Im Blog ‚Vom Gletscher zum Steinkreis‘ findet Ihr Themen rund um die Natur zwischen der wilden Alpenwelt und den besonderen Orten der Kraft rund um uns herum: Heilpflanzen, Wildkräuter, Naturmythologie, Kräuterbrauchtum, die Naturapotheke, altes Wissen im Jahreskreis und vieles, vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern, ich freue mich auf Eure Kommentare!
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Blog
Welch ein gelungener Kräuterkurstag
Veröffentlicht am Samstag, 19. September 2020
im Revier des Wildschützen Jennerwein, mit herrlich leuchteblauem Eisenhut, Steinadlerüberflug 🦅, einem wunderbaren Aussichtsgipfel nur für uns allein und oberfeinem Käsekuchen ☕️🍰 zum Abschluss.
Was uns der Augentrost erzählt hat? Daß es heuer (in den bayerischen Alpen) wohl recht viel Schnee ❄️❄️❄️ gibt – entsprechend der überüppigen Blüte, wie das bislang an sich immer recht verlässliche Orakel verrät. Wir sind gespannt!

 

 

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Just magic ✨
Veröffentlicht am Dienstag, 15. September 2020

Enzianzauber der Bergfeen im Märchenwald 😍
… ich glaub das heißt, daß sie sich auf unseren Kräuterkurs kommendes Wochenende freuen 😉 Was meint Ihr?

 

 

 

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Von Äpfeln, Sonnenfäden und der blauen Donau…
Veröffentlicht am Montag, 14. September 2020

… in Kürze erscheint wieder der Newsletter „Vom Gletscher zum Steinkreis“.
Jetzt anmelden unter www.vomgletscherzumsteinkreis.de/newsletter und erfahren, woher der Altweibersommer seinen Namen hat, was Aphrodites Lieblingsfrucht ist und wie man die beste Naturkosmetik des Spätsommers zaubert 😉

 

 

 

 

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Altweibersommer am Mittelmeer
Veröffentlicht am Mittwoch, 9. September 2020

Zugegeben: Ein echtes Postkartenmotiv ist dieses leuchtende Alpenveilchen wirklich nicht. Viel zu zentral wartet mittendrin die langbeinige Spinne auf ihre Beute. Mag ‚man‘ einfach ned. Und ‚frau‘ vermutlich erst recht nicht 😉
Aber ist das kunstvolle Baldachingewebe eigentlich nicht ein echtes Kunstwerk? Und das Alpenveilchen wirklich eine ganz besondere Schönheit der Blumenwelt? Und hat die Spinne auf dem Alpenveilchen vielleicht sogar eine ganz besondere Bedeutung?!

Seinen Namen hat das Alpenveilchen – hier das Griechische Alpenveilchen, Cyclamen graecum – vom griechischen Wort κύκλος / kyklos = „Kreis“, was sich vordergründig auf die runde Knolle beziehen mag, vor allem aber für den Jahrekreis steht.  Als eine der Pflanzen aus dem Garten der Hexengöttin und alten Erdenmutter Hekate ist das Alpenveilchen eine der großen alten Heil- und Mysterienpflanzen. Und zwar eine tödlich giftige.
Die weisen Frauen nutzten die Kraft der Pflanze einst für die Begleitung schwieriger Geburten und den Übergang in andere Welten, symbolisch steht es damit für den Übergang von einer (Lebens-) Zeit zur nächsten.
Passenderweise wird das Alpenveilchen heute homöopathisch u.a. bei
Zukunftsängsten, Folgen von schmerzlichen Lebenseinschnitten und bei rapider Alterung im Klimakterium eingesetzt. Die wiederum im Jahreskreis dem Altweibersommer entspricht, in der die Blüte der bezaubernden kleinen Schönheit einsetzt.

