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Exkursionserkundigung im bayerischen Vorfrühling
Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2020

Nach dem Kurswochenende bietet es sich bei durchwachsenem Wolken-Sonnen-Trübmix  ganz wunderbar an, ein neues Exkursionsziel für den #Kräuterkurs zu erkunden. Und was man da so alles entdeckt!
Herrlich duftenden #Seidelbast und kleine #Märzenglöckchen, #Widertonmoos und #Rohrkolben am Wasserrand. Die Moosbeeren hat allerdings schon jemand aufgefuttert, nur noch die Blättchen sind zu sehen.

Der aus dem Waldesdunkel hervorleuchtende Seidelbast ist übrigens eine der ersten Pflanzen, die wir mit dem FNL-Kräuterkurs ganz genau unter die Lupe nehmen: Welch ein Duft – und welch ein Gift! Der unter Seidelbast (Daphne mezerenum) gehört ohne Zweifel zu den giftigsten Vertretern unserer heimischen Flora, trotz seines zart-betörenden Fliederdufts. Kinder sollten die Giftpflanze unbedingt genau kennen, zu verlockend könnte es sein eine der auffallenden Blüten in den Mund zu stecken… Aber wie immer gilt auch beim Seidelbast daß die Dosis über die Wirkung der Pflanze entscheidet: In der Homöopathie gehört er gerade in der Kinderheilkunde zu den wichtigsten Mitteln bei infektuösen Hauterkrankungen, vor allem wenn sich im Hautbild kleine rotschuppige Kreise um die Entzündungsherde bilden.


Die wunderbar schottische #Moorstimmung und den Vorfrühlings-Sonnenuntergang wird mein Kräuterkurs aber wohl nicht erleben können – dafür wird wohl im Sommer bei unserer Kräuterwanderung sicherlich ein erfrischendes Bad im kleinen Moortümpel drin sein 🙂

#VorfrühlinginBayern #FNL-Kräuterkurs #FNL-Kräuterexperten #FNLinBayern #EitzenbergerWeiher #EuracherFilz

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Brand auf der Maxlraineralm
Veröffentlicht am Montag, 10. Februar 2020

Wie bereits gestern in der Presse zu lesen war geriet der Dachstuhl der Oberen Maxlrainer Alm am Spitzingsee in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Brand (https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/spitzingsee-maxlraineralm-feuer-skitouren-rettung-kripo-evakuierung-notruf-13530301.html) – glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt, die Feuerwehr leistete gerade in Anbetracht der abgelegenen Lage der Alm Großartiges und konnte den Brand am frühen Morgen löschen.

Dennoch schaut es schlimm aus auf der Alm, mit der sich für mich viele Kindheitserinnerungen verbinden. Schon in der Kraxe hat mich vor vielen Jahren ( 😉 ) mein Großvater mit hinaufgenommen, wenn erwie jeden Sommer die Hütte, an deren Bau er als Alpinpolizist der Bayerischen Landespolizei in den 1920er Jahren mitgearbeitet hat, wieder besuchte.
Hoffen wir, daß die Maxlrainer Alm bald wieder öffnen kann!

rechts: Beim Abschluss der Bauarbeiten auf der Oberen Maxlrainer Alm, 1926 (aus dem Familienalbum)

#MaxlrainerAlm #Spitzingsee #MeinBayern #Toitoitoi #DankeandieFeuerwehr

 

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Ein neues Türkranzerl mit Rosmarin zum Wintervollmond
Veröffentlicht am Sonntag, 9. Februar 2020

Der heutige Tag des Wintervollmonds ist der vorchristliche Festtag an dem das Licht wiederkehrt, das neue Vegetationsjahr beginnt und die dunkle Jahreszeit sicher vorüber ist – wenn es auch noch durchaus schneidend kalt sein kann und der große Schnee erst noch kommt.
Im christlichen Kontext bedeutet dies, daß nun die Weihnachtszeit endgültig vorüber ist, was mit einem Lichterfest gefeiert wird: Mariä Lichtmess, der Tag an dem der Kerzenvorrat für das ganze Kirchenjahr geweiht wird.

Ganz profan bedeutete Lichtmess für die Dienstboten die Möglichkeit, ihre Arbeitsstelle zu wechseln und vielleicht den Luxus ein paar freier Tage zu genießen.
Doch es war auch eine Zeit des Abschieds, scheidenden und schmerzlich vermissten Knechten gaben die jungen Mägde einen Zweig Rosmarin mit als Andenken und um nicht vergessen zu werden. Wie lässt schon Shakespeare seine Ophelia im Klassiker Hamlet sperchen: „There’s rosemary, that’s for remembrance, pray you love, remember.“
Natürlich ist Rosmarin auch ein herrlich geistbeflügenlndes Aphrodisiakum, das ganz wunderbar dazu passt daß nun bald der Valentinstag im Gedenken an den Schutzpatron aller Liebenden begangen wird.

Für mich ist der Wintervollmond ein Fest, um den langsam lästigen Wintermuff hinauszustauben. Mit Fruhlingsputz, einem abendlichen Feuer draußen im Garten und einem neuen Türkranzerl.
Rosmarin gehört dort natürlich hinein, und die Symbole der mystischen Kraft dieses Tages an dem die Natur die Dunkelheit überwunden hat und neues Leben verspricht.
Es ist die Zeit der weißen Göttin, der wilden und ungezügelten Kraft von Liebe und Vitalität. Herzerl gehören dazu, die Farbe Weiß, Schneeglöckchen die Kälte, Wind und Eis trotzen und natürlich das Silber als Mondmetall, das das Mondenfest des Winters in das neue Jahr hineinträgt.

