschichte heute fast vergessen wären, wäre da nicht die „Hofkatze die immer wieder vor der Kapelle auftaucht und laut maunzt. Sie ließ sich bis heute nicht nicht einfangen oder streicheln. Gänsehautfaktor. … mehr wird aber nicht verraten.“.

Wie die Gemeinde Haar nach über 120 Jahren auf einmal wieder ihre Geisterkatze entdeckt hat? Es ist eine der 111 Geschichten rund um München aus dem Buch „111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss„!

 
Beitragsbild und Kapellenfoto: Screenshot der Facebook-Seite der Gemeinde Haar bei München

 

 

 


 

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Vorbereitungen für den Kräuterkurs: Fermentierter Erdbeerblättertee
Veröffentlicht am Montag, 18. Juni 2018

Vorbereitungen für unser nächstes Kurswochenende beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern: Fermentierter Erdbeerblättertee, den wir gemeinsam herstellen wollen.
Nicht nur als geschmackvoller aber dabei koffeinfreier Zusatz für die Hausteemischung, sondern vor allem als Eisteevariante im Sommer sind Erdbeerblätter in dieser Zubereitungsart geschmacklich höchst zu empfehlen.

Ohnehin ist die Walderdbeere ein höchst empfehlenswertes Pflänzchen, das nicht nur bei Glutenunverträglichkeit eingesetzt werden kann, sondern auch tonisierend und kardioprotektiv wirkt. Neueren Forschungsergebnissen nach ist der wässrige Extrakt von Walderdbeer-Blättern ein direkter Vasodilatator, dessen Wirkung mit der von Weißdornblättern und -blüten direkt vergleichbar ist.

 

 

 


 

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Die süßesten Kirschen…
Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2018

… wachsen nicht in Nachbars Garten, sondern in meinem eigenen ;-) 
#kirschenernten #diesüßestenkirschen #naschenerlaubt #naschkätzchen #füreineschwarzekirsche…

Von der prallsüßen Symbolik ganz abgesehen – Kirschen schmecken nicht nur hochfein, sie gehören auch zu den heimischen Superfoods. In Studien konnte bereits eine positive Auswirkungdes bloßen Verzehrs von Kirschen auf Hyperurikämie, Arthritis, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, erniedrigte HDL-Cholesterinwerte, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes festgestellt werden, zudem haben Kirschen eine deutliche neuroprotektive Wirkung.
Ganz schön beeindruckend finde ich.

 

Ob man nun von dem Sprichwort „Wer gern Kirschen isst, lernt leicht klettern“ auch einen positiven Effekt auf das sichere Beherrschen des oberen VI. Schwierigkeitsgrades ableiten kann ist nicht geklärt.
Wobei mir das jetzt eigentlich egal ist – ich mag die süßen Köstlichkeiten hier einfach wegvernaschen :-P Jetzt. Ratzeputz. Schleck.
Und dann schaun ma moi ;-)

 


 

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Orchideenzauberwelten
Veröffentlicht am Montag, 11. Juni 2018

Wer dieser Tage mit offenen Augen die Bergwelt durchstreift, wird sich hier und da verwundert die Augen reiben: Auf dem dichten Gras grinst einen unvermittelt ein rosa Kasperl an, neben dem sich ein grünes Männchen im Sonnenschein räkelt. Pure Einbildung? Nein – es ist das Zauberreich der Orchideen, das sich jedem offenbart, der der Natur seine ungeteilte Aufmerksamkeit und einen genauen Blick schenkt.

Ob es einem wohl jemals wieder möglich ist, die Natur anders als einen von unzähligen Wesen beseelten ort zu sehen, wenn man auch nur einmal in der Kugelorchis einen rosa Kasperl, im Großen Zweiblatt das Grüne Männchen (vermutlich weniger vom Mars als von den Lechtalern), in der Ragwurz die Fliegenkönigin und im Knabenkraut das Hausgespenst mit Zipfelmütze gesehen hat? Ich glaube nicht.

Wo man am besten wandern sollte um solchen Zauberwesen zu begegnen? Hervorragende Chancen aus Orchideenkasperl und Grüneszweiblattmännchen hat man derzeit in den Lechtaler Alpen zwischen Außerfern und Imst :-)
Und wie man sich am besten auf diese Begegnungen der botanischen Art vorbereitet? Zum Beispiel mit einem Führer zu den Orchideenparadiesen Europas  – oder dem wunderbaren Buch der Orchideen Bayerns des Arbeitskreises heimische Orchideen Bayern e.V.


 

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Heilpflanzen mit Steffen und Astrid – im Radio und als Podcast.
Veröffentlicht am Freitag, 8. Juni 2018

Kamille, Fichtenwipfel oder Schöllkraut wachsen nicht nur wild und fast überall, sie haben auch ganz besondere Heilkräfte. Gemeinsam mit meinem (herzallerliebsten) Kollegen und Wildpflanzenkenner Steffen Fleischhauer (essbare-wildpflanzen.de) war ich diese Woche in der Sendung „Habe die Ehre“ auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks zu Gast um über den großen Schatz unserer wildwachsenden heimischen Heilpflanzen sprechen – und darüber, welche Kräuter unbedingt in die Hausapotheke gehören.

Heilpflanzen wachsen überall wild um uns herum und leben mit uns: Es sind Pflanzen mit einem enormen Potenzial für unsere Gesundheit mit einem breiten Verwendungsspektrum bei meist nur geringe Nebenwirkungen. Es wäre schade, wenn wir diesen Schatz verlieren würden, weil wir das Wissen über die Pflanzen unserer direkten Umgebung nicht pflegen – ist es also ein Wunder, daß wir ihnen unser erstes gemeinsames Buchprojekt „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ gewidmet haben?


…oder Nachzuhören auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks unter https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/habe-die-ehre/hausapotheke-heilkraeuter-astrid-suessmuth-100.htmlViel Spaß!

 

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