Und die Spinne? Inmitten ihres Netzes als Symbol der kosmischen Ordnung spinnt sie den schicksalsbestimmenden Lebensfaden und wird – vielleicht in einer Art unterbewusster Erkenntnis – von vielen Menschen mit Respekt bis Ängstlichkeit betrachtet. In der griechischen Mythologie war Arachne, so der wissenschaftliche Name der Spinnen, eine Teppichweberin, die durch einen vollendeten Teppich mit Liebesszenen zwischen Göttern und Sterblichen den Zorn der Göttin Athene erregte und von dieser samt aller Nachkommen in Spinnen verwandelt wurde, nachdem sie den Teppich vernichtet hatte. Schade eigentlich, vielleicht hätte es darauf die eine oder andere interessante Szene zu entdecken gegeben 😉 Auf jeden Fall aber findet sich auch hier wieder ein großer Bezug zum Kreis des Lebens.

Ein schöner Gedanke, wenn mir jetzt in der Zeit zwischen den herrlich leichten Tages des Hochsommers und den ersten kalten Nächten hauchfeine Klebefäden und taunasse Silbernetze im hohen Gras oder zwischen den Blättern meines Apfelbaums auffallen.
Es ist eine Zeit der Wandlung, der Sommer geht zur Neige – aber genieße das Leben.
Unbedingt!

 

 

 

 

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Botanische Wanderung im Wilden Kaiser
Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Juli 2020

Genial – AV-Tour zum Alpengarten im Wilden Kaiser 🌼🌿👑☀️ Nach einem wolkenbruchartigen Duscherer im Kaiseranstieg reißt unvermutet die Wolkendecke auf, und die schönste Sommersommersonne taucht den Alpengarten am Vorderkaiserfeldern in die zauberhaftesten Alpenblumenfarben 🌸🌺🌈
… was wir alles entdeckt haben? Na, alles an Alpenblumen, was so Rang und Namen hat: Gelber Enzian und Edelweiß, Goldregen und Silberwurz – und natürlich wie auf den Bilder zu sehen ist: Sterndolde, Mannstreu, Türkenbundlilien und Wolfshut 🐺👒⚡️
… und was man mit diesen Blümchen so macht im Hausgebrauch? Tja, an sich ist hier für jeden etwas dabei, von der Heilpflanze bei leichten Erkältungen über Meditationswesen bis hin zur gschmackigen Schnapsgrundlage 🧙‍♀️

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Das Brand-Knabenkraut im Kräuterkurs
Veröffentlicht am Montag, 13. Juli 2020

Über das vergangene Wochenende will ich alpin- und bergblumentechnisch lieber nicht reden (🌧 pritschl, tropf, einweich… pfui Deife!), da schwelge ich lieber in den Blumenentdeckungen mit meinem Kräuterkurs im Isarwinkel in der Woche davor 🌸🌿. Ganz unverhofft standen wir auf einer Alm vor einem wunderschönen und bei uns ganz seltenen Brand-Knabenkraut (Neotinea ustulata).
Was für eine Besonderheit, alleine schon der Farbverlauf von purpurrot nach weiß unten am Blütenstand – der sich im Verlauf der Blütezeit zudem noch verändert und zu verlaufen scheint! Und so selten, daß es zu den Erlebnissen gehört, die unseren FNL-Kräuterkurs zu so einer unvergesslichen Zeit machen
Nein, heilkundlich wird diese besondere Pflanze selbstverständlich nicht verwendet und steht als Orchidee natürlich auch unter absolutem Naturschhutz – aber die weisen Frauen wussten einst, daß eine Räucherung mit den getrockneten Blüten lüstern macht und jeden Ehestreit aus dem Wege schaffen konnte. Klar, dann denkt man auch an etwas anderes, als ans Streiten.
Aber weiß, vielleicht hat doch auch ein über dem Bett angebrachtes Bild des Brand-Knabenkrauts eine recht nette Wirkung? 😉 💋 😀

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Buchneuerscheinung: 111 Almen und Hütten in Oberbayern
Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Juli 2020