Blessed be,
… und genießt eine wunderbar wilde Vollmondnacht )O(

#Wintervollmond #Lichtmess #Iimbolc #Türkranz #Rosmarinn #Jahreskreis #Blessedbe #Februar #DasneueJahrwächst #Vollmondfest #Silber #WeißeGöttin #WhiteGodess

 

 

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Radiotipp: Bayerische Kräuterhexen
Veröffentlicht am Montag, 3. Februar 2020

Radiotipp für den 04. Februar 2020: „Die bayerischen Kräuterhexen“ auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks, live aus dem Studio von 10 – 12:00 Uhr.

Kräuterkunde gilt seit jeher landläufig als urweibliche Domäne – und dennoch stammen die meisten überlieferten Kräuterbücher aus der Feder eines hochgeachteten männlichen Gelehrten. Kräuterkundige Frauen dagegen waren und wurden gerne als Kräuterhexen tituliert und führten einst ein dementsprechend gefährliches Leben. BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth macht sich zusammen mit Heimat-Moderatorin Conny Glogger auf die Suche nach weisen Kräuterhexen und Pflanzenkennerinnen von der Antike bis zur Moderne – von denen erstaunlich viele aus Bayern stammen. ***

Die herrlich leuchtende Wilde Gladiole auf dem Bild galt schon in alter Römerzeit als große Zauberpflanze. Ihre mit einem kettenhemdartige Überzug versehene Knolle bei sich getragen sollte vor manchem Hieb und Stich schützen und einen dabei unterstützen, ein großes Ziel zu erreichen. Wie erstaunlich, daß gerade eine der berühmtesten bayerischen Kräuterhexen – hochachtungsvollst auch die „Mooshex'“ genannt – genau über diese Pflanze promoviert hat und nach vielen Jahren zähstem Ringen gegen alle möglichen Widerstände die Ausweisung eines Naturschutzgebiets für das Murnauer Moos zu erreichen?

Der Link zur Sendung: https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-1973228.html

#Radiotipp #Kräuterhexen #Mooshex #Zauberpflanzen #hexenpflanzen #BRHeimat #AstridSüßmuth #ConnyGlogger #HabedieEhre

 

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Februars Wetterregeln – es ist nass und greislich.
Veröffentlicht am Montag, 3. Februar 2020

Keine weiße Weihnacht, der Januar viel zu warm mit bis zu 15°C auf der Terrasse und zu Lichtmess Sturm und Regen – bäh. Ein wunderbarer Nährboden für Krankheitserreger aller Art, die sich gerade mit rasender Geschwindigkeit ausbreiten. Und dann erst die Wetterregeln: Ist’s Anfang Februar warm und feucht, der Winter erst sehr spät entweicht, oder auch Gibt’s im Februar weiße Wälder, freuen sich drüber Wies‘ und Felder (was andersherum natürlich schlecht ist ohne die weiße Pracht).

Was also tun, verzweifeln??!
Nö. Die kleinen Zwischenauszeiten zwischen Regengüssen, Schnupfennasenanfällen und sonstigen Widrigkeiten ganz bewusst wahrnehmen und jede Gelegenheit am Schopf packen, hinauszugehen und mit dem einen oder anderen Sonnenstrahl ganz nachhaltig das Immunsystem zu stärken und der Seele dabei die eine oder andere Streicheleinheit zu verpassen. Wer genau hinschaut findet sogar die ersten Blütchen – im Fall der Schneeheide ist das auch nicht einmal ein Zeichen des Klimawandels, an aperen Stellen blüht die kleine Winterpflanze tatsächlich schon jetzt im Februar. Zuverlässig, Jahr für Jahr.
Ist das nicht ein wunderbares Geschenk der Hoffnung und der Vorfreude auf die kommende Frühlingszeit nach Erkältungswellen, Dunkelheit und Winterblues? Und bevor es am nächsten Tag wieder schüttet und stürmt.

Erstaunlich ist die Zuverlässigkeit der Februar-Wetterregeln: Zwar konnte der Zusammenhang zwischen (zu) milden Februartemperaturen und vegetationsschädlichen Spätfrösten im Frühling bislang statistisch nicht nachgewiesen werden, richtig ist offensichtlich dagegen die Beobachtung, daß nach einem nassen und milden Februar auch ein feuchter Sommer folgt („Je nasser der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr) – was angesichts des fehlenden Schnees für die notwendige Schneeschmelze als Grundlage des Wasserhaushalts zumindest für die Natur wünschenswert wäre.

Und die kleine Schneeheide?
Als Badezusatz wirkt sie wunderbar entspannend und erwärmend, höher dosiert ist sie eine der besten Heilpflanzen bei Blasenentzündungen nach Verkühlung. Ist es nicht prima, daß sie genau jetzt an diesen patschnasskalten Tage in den kleinen Sonnenpausen mit ihren herrlich leuchtenden Blütchen daran erinnert, daß es sie gibt? Direkt bei uns vor der Haustüre, aber nur wenn man die Nase daraus hinausstreckt 😉

 

 

 

 

 

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Pflanzendüfte… welch ein sinnlicher Kräuterkurstag!
Veröffentlicht am Dienstag, 28. Januar 2020

Heilpflanzen und Kräuter mit ihrem ganzen Wesen kennenlernen, ihre (manchmal auch ganz individuelle) Wirkung mit allen Sinnen erfahren und mit diesem Suchen, Lernen und Erkennen den Schlüssel zu ihren ganz spezifischen Heilkräften und ihrer Bedeutung für uns zu finden ist das große Grundthema des Volksheilkundlichen Kräuterkurses an der FNL-Akademie.
Im Frühjahr, Sommer und Herbst besuchen wir die Pflanzen auf unseren Exkursionen, im Winter finden wir nur noch wenige Immergrüne vor unserer Haustüre – dafür ist dann Zeit, um in die Besonderheiten der Pflanzenwelt hineinzutauchen.