Mit allergrößter Freude darf ich Euch nach gut zwei Jahren Recherche zu Fuß, mit Tourenskiern, dem Mountainbike (im reinen Muskelantrieb natürlich!) und über 70.000 zurückgelegten Höhenmetern die Buchneuerscheinung „111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss“ (natürlich aus dem Emons Verlag) präsentieren 🙂

Beschaulich in die Berglandschaft geschmiegt oder vor atemberaubender Felsenkulisse gelegen sind Almen und Hütten Traumziele für Entdecker jeden Alters. So einzigartig wie die bayerischen Almen sind auch ihre Geschichten von Bergidyll, Wanderglück und Hüttenromantik. 111 Almen und Hütten in Oberbayern führen Sie auf ausgesuchten Wegen in eine Bilderbuchlandschaft, wie sie bayerischer nicht sein könnte, und erzählen dabei von verwegenen Wilderern, köstlichsten Almspezialitäten und unvergleichlichem Naturerlebnis.“

Erhältlich ist dieser Wanderführer der besonderen und ein bisserl anderen Art direkt beim Emons Verlag, oder natürlich in jeder guten Buchhandlung 🙂

Viel Spaß beim Schmökern und in den Bergen!

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Kräuterkurs-Entdeckungen: Das Russel-Brandkraut
Veröffentlicht am Montag, 6. Juli 2020

Referentin der FNL-Kräuterakademie zu sein ist toll 🙂 Nicht nur daß es unglaublich viel Freude macht, mit meinen Ausbildungsgruppen durch Wiesen, Wald und Kräutergärten zu streifen – auch ich lerne Jahr für Jahr mir bislang völlig unbekannte Pflanzen und ihre Verwendungsmöglichkeit kennen. Fundstück-Highlight dieses Monats ist sicherlich das Russel-Brandkraut (Phlomis russeliana), eines stattlichen Lippenblütlers.

Natürlich war mir die imposante Pflanze in den vergangenen Jahren immer wieder ausgefallen, ziemlich genau seit 5 Jahren findet man sie immer mehr und mehr in mitteleuropäischen Gärten und Staudenrabatten.
Nachdem auch unser Kräuterkurs-Wochenende nun unübersehbar dominant von diesen Kräuter-Neuzugang in unseren bayerischen Gärten flankiert war, war es unbedingt an der Zeit, daß ich mich eingehender mit diesem Pflanzenwesen beschäftigen muss.

Das nach dem schottischen Arzt u Naturforscher Alexander Russell (1715-1768, Autor „Natural History of Aleppo“) benannte Russel-Brandkraut stammt aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet, wo sie in Höhen von 300 bis 1700 Metern auf Kahlschlägen und Waldrändern wächst und dort bis heute eine der bedeutenden volksmedizinisch verwendeten Heilpflanzen zur Wundbehandlung, vor allem aber auch bei Darmentzündungen ist. Wie so oft bestätigen Forschungsergebnisse der letzten Jahren die traditionelle Verwendung, u.a. konnte eine erhebliche Wirksamkeit des ätherischen Pflanzenöls gegenüber Salmonellen und Yesernien nachgewiesen werden, ebenso wie eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung der oberirdischen Pflanzenteile.

Wie andere Vertreter der Brandkräuter wurde auch das Russel-Brandkraut in der Antike als Kerzendocht verwendet – der erste Eindruck, das Russel-Brandkraut könnte ein anatolisch-syrisches Pendent zu unserer Königskerze als Lichtbringer sein, scheint damit gar nicht mehr arg abwegig. Vor allem bei der abschließenden Entdeckung, daß das auch als „Hardy Jerusalem Sage“ bezeichnete Kraut als Räucherung gegen Geister, Dämonen und Dschinns eingesetzt wird.
Ist es damit die Königskerze aus Tausendundeiner Nacht??!