Es ist eine Reise in die Sinnlichkeit von zauberhaften Blüten, der „Viriditas“ des grünen Pflanzenkleids und irderner Wurzelkraft, in die uns unsere wunderbare Parfumeurin Beate Nagel an diesem wieder einmal viel zu kurzen FNL-Kräuterkurswochenende entführt hat.

– Wusstet Ihr etwa, wie intensiv sonnenaufgangsgelb die Essenz der Wildrose ist, und daß sie wegen ihrer überwältigenden Intensität wirklich nur spaaaarsamst verwendet werden darf?
– Daß das mittels Wasserdampfdestillation aus den Triebspitzen der Wilden Myrthe gewonnene ätherische Öl dem menschliche Gehirn einen Eindruck unbeschwert-junger Weiblichkeit vermittelt?
– Einige Tropfen ätherisches Grapefrutöl in einer Mischung deren Träger(in) um 10 Jahre jünger wirken lassen?

Viel Spaß beim Mischen und Schnuppern!

 

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Wacholdergestalten
Veröffentlicht am Montag, 13. Januar 2020

Wacholdergestalten.
Anstatt glitzernder Gebilde aus Eis und Schnee, wie sie eigentlich zu dieser Jahreszeit zu erwarten wären, sehe ich mich auf meinem Weg durch die Isarauen von auffallendsten Wacholdergestalten umringt. Stachelig strecken sie ihre graugrünen Zweige der kaum wärmenden Wintersonne entgegen, fast scheint es als ob in diesem Moment eine kaum merkliche Bewegung durch die baumartigen Sträucher geht also ob sie damit sagen wollen „Sieh her, wir sind noch hier!“. Wenige Minuten später aber schon werden sie aber schon wieder vom sonnenfernen Winterschatten umfangen, in dem sie bis zum nächsten Sonnenstrahl wie erstarrt verharren werden.
So deutlich wie in diesem Jahr treten die Wacholderwesen meist nur für eine kurze Zeit in den Augenschein – in der Zwischenzeit, wenn das üppiggrüne Kleid des Sommers vergangen ist, noch bevor sich der Schnee über die Landschaft breitet.

Mit Wacholderkraft der Erkältungswelle entgegentreten.
Es ist die Zeit des Frühwinters, eine klassische Erkältungszeit in der rundum alles hustet und schnieft, bevor die tiefen Temperaturen des Hochwinders dem viralen Treiben bei vorläufiges Ende setzen – ein Zeitraum, der sich in diesem Winter bis weit in den Januar hineinzieht. Und in dem sich in diesem Jahr der Wacholder als Baumwesen ganz besonders kraftvoll zeigt.
Tatsächlich ist genau der Wacholder eine klassische Heilpflanze der Naturheilkunde für Erkältungen und Infektionen dieser Übergangszeit. Mit seiner antimikrobiellen, antibakteriellen und stark desinfizierend Wildkung ist er ein probates Mittel gegen grippale Infekte aller Art. Verwendet werden vor allem die Wacholderbeeren, die botanisch gesehen eigentlich verwachsene kleine Zapfen sind.
Leicht angedrückt gibt eine Wacholderbeere pro Tasse den Teemischungen von Zitronenschieben und Zitronenverbene nicht nur einen besonderen geschmacklichen, sondern auch einen besonderen immunstärkenden Kick. Mehr als zwei Tassen sollte man jedoch nicht zu sich nehmen.

Mit Wacholderrauch gegen das Infektionsroulette.
In Pestzeiten wohlbekannt, ist Wacholderrauch stark desinfizierend und keimtötend – der Grund, weshalb guter Schinken bis heute über Wacholderholz geräuchert wird, um ihn haltbar zu machen.
Eine allabendliche Räucherung mit einer Handvoll Wacholderbeeren und Triebspitzen ist ein bewährtes Mittel, um die Raumluft zu reinigen und zu verhindern, dass sich die Familienmitglieder schön reihum voneinander anstecken.

 

 

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Mit Sonnenenergie ins Neue Jahr!
Veröffentlicht am Dienstag, 7. Januar 2020

Der erste Sonnenaufgang eines neuen Jahres ist immer etwas ganz besonderes, denn es ist nicht nur der Anfang eines neuen Kalenders, sondern auch genau die Zeit des Jahres in der die Nächte noch besonders lange und besonders dunkel sind.
Unter freiem Himmel kann man dabei als bloßer Betrachter auf faszinierende Art erspüren, wie sich seine eigene Lebenskraft mit jedem Strahl, den die erwachende Sonne über den Horizont schickt, wie von ganz alleine verstärkt.
Besonders geeignet für diese Übung sind Orte, die der Umgebung etwas „enthoben“, dabei aber geschützt sind wie etwa eine nach Osten gerichtete Waldlichtung, die Ostseite eines alten Baumes, aber natürlich auch frei gelegene Hügelkuppen. So begrüßt die Morgensonne gleichermaßen den Sonnenberg oberhalb des Drei-Bethen-Kultorts am oberbayrischen Leutstetten, die alte Eiche im Münchner Englischen Garten, wie auch den Sonnenbühl bei St. Lorenzen.
Genau an solchen Plätzen befanden sich dereinst Sonnenkultorte unserer Vorfahren, der Kelten, Räter und Vindeliker, die noch heute Namen wie „Sonnenbichl“, „Sonnenburg“ oder eben „Sonnenbühl“ tragen. Und natürlich wurden an den meisten dieser Orte von Archäologen Brandopferplätze entdeckt, die auf einstige Vegetations- und Fruchtbarkeitsriten schließen lassen.

Wer nun den ersten Sonnenaufgang 2020 verschlafen hat, braucht keinesfalls geknickt zu sein: Bis Lichtmess noch sind die Nächte lang, und noch immer verschenkt ein jeder Sonnenaufgang jetzt seine besonderen Kräfte nach einer langen Dunkelheit. Wie wäre es denn, an einem der nächsten Tage morgens kurz vor 8 Uhr die Sonne so zu begrüßen und mit dieser Sonnenenergie ins neue Jahr zu gehen? Wie gut, daß es heute regnet, dann ist ja auch etwas Zeit, um einen Blick in die Landkarte zu werfen und einen passenden Ort ganz in der Nähe für sich selbst auszukundschaften 😉

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Fröhliche Weihnachten!
Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2019

Nach einem turbulenten und aufregenden Jahr 2019 darf ich allen Freunden und Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest, ganz wunderbare Rauhnächte mit dem einen oder anderen Rauhnachtswunder – und natürlich einen richtig gschmeidigen Rutsch in ein glückliches Jahr 2020 wünschen.
Ich verabschiede mich in den Zauber der dunklen Nächte und freue mich auf unser Wiedersehen im neuen Sonnenjahr!

Herzlich, Eure Astrid Süßmuth

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Radio Wissen – Die Rauhnächte
Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2019

Wenn am späten Nachmittag des 21. Dezembers die Sonne unter dem Horizont versinkt beginnen die Rauhnächte, von denen es heißt, daß während ihrer die Pforten zu anderen Welten weit offen stünden. In den langen Nächten voller Dunkelheit, Zauber und geisterhaftem Treiben kann man sich der wahren Magie der Natur so nahe fühlen, wie zu kaum einer anderen Jahreszeit…
Viele Hintergründe und Wissenswertes rund um die Rauhnächte kann man im Podcast „Rauhnächte – Die wilde Jagd der Götter, Geister und Dämonen“ nachhören, zu dem auch ich ein paar Geschichten aus dem gelebten Brauchtum besteuern durfte. Viel Freude beim Anhören!

 
 
radioWissen
Rauhnächte – Die wilde Jagd der Götter, Geister und Dämonen
Die Rauhnächte – diese Zeit zwischen den Jahren – nirgendwo sonst im Jahr fühlten sich die Menschen den magischen Mächten so nahe. Und wo Percht, Drud oder gar die Wilde Jagd ihr Unwesen treibt, gilt es gewappnet zu sein.
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Immergrüne Pflanzen als Ritualgebinde
Veröffentlicht am Montag, 16. Dezember 2019

Welch ein wunderbarer Jahresabschluss für unseren Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern!
Zu Gast in der Blumenschule Schongau dürfen wir uns ganz den Heilkräften und der besonderen Bedeutung unserer heimischer Immergrünen von der Fichte über Wacholder, Tanne und Kiefer bis zur Eibe widmen – und aus ihnen, jeder für sich, eine wunderbaren Ritualkranz für die kommenden Rauhnächte gestalten.

 


Der Ritualkranz zu den Rauhnächten.

Neun verschiedene Immergrüne sollen im Rauhnachtskranz enthalten sein, jeweils eine Pflanze stellvertretend für eines der Jahreskreisfeste des vergangenen Jahres.
Vielleicht steht die Tanne für die vergangene Adventszeit und die Mistel für die letzte Wintersonnwende? Dann kann der Wacholder vielleicht das wilde Treiben zum Frühlingsvollmond repräsentieren und die Schwarzkiefer steht für wundervolle Nächte unter dem Sommervollmond am Mittelmeer?
Zusammengebunden bewahren diese Pflanzen das Vergangene, als Immergrüne stehen sie dafür, daß die Sonne nach den dunkelsten Nächten des Jahres wiederkehren wird – der Kreis, den diese Pflanzen bilden zeigt die Unendlichkeit des Lebens und gilt zudem als beschützendes Symbol für das Zuhause.
Erlebtes und die Hoffnung auf Neues verweben sich in einem Rauhnachtskranz genauso wie das Wissen um die Kraft der Pflanzen und die Achtung vor den Gaben der Natur.
Wenn der Kranz mit dem Lichtmessfeuer auflodert, zeigt er nochmals seine funkensprühende Lebenskraft, die er dann zum dunkeln Nachthimmel hinaufschickt, und als der er dann zu Asche geworden unter dem Hausbaum in den ewigen Kreislauf von Vergehen und Werden zurückkehren wird…

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Vor dem Schnee
Veröffentlicht am Freitag, 13. Dezember 2019

Vor dem Schnee ❄
Nach dem letzten Foto auf der letzten Recherchetour zu #111Almen gerate ich unversehens in eine ganz zauberhafte Märchenstimmung. Kurz vor Sonnenuntergang wehen mit einem Mal wilde Flocken um mich herum – oder ist es doch ein Tanz der Wilden Fräulein hoch über dem Spitzing?