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Podcast: Lissabon – 111 Elefanten – Werdenfelser Land
Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2020

Der Podcast zur Kult-Reihe »111 Orte, die man gesehen haben muss«. Drei Bücher treten gegeneinander an. Vorgestellt von einem Autor und zwei Moderatoren. Anhand der Kategorien »Lieblings«, »Mit Mutti« und »Mmh lecker!« werden die spannendsten und außergewöhnlichsten Orte aus drei 111-Orte-Büchern vorgestellt. Nur einer kann mit seinem Buch als Sieger hervorgehen. Und Dranbleiben lohnt sich: Zum Schluss werden die drei Bücher einer Folge unter allen Zuhörern verlost.

 


Ob sich Astrid gegen »111 Orte in Lissabon, die man gesehen haben muss« und »111 Dinge über Elefanten, die man wissen muss« durchsetzen kann? Die Herausforderin geht in den Ring mit einer über 15 Jahre lang winkenden Kultfigur am Kreisverkehr, der Ausbildung zum Bürgersteig-Juwelier, und einem Schattenmorellenlikör, der dazu einlädt, People-watching zu betreiben. Nicht weniger engagiert präsentiert sich der Herausforderer als »untergewichtiges Elefantenbaby« getarnt und versucht stilecht, mit schwimmenden Elefanten, Kölsch trinkenden Elefanten und Kaffeebohnen aus Elefantenkot ein Gegengewicht in die Schale zu schmeißen. Extra-Tour Werdenfelser Land: https://www.emons-verlag.com/presse/111-orte-die-man-gehoert-haben-muss Zum Gewinnspiel geht’s hier: https://www.facebook.com/111orte https://www.instagram.com/111_orte
Die Sendung ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcasts 111 Orte, die man gehört haben muss, die du hier downloaden und online anhören kannst.

Hier geht es zum aktuellen Download: „Werdenfelser Land – Lissabon – Elefanten #7“ des 111 Orte, die man gehört haben muss-Podcast

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Fernsehtipp: Mittsommer am 24.06.2020 im BR
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Juni 2020

Mittsommer 2020 – anders, und ruhiger als in anderen Jahren. Mit Moderator Benedikt Schregle und dem großartigen Team von STATIONEN durfte ich einen herrlichen Mittsommertag am #Brünnsteinhaus erleben, an dem wir gemeinsam die Sonnwendkräuter entdecken, aber auch den Gedanken nachgehen was Mittsommer gerade in diesem Jahr für uns bedeuten kann.
Mein Fernsehtipp zu Johanni: STATIONEN „Johanni und die Sommer-Sonnenwende“ am Mittwoch, den 24.06.2020 um 19:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen ☀️🔥📺

Johannifeuer und heilsame Bräuche.
Auch heute entzünden Menschen in der Johannisnacht Feuer, tanzen um die Flammen und spüren ihre Verbindung mit der Natur. Denn seit jeher ist Johanni mit Bräuchen verknüpft. In manchen Gegenden sammeln Mädchen neun verschiedene Blumen und Heilkräuter und binden sich daraus einen Kranz. STATIONEN ist mit Astrid Süßmuth oberhalb von Oberaudorf auf der Suche nach heilsamen Kräutern, der Johannistag gilt auch als „Tag der Heilkräfte“, an dem Blumen für die Hausapotheke, gesammelt werden.


Hier der Link zur Sendungshomepage:
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/stationen/johannistag-sommersonnwende-100.html?fbclid=IwAR1bNeDi1AVo_hLicqkjgVA8W8eUEf0YSrtQyv5n9y_czwu-A3vLIpXBTZ0

(Foto: Yvonne Tremml, Brünnsteinhaus)

 

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Schnittlauch, Sonne, Wilde Fräulein
Veröffentlicht am Freitag, 19. Juni 2020