#meinbayern #bayerischealm #111Almen #111orte #wanderführer #buchneuerscheinung #bayerischealpen #wanderninbayern #vomgletscherzumsteinkreis #bergtour #winterfeeling #ersterschnee #alm #berggfui #schneeflockentanz #Spitzing

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111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Dezember 2019

Bergidyll und Hüttenromatik.
Beschaulich in die Berglandschaft geschmiegt oder vor atemberaubender Felsenkulisse gelegen sind Almen und Hütten Traumziele für Entdecker jeden Alters. So einzigartig wie die bayerischen Almen sind auch ihre Geschichten von Bergidyll, Wanderglück und Hüttenromantik. 111 Almen und Hütten in Oberbayern führen Sie auf ausgesuchten Wegen in eine Bilderbuchlandschaft, wie sie bayerischer nicht sein könnte, und erzählen dabei von verwegenen Wilderern, köstlichsten Almspezialitäten und unvergleichlichem Naturerlebnis.

• Warum gibt es auf der Alm keine Sünd‘?
• Zu welcher Hütte fährt man mit dem Schiff?
• Welche Alm hat einen eigenen Bahnanschluss?
• Wo geht das Almgespenst um?             … die Antworten gibt es ab Mai 2020 überall im Buchhandel 🙂

Nach 2 Jahren Recherche zu Fuß, per Mountainbike, Tourenski oder Schlitten mit mehr als 80.000 Höhenmetern, 2 Paar durchgelaufenen Bergstiefeln und viel Tourenschoki für die Nerven:

Hurra, das Manuskript ist beim Verlag!
Astrid Süßmuth, 111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss
Emons Verlag, 240 Seiten, 13,5×20,5 cm
ab Mai 2020 überall im Buchhandel

#111orte #emonsverlag #meinbayern #wanderninbayern #111almen #oberbayern #dobinidahoam

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Die Vorweihnachtszeit im Freya-Adventskalender
Veröffentlicht am Samstag, 7. Dezember 2019

Als Teil des Freya-Adventskalenders komme ich mir ja schon fast ein bisserl wie ein Adventsengerl vor 😉 
Wie 23 weitere meiner Autorekollegen darf auch ich davon erzählen, wie ich die Vorweihnachtszeit (… hoffentlich!) entschleunige und mit welche Rituale ich in der Adventzeit besonders gerne schätze.

Adventstipp im Freya-Adventskalender von Astrid Süßmuth zum 7. Dezember

In einer Familie mit drei Kindern – auch wenn sie teilweise schon groß sind – ist Weihnachten immer ein Riesentrubel, das fängt mit dem Beginn der Backzeit und den ersten Lebkuchen am 8. Dezember an und endet mit dem großen Frühstück am morgen des 1. Weihnachtsfeiertags wenn traditionell die Raclette-Reste des vergangenen Abends aufgegessen werden. Weihnachten samt oft turbulenter Vorweihnachtszeit ist bei uns eine bunte, fröhliche Zeit die ich eigentlich gar nicht missen möchte.

Wenn das fröhliche Familien-Weihnachtsfest vorüber ist freue mich aber immer auf die Stille der Rauhnächte, die ich zwar schon mit dem Sonnenuntergang zur Wintersonnwende begrüßt habe, jetzt aber erst so richtig begehen kann.
Es ist die Jahreszeit für mich, in der ich Telefon und Email konsequent abstelle und zur Ruhe komme. Abends räuchere ich das Haus mit reinem Fichtenharz aus, das ich während der Zeit der Rauhnächte im letzten Winters auf Skitouren in den bayerischen Bergwäldern gesammelt habe.
Die Zeit der Nebel ist vorüber, alle Blätter sind zu Boden gefallen, nun bricht mit der Zeugung des neuen Lichts eine Zeit der Klarheit, der kühlen und reinigenden Luft an. Die Natur wirkt jetzt wie in einem Moment des Stillstands gefangen, ihr altes Kleid ist abgelegt, Seen frieren zu und dicke Flocken bedecken die Welt. Ruhe und Stille legen sich über das Land. Die Sonne steht tiefer als zu jeder anderen Jahreszeit und legt einen fein schimmernden, goldenen Glanz über unsere Welt, bis sie wieder der großen Dunkelheit weicht. Es ist eine mystische Zeit voller Wunder, eine Zeit der Rückbesinnung und auch der Zukunftsschau.
Für unsere Vorfahren waren es heilige Nächte.

Fichtenharz als Räucherstoff duftet aromatisch waldig und eignet sich besonders gut zur desinfizierenden Raumreinigung. Auf spiritueller Ebene klärt und durchlichtet eine Fichtenharzräucherung den Geist. So wie der Baum einst als Schutzbaum vor andersweltlichen Dämonen verehrt wurde, ist sein Harz ein Schutzmittel vor negativen Einflüssen und unterstützt dabei, sich nach außen abzugrenzen. Fichtenharzrauch kann in meditativen Momenten in die Mitte der alten, dichten und dunklen Wälder versetzen, in denen das Wilde, Ungestüme und die Kräfte der Elemente noch nicht der Zivilisation gewichen sind …

Mehr Adventsgepränge gibt es beim Freya-Verlag in Facebook unter https://www.facebook.com/FreyaVerlag/photos/a.357199089537/10157059725924538/?type=3&theater – viel Spaß beim Türchenöffnen!