Manchmal gibt sie es eben doch, die Tage an denen wirklich alles klappt:
Erst die Freude, endlich wieder eine Alpenvereinstour führen zu dürfen, dann die noch größere Freude zusammen mit meiner Gruppe so richtig echten Wilden Schnittlauch zu finden – und dann reißt über den Wilden Fräulein auf der Schönfeldalm auch noch der Himmel auf und alles ist nach tagelangem Patschregen auf einmal in herrlichsten Sonnenschein getaucht. Daß wir nicht wie geplant zusammen eine feine Kräuterbrotzeit herrichten können, das ist in so einem Sonnenscheinüberraschungsmoment dann zwar immer noch schade, aber doch irgendwie verschmerzbar 😉

… und die Wilden Fräulein?
Nun, vielleicht haben Sie sich hinter einem der Gipfelfelsen ihres Berges versteckt und zu uns heruntergeschaut ob wir ihnen ja nicht ihren ganzen Schnittlauch wegfuttern – schließlich heißt es ja, daß diese Naturwesen deshalb so schöne Haare hätten, weil sie jeden Abend Schnittlauch hineinflechten würden!
Wer diesen Kosmetik-Tipp ausprobieren möchte kann statt eines aufwändigen Flechtwerks auch ganz einfach einen Tee aus frischem Schnittlauch aufbrühen und diesen als letzte Spülung für mehr Glanz und geschmeidigere Locken in das noch nasse Haar geben.

 

 

 

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Hurra, endlich wieder Kräuterkurs!
Veröffentlicht am Sonntag, 14. Juni 2020

Nach vielen, endlos scheinenden Wochen endlich wieder zusammen unterwegs im Volksheilkundlichen Kräuterkurs – selbstverständlich unter Beachtung aller Auflagen und Bestimmungen, die aber auf keinen Fall die Freude an diesem wunderschönen (Berg-) Kräutertag mindern konnten.
Und was wir alles gefunden haben? Silberwurzen, Fliegen-Ragwurzen, Wundklee, Habichtskräuter… unsere Liste ist laaaaaaaaaaaang geworden – und wir richtig schön müdundzufriedenbotanisiert 😉
Und eigentlich richtig kräuterglücklich 🙂

 

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Lost Places – vergangene Zeit.
Veröffentlicht am Mittwoch, 3. Juni 2020

Ob sie gut war, die gute alte Zeit?
Rund 500 Jahre lang hüteten die Sennerinnen hier oben ihr Vieh, trotz schwerer Arbeit und einer rauhen Natur doch in einer gewissen Freiheit – das schöne bayrische Wort „g’wappelt“ bezieht sich auf die willensstarken jungen Frauen, die nach eingehender sittlicher Eignungsprüfung durch einen Pfarrer über das mit Wappen versehenes Almerlaubnis-Dokument verfügten.
Wieviele Jäger, Wilderer und von der Gesellschaft Ausgestoßene hier oben im Lauf der Jahrhunderte wohl vorbeigekommen sind, für welche Kinder auf dem heute in Trümmern zerschlagenen Ofen wohl schon Milch gekocht wurde?

Ich sitze am Rand der Almlichtung und zeichne meine Gedanken nach. Je länger ich verweile, umso mehr tauche ich ein in die Fragmente und Lebensskizzen aus anderen Zeiten, die sich allmählich zu einem dichten Netz verweben.
Mit einem Male ist die vergangene Zeit zum Greifen nah, eine Zeit in der andere Sorgen als heute das Leben bestimmten, eine Zeit in der Technik und Zivilisationsstress keine Rolle spielten – wohl aber die Auseinandersetzung mit der Kraft der Naturgewalten, und ein gesellschaftlicher Zwang der mir schier die Kehle verschnürt. Irgendwie bin ich dankbar, daß die Sennerinnen hier oben zumindest einige Wochen im Jahr in relativer Freiheit leben konnten.

Die verfallene Alm als „Lost Place“, ein verlorener und damit überflüssiger Ort? Nein, im Gegenteil.
Es ist ein ganz wunderbarer und wertvoller Ort um in sich zu gehen, um inmitten einer vollkommen irrwitzigen Zeit voller Diktat und Einschränkung durch die in dieser Abgeschiedenheit so klar zu Tage tretende Verbindung zur Vergangenheit Kraft zu schöpfen. Und das Geschenk einer immensen Lebensfreude zu bekommen.

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Lila Sternchen aus dem Bergwald
Veröffentlicht am Dienstag, 2. Juni 2020

Während sie die meiste Zeit des Jahres über unauffällig an Büschen und Bäumen emporrankt, zieht die Alpen-Waldrebe zu ihrer Blütezeit mit ihren leuchtendvioletten Blütensternen viele bewundernde Blicke auf sich – die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) ist Bergblume des Monats auf tourentipp.de.
Doch so hübsch die zarten Blüten auch sind, keinesfalls sollte man sie berühren! Schon beim ersten Kontakt bewirkt der Inhaltsstoff Protoanemonin Hautrötungen und Juckreiz. Aber auch ohne Anfassen sind die Waldreben für Wanderer und Bergsteiger durchaus nützlich, da sie Auskunft über die lokalen Verhältnisse geben: Alpen-Waldreben wachsen stets in Windrichtung – mehr über die Alpen-Waldrebe und ihre Gesellen findet Ihr monatlich im Bergjournal des Tourenportals tourentipp.de 🙂

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Die Alpenblume des Monats Mai 2020
Veröffentlicht am Montag, 11. Mai 2020

auf tourentipp.de ist das kleine Kreuzblümchen – das nicht nur ganz oben in den Bergen, sondern als weitgereister „Schwemmling“ auch bei uns im Voralpenland blüht.
Trotz seines Namens hat das Kreuzblümchen weder kreuzförmige Blüten noch kreuzgegenständige Laubblätter. Sein Name bezieht sich auf seine Blütezeit, die zuverlässig Jahr für Jahr in der Kreuzwoche vor Christi Himmelfahrt einsetzt.
Mehr Infos über das Kreuzblümchen findet Ihr in der Rubrik „Alpenpflanze des Monats“ auf tourentipp.de 🙂

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Die Immergrünblüte im Wald
Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Mai 2020

Auf meinem Weg durch den regenverhangenen Wald leuchtet plötzlich ein Sonnenstrahl durch die Wolken und fällt genau auf eine einzelne Immergrünblüte, die an einem moosbewachsenen Baumstamm emporrankt und wie aus dem Nichts gleich einem Pulsar aufleuchtet. Fasziniert gehe ich in die Knie.
Das Kleine Immergrün mit seinen violettstrahlenden Blüten ist ein typisches Kulturrelikt und seit Römerzeit in ganz Mitteleuropa verbreitet; seitdem folgt es dem Menschen. Wenn auch die Orte, an denen es wächst häufig schattig, dunkel und manchmal sogar fast ein bischen unheimlich sind, zeigen gerade abgelegene Standorte im Wald oft die Lage mittelalterlicher Burgen oder Siedlungen an. Dabei wollten die Menschen das Immergrün vielleicht gar nicht immer in der Nähe ihrer Wohnstätten haben, schließlich gehört sie zu den giftigsten Vertretern der heimischen Flora – seinen Platz gaben die Menschen ihm auf den Friedhöfen. Als „Todtenmyrthe“ wurden die langen Triebe zu Kränzen geflochten und verstörbenen jungen Mädchen als Totenkrone auf den Kopf gelegt, die immergrünen Lanken symbolisierten dabei die Unsterblichkeit der Seele.
 
Während ich die Immergrünblüte versonnen betrachte, scheint es mir als würde sich die Blüte wie eine nach innen laufende Spirale zu drehen beginnen, fast so als wollte sie mir mit dieser uralten magischen Geste eine kleine Aufmunterung und einen ganz kleinen Einblick in die Tiefe ihrer besonderen Kräfte schenken.
Als „stoffliche“ Heilpflanze wird das Kleine Immergrün heute aufgrund seiner Giftigkeit nicht mehr verwendet, eine Meditation über der Pflanze kann aber nach wie vor den Geist beflügeln, die Konzentrationsfähigkeit verbessern und Einsichten schenken über das Wesen der Welt und die Kräfte der Pflanzen. So wie sie von den großen Heilkundigen früherer Tage auch verwendet wurde.
 