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Lexikon der Alpenheilpflanzen in der 3. Auflage!
Veröffentlicht am Samstag, 30. November 2019

Soeben ist das „Lexikon der Alpenheilpflanzen“ in der 3. überarbeiteten Auflage erschienen – und ich freue mich wie eine Alpenblumenschneekönigin, so ähnlich wie am Tag der Ersterscheinung im März 2013, als ich das freudige Ereignis nach einer wunderbaren Strahlhorn-Skitour auf der Britanniahütte feiern durfte.
Die einzige Alpenheilpflanze, die weit und breit zu finden war, war damals übrigens die Edelraute. Geschmackvoll in Hochprozentigem konserviert 😉

„Lexikon der Alpenheilpflanzen“ von Astrid Süßmuth
3. Auflage, AT-Verlag, 2019

https://at-verlag.ch/buch/978-3-03800-671-8/Astrid_Suessmuth_Lexikon_der_Alpenheilpflanzen.html

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Großer Auftritt für eine winterliche mediterrane Versuchung
Veröffentlicht am Montag, 11. November 2019

Sie ist süß, sie ist tiefrot, sie macht höchst lüstern und ist eine der wunderbarsten Winterfrüchte unserer Abendländischen Tradition. Zusammen mit dem wie immer grandiosen Team der #Landapotheke (vielen Dank Medls, es war ein wunderbarer, wenn auch *brrrt* ganz schön kalter Tag) durfte ich dieser mediterranen Versuchung an einem ganz wunderbaren Ort einen angemessen großen Auftritt bescheren. Wir haben gerührt, geschnippselt und geköchelt – das Ergebnis kann sich glaub ich sehen lassen: Natürlich in der #Landapotheke.
… aber erst im kommenden Frühwinter 2020 😉

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Radiotipp Kräutersprechstunde
Veröffentlicht am Mittwoch, 6. November 2019

Radiotipp für den 07.11.19 auf BR Heimat:
Was sind die wichtigsten Heilpflanzen für den Herbst, wenn es langsam kalt und ungemütlich wird? Kann ich jetzt noch Kräuter ernten? Und was ist das schönste Käuterbrauchtum zu dieser Jahreszeit? Diese und weitere Fragen beantwortet die Heilpraktikerin und Kräuterexpertin Astrid Süßmuth in „Habe die Ehre!“ von 10:00 – 12:00 Uhr auf BR Heimat.

Ihre Fragen können Sie gerne jetzt schon über das Kontaktformular auf der Sendungshomepage stellen – oder sie rufen ganz einfach über das Hörertelefon live im Studio an.
Und wie immer gilt: Die Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks empfangen Sie digital, im Internet oder über Satellit. Wir hören uns! 🙂

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Im Mondlicht über den Bergen.
Veröffentlicht am Montag, 4. November 2019

Warum ich letzte Woche nicht erreichbar war? Ganz einfach, ich war mit den Berghexen und Waldfeen in (oder vielmehr über) den Chiemgauer Alpen unterwegs 😉

#berghex #alpenverein #chiemgaueralpen #medlsauftour #lauterkleinehexen #alpenvereinstour #berghexenundwaldfeen #ichundmeinhexenbesen #wuidsammascho #vuibesseralshalloween

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Schwammerlexkursion mit dem Kräuterkurs!
Veröffentlicht am Montag, 7. Oktober 2019

Mit offenen Augen den Wald durchstreifen, niemand außer uns bayerischen Kräuterkurslern* hat sich an diesem nasskalten Oktobersonntag hier in den Wald verirrt – und natürlich noch unserem Förster Thomas, an dessen Fersen wir geheftet sind um ja nichts von den klitzekleinen großen Naturwundern zu unseren Füßen zu verpassen.
Zum Beispiel die vielen Zwergerlfeuer, an denen bestimmt gleich die einzigartigen Mooskastanien gebraten werden…
Und wie immer ist es eigentlich viel zu schön, ganz tief in den verzauberten Waldkosmos einzutauchen, als daß man gleich sofort darüber sprechen müsste, welcher Lackporling nun der (im Übrigen auch bei uns heimische!) große Heilpilz Reishi ist und wie der Klebrige Hörnling verwendet werden kann.

* hier sind natürlich die Kräuterkursler des Volksheilkundlichen Kräuterkurses an der FNL-Akademie in Bayern gemeint – wer hat denn sonst solche Abenteuerlust? 😉

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Radiotipp: Herbstentdeckungen am 04.10.2019
Veröffentlicht am Donnerstag, 3. Oktober 2019

Brombeeren, allüberall reifen jetzt die feinsten Früchte heran 🙂 Man muss es sich nur ganz kurz ins Gedächtnisrufen, wie der herrliche Geschmack vollreifer Brombeeren förmlich auf der Zunge zergeht. Brombeermarmelade, Brombeergelee, Bronbeerparfait, Brombeerbaiser,…… Aber Obacht, nach Regengüssen werden die dunklen Früchte vollkommen geschmacklos. Ist das nicht hundsgemein?
Nun, dann entdecken wir halt etwas anderes!
Für alle, die morgen am 04.10.2019 Zeit und Lust haben wäre der Treffpunkt um 10:00 Uhr vor dem Radiogerät, denn dann darf ich mich mit Moderatorin und Ratsch-Kollegin Conny Glogger auf einen spannenden Streifzug durch das herbstliche Bayern machen – wie immer auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks!
Für alle, die zwar Lust aber leider keine Zeit haben morgen früh zuzuhören, gibt es die Sendung wie immer zum Nachhören als Podcast: www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-1854324.html

Auch, wenn die langen Tage und lauen Sommerabende nun vorüber sind – der Herbst in Bayern ist eine ganz besondere Zeit. Und vor allem eine besonders schöne. BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth macht sich zusammen mit Heimat-Moderatorin Conny Glogger auf die Suche nach herbstlichem Kräuterbrauchtum, Naturentdeckungen und den schönsten (Kräuter-) Wanderungen in den bayerischen Bergen.“

 

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Herbst im Zauberwald
Veröffentlicht am Sonntag, 29. September 2019

Nebel steigt aus den dunklen Tälern auf, wir steigen hinauf auf den schmalen Pfaden, immer weiter bis sich ein Sonnenstrahl Bahn bricht durch das allesverschleiernde Grau.
Warum nur zielt er genau hinein in den Stamm des hohlen Bergahorns, aus dem frischer Sauerklee in hellem Grün herausleuchtet? Es scheint so, als habe sich die Schar der keinen zarten Sauerkleeblättchen, die doch bei jedem Fingertipps und jedem noch so feinen Regentropfen adhoc zusammenklappen, ganz wissentlich in die Umarmung des alten Baumes begeben.
Welch wunderbare Zusammenstellung, wenn die kleine Heilpflanze Sauerklee – die so wunderbar hilfreich ist bei allen Verdauungsbeschwerden von Kindern nach Erschrecken, Schock und erlebter Gewalt – auf den beschützenden Hausbaum trifft, dem nicht nur im Alpenraum magische Kräfte zugesprochen werden.