O haucht den Namen nicht! Schatten ihn deckt,
Wo seine Gebeine hingestreckt. /
Stumm rinne die Träne und dunkel herab,
Wie Nachttau badet ein ehrlos Grab.
Doch hell um den Schäfer grüne das Gras,
Wo blinkte der Träne schweigendes Naß.
Wo diese heimlichen Tropfen sprühn,
Sprießt der Erinnerung Immergrün.
(Thomas Moore, in „Irische Melodien“ über den Henkerstod eines Rebellen)
 
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Gedanken dieser Tage…
Veröffentlicht am Dienstag, 28. April 2020

Kann es wirklich sein, daß ausschließlich infektionsbiologische Überlegungen das Handeln bestimmen? Auch das Vernachlässigen medizinischer, seelischer und psychischer Kollateralschäden der Coronapandemie und die ausschließlich virologisch bestimmten politischen Reaktionen darauf sind eine beängstigende Triage. Einige interessante Anregungen dazu:

– „Demokratische Politik darf auch in Krisenzeiten nicht ausschließlich einzelnen Beratern folgen.“ Wo bleibt unser Leben in Coronazeiten, in einer Zeit der erzwungenen Klausur und auferlegten Vereinsamung? – äußerst hörenswert dazu das BR-Podcast: https://www.br.de/mediathek/podcast/religion-die-dokumentation/wer-ich-bin-wenn-ich-alleine-bin-botschaften-aus-der-zeit-der-klausur/1796173?fbclid=IwAR0RnrtbgJTED0NuuwxqKdAyRpsU1yZ7sCzY0KvWXZAvFaOuKkAXe8y72Tk

– Bundestagespräsident Schäuble positioniert sich in der Debatte um Einschränkungen der Grundrechte, das Recht auf Leben könne nicht über allem stehen: „Dem Schutz von Leben in der Coronakrise kann nicht alles untergeordnet werden.“ (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wolfgang-schaeuble-dem-schutz-von-leben-in-der-coronakrise-kann-nicht-alles-untergeordnet-werden/25775670.html?fbclid=IwAR0xenEhitROnnILwNwyoVXpab-Q_D6M2K00LzvaKxDBkayVSe0rSoXKouU)

… und die hübsche kleine Blüte im Bild? Es ist das Kleine Tausendgüldenkraut (Centaurium pulchellum), eines der großen Heilmittel von Volksmedizin, Klosterheilheilkunde und Phytotherapie – mit der wunderbaren Indikation „Zum Wiedererlernen von Fröhlichkeit und Lebensfreude“.

Ich wünsche Euch allen mit einer heilen Seele, einem Geist voller wiedererwachender Lebensfreude und einem Herzen voller Zuversicht und Lebensglück aus diesem Wahnsinn herauszukommen.

 
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Auf Traubenkirschenjagd!
Veröffentlicht am Donnerstag, 23. April 2020

Die Schönsten sind die geklauten und die gewilderten„, das sagt meine Mama schon immer, wenn sie sich ihr Fliedersträußchen bindet 🙂 Gleiches gilt natürlich auch für die wunderbar duftende Traubenkirsche (Prunus padus), die in diesen Jahr wegen der sehr warmen Witterung etwas früher blüht als sonst.
Und nur jetzt fällt der wunderschöne Baum auch so wirklich auf, in all seiner herrlich, überreichlich und verheißungsvoll duftenden weißen Blütenpracht – aber nur kurz, bald schon liegen seine Blütenblätter auf Boden verstreut herum. Ein lockender Baum, mit kaum verhohlener Lüsternheit und einer tief in ihm verborgenen Gefahr für diejenigen, die sich ihm allzu unbesorgt hingeben…, erzählte man sich früher über das schöne Rosengewächs.
Ganz unrecht hatten die Menschen damit natürlich nicht, der betörende Bittermandelduft kommt nur durch einen erheblichen Blausäuregehalt in den Blüten zustande. Vielleicht galt die Traubenkirsche deshalb einst als echter Hexenbaum? Oder vielleicht deshalb, weil er um die Zeit des alten Mondenfestes von Beltaine blühre und so manche Maienkönigin schmückte?