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Wer braucht scho a Wiesn?
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2019

Heimvorteil Biergarten mit Enzian und Edelweiß:
– schöne Kräuter
– nette Leut
– bei schönstem Sonnenschein muss i koa Bier tringa sondern hab an gmiatlichen Kaffee
… und i kann mi über des quante Gschenk von meinen Eltern (siehe Bild) freuen 😉

Wer braucht also schon ein Oktoberfest?

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Alle bestanden – 11 frischgebackene FNL-Kräuterexperten aus Bayern.
Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2019

Herzlichen Glückwunsch allen frischgebackenen bayerischen FNL-Kräuterexperten!

Die Referentin freut es natürlich ganz besonders, daß ALLE angetretenen Prüflinge aus ihrem bayerischen Kurs die Prüfung mit Bravour bestanden haben 🙂 🙂 🙂
Ein großer Dank auch an das Team der FNL-Kräuterakademie, das sich in wie immer liebevollster Weise um alle hochaufgeregten Delinquenten bemüht hat 😆


Foto: FNL-Kräuterakademie, 2019

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Kräuterbuschenfesttag!
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. August 2019

Allen ein wunderschönees Kräuterfest am Hohen Frauentag – ob nun mit Sonnenschein oder vielleicht doch mit ein paar Tröpfchen Regen. Ich hatte heute morgen zumindest das Glück, meine ersten Buschenkräuter noch in herrlicher Bergsonne sammeln zu können <3 … wer von Euch kennt denn die eine oder andere Blüte auf dem Bild?

Wie fein , daß in diesem Jahr auch der Vollmond zum kalendarischen Festtag von Maria Himmelfahrt passt!
Blessed be )O(

 

Mehr über das Kräuterfest an Hohen Frauentag findet Ihr übrigens im Buch „Kräuterbrauchtum übers Jahr“, einen Blick ins Buch könnt Ihr direkt beim Freya-Verlag werfen: https://shop.freya.at/kraeuterwissen/pflanzen-kraeuter/477/kraeuterbrauchtum-uebers-jahr

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Cooler Ferienstart!
Veröffentlicht am Freitag, 26. Juli 2019

So ein Start in die Großen Ferien bei fast 40° Celsius ist natürlich DIE Schau: Zu Besuch in der Schellenberger Eishöhle am Untersberg.
Es ist ein Ort um über Vergangenes und Kommendes nachzusinnen, angesichts der auch hier beständig dahinschmelzenden Eisschichten. Ein Ort der ganz deutlich zeigt wie es ist wenn man eine Grenze überschreitet die die Natur in sich trägt und vom Menschen beim ersten Kontakt überhaupt nicht in ihrer Tragweite wahrgenommen wird – sondern erst wenn man die Kalt-Warm-Barriere beim Herausgehen verlässt und es eigentlich schon zu spät ist um sie richtig zu begreifen. Und es ist ein Ort, der demjenigen der sich auf den Weg macht wieder einen Teilaspekt des Mysteriums Untersberg eröffnet.
Schade nur, daß dieses besondere Erlebnis immer nur kurz und in einer Führungsgruppensituation erfasst werden kann (wobei das angesichts des Geotopstatus der Eishöhle natürlich auch verständlich ist).

Die Schellenberger Eishöhle am Untersberg ist vom Parkplatz am Marktschellenberger Zollturm an der B305 in ca. 3 Stunden zu Fuß erreichbar (1090 HM), gerade bei den derzeitigen Temperaturen ist ein frühestmöglicher Aufbruch zwingend erforderlich.
Höhenführungen zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 16:00 Uhr, Einkehrmöglichkeit in der Toni-Lenz-Hütte des Höhlenvereins (1438 m). Geeignet für Kinder ab ca. 8 Jahren.

 

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Kursabschlusswochenende des Volksheilkundlichen Kräuterkurses in hochalpiner Flora
Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2019

Ein bisserl Wehmut schwingt ja schon so ganz latent mit, wenn man nach eineinhalb Jahren das letzte gemeinsame Kurswochenende vom Volksheilkundlichen Kräuterkurs hat. Auch wenn es an so einem wundervollen Ort weit weit oben am Hohenzollernhaus auf über 2000 Metern in den Ötztaler Alpen ist.
Aber bei allem Abschied, es war nochmals ein grandioses Kursfinale unter jahrhundertealten Zirben, mit eindrucksvollen Arnika-Meisterwurz-Moosglöckchen-Hauswurz-Eisenhut-Begegnungen, vui Botanisierarbeit, tollen Referaten, grandiosen Gstanzln (pfft, dann singt’s mich halt als Kräuter-Feldwebel aus :-P) und eben einer ganz lieben, klasse Kräutertruppe.

Aus is und gar is, und schad is, dass’s wahr is.
So a bisserl, glaub i, werdets Ihr mir ja abgehn…

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Ist das eine Arnika?
Veröffentlicht am Mittwoch, 17. Juli 2019

„Ist das eine Arnika?“, lautet eine der häufigsten Fragen auf meinen Kräuterführungen.
Und zu 98 % lautet die Antwort darauf leider Nein, denn in den bayernischen Alpen ist die schöne Wilde nicht allzu häufig anzutreffen. Sie vermeidet kalkhaltiges Gestein (wie es in den bayerischen Alpen vorherrschend ist), und braucht für guten Wuchs eher sauere Böden.
Zu den wenigen bayerischen Arnikawiesen pilgern deshalb zur Blütezeit nach der Sommersonnwende oft Scharen von Kräuterfreunden, um dieser großen Heilpflanze auch einmal ansichtig zu werden. So viele, daß es für ein schönes Foto an dem einen oder anderen bayerischen Arnika-Hotspot durchaus durchaus auch zu Wartezeiten kommen kann – Instagramability lässt grüßen…

Umso mehr hat es mich erstaunt an einem der beliebtesten (Seilbahn-) Berge der Chiemgauer Alpen direkt neben dem Hauptpfad nicht nur eine oder zwei, sondern gleich ein gutes Dutzend herrlichester Arnikastauden zu entdecken . An denen sich die breite Masse der Bergwanderlustigen vollkommen achtlos vorbeibewegte.
Es gibt sie also schon, die Arnika-Höhepunkte vor unserer eigenen Haustüre – man muss nur hinschauen und einige wenige charakteristische Merkmale beachten, um die Arnika treffsicher von ihren gelben Anverwandten zu unterscheiden:
– Blütezeit von Juni bis August
– zerrupfte, satt goldgelbe Blütenköpfe
– kreuzförmige, grundständige Blattrosette
– meist nur ein Paar vier- bis siebennervige, gegenständige Laubblätter

Es ist etwas ganz Besonderes, die Arnika ihrem eigenen Lebensraum zu besuchen und ihr dabei mit dem staunenden Respekt gegenübertzutreten, der ihr als vermutlich grandioseste Heilpflanze der gesamten europäischen Flora wirklich zusteht.
Die große Stunde der Arnika schlägt – Schlag auf Schlag, sozusagen – bei allen Weichteilverletzungen wie Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen, Zerrungen,… Auch bei stumpfen Traumata als Folgen von Schock und Überanstrengung gibt es kein vergleichbar wirksames Heilmittel. Kein Wunder also, daß die wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel, Kommission E,  für die Arnika eine Positivmonographie in Bezug auf eine äußere Anwendung eines Blütenauszugs bei Verletzungs- und Unfallfolgen, rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden, Furunkulose, Entzündungen als Folge von Insektenstichen und Oberflächenphlebitis erstellt hat..

 

Schwieriger wird es nun natürlich, die Arnika nur anhand der Blüte von Löwenzahn, Wiesenbocksbart und Österreichischer Schwarzwurzel zu unterscheiden – wer traut es sich zu? 🙂

Arnika

 

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Exkursion zum Alpengarten am Schachen
Veröffentlicht am Freitag, 12. Juli 2019

Welch wunderbare Kräuterexkursion zum Alpengarten am Schachen!
Ganz schwierig sich hier zu entscheiden was am sahnestückigsten war: Der wundervolle Alpenblumengarten – der Besuch bei seiner Majestät Ludwig II. in seinem Bergschloss –  die einzigartige Stimmung am Teufelsgsess hoch über dem Reintal – die Blütenpracht am Wegesrand mit Alpenheilglöckchen, Ohnsporn und Allermannsharnisch – die urige Wirtsstube in den historischen Schachenhäusern – der verzauberte Bergsee – der hausgemachte Kuchen auf der Wettersteinalm – die klitzekleinen Felsengärtlein – die besondere Kraft der alten Zirben – …
… oder war’s einfach unsere griabige Gruppen?
Schee war’s mit Euch :-*

Kräuterexkursion zum Schachen im Wettersteingebirge
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Petersilie, Suppengrün…
Veröffentlicht am Freitag, 5. Juli 2019

Petersilie, Suppengrün wächst in meinem Garten…“
Warum das so ist und noch viel mehr über die besondere Heilkraft der eigentlich in jeder Küche anzutreffenden Petersilie – und dazu sieben besondere Rezepte vom klassischen Petersilien-Herzwein nach Hildegard von Bingen über eine rundumpflegende Gärtnerinnensalbe bis hin zum Granatapfel-Petersilien-Limo (nicht nur) für heiße Tage ist in der aktuellen Sommerausgabe der Zeitschrift „Landapotheke“ nachzulesen – jetzt überall im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Mir war es eine Riesenfreude bei diesem tollen Artikel mitzuwirken, ich hoffe das Lesen macht genausoviel Spaß!
Hier geht’s direkt zur Landspotheke: http://www.landidee.info/gesundheit/zauberkraut-petersilie

 

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Podcast „Unterwegs an bayerischen Bergseen“
Veröffentlicht am Dienstag, 2. Juli 2019

Was könnte an heißen Sommertagen erfrischender sein als ein herrlich klarer Bergsee – noch dazu, wenn sich rundum die herrlichste Flora und die spannendsten Geschichten entdecken lassen? BR-Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth und Moderatorin Conny Glogger nehmen Sie in der Juli-Ausgabe des kräuterkulturellen Ratschs von „Habe die Ehre!“ mit auf hochsommerliche Wanderungen zu den schönsten Bergseen in Bayern.


(Im Bild: Sibirische Schwertlilien auf den Eibseeinseln)

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