In diesem Jahr fällt die Traubenkirschenblüte besonders üppig aus, auf Schritt und Tritt begleitet mich sein Duft auf meinem Weg den Waldrand entlang. Und so war ich gar nicht wahnsinnig erstaunt, in meinem Aufzeichnungen die Notiz zu entdecken, daß im mittelalterlichen Italien seine frische Rinde als Schutz vor Pest und Pestillenz an der Eingangstür befestigt wurde. Tatsächlich verströmt die beschädigte Rinde einen scharfen Essiggeruch – nicht unbedingt zum Wohlfühlen aber möglicherweise mit einer durchaus interessanten Wirkung.
Viel besser duften da schon die Blüten, vor allem wenn sie als Türkranz gewunden von einer leichten Frühlingsbrise durchstrichen werden. Auch sie gelten als Amulett, bösartige Naturwesen, die den Menschen schaden wollen, sollen mit ihnen unschädlich gemacht werden können.
Und es gibt noch eine schöne, volkstümlich überlieferte Anwendung: Ein mit Knospen bestandener Traubenkirschenkranz soll nackt auf dem Kopf getragen für Reichtum und Unversehrtheit sorgen. Na denn!

 

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Ein kleiner Lichtblick für Bergfreunde
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. April 2020
Bei allem scheußlichen und furchtbarem, das gerade rund um uns geschieht, gibt es doch auch einmal einen nicht einmal so kleinen Lichtblick – vielleicht ist es auch gerade der derzeitigen Situation geschuldet, daß sich die Südtiroler Landesregierung für den Erhalt der Natur und gegen den Ausbau des unerträglichen Skiwahnsinns ausgesprochen hat: KEIN AUSBAU DES KAUNERTALER SKIGEBIETS DURCH EINEN ANSCHLUSS INS LANGTAUFERER TAL!

Ja, ich fahre auch gerne Ski – aber so naturverträglich wie möglich. Geht nämlich, Skibergsteigen umweltfreundlich #natürlichauftour
https://www.alpenverein.it/de/alpenverein/ein-guter-tag-für-langtaufers-ein-guter-tag-für-das-melagtal-7_159348.html?fbclid=IwAR1prLst1h-k78P5t4rm9fnJcvGBoTi_XXG8Zrh8j5Q4E4LdSSvS9xhkmpY
 

 

 
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Bergblume des Monats auf tourentipp.de
Veröffentlicht am Dienstag, 7. April 2020
Seit diesem Jahr findet Ihr im Tourenportal tourentipp.de wieder die Bergblume des Monats – für April 2020 ist es die Dichternarzisse, Narcissus poeticus.

Die Dichternarzisse ist zweifellos eine der schönsten Alpenpflanzen überhaupt – und wie kaum eine andere Blume dazu geeignet, den Betrachter in die schönsten Träume vom Bergfrühling und wärmenden Sonnenstrahlen zu versetzen – auch, und vor allem besonders dann, wenn das verklärt betrachtete Vorkommen auf der eigenen Fensterbank ist…
 

 
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Ruckizucki – Mund-Nasen-Maske DIY
Veröffentlicht am Dienstag, 7. April 2020

Wenn die Nähmaschine streikt… braucht man Ideen!
Probiert doch mal unsere ganz einfache „Ruckizucki – Mund-Nasen-Maske“ aus, alles was Ihr dazu braucht sind ein Bergtüchlein und zwei Zopfbänder / Haargummis 🙂

Klar ist natürlich: Vor Ansteckung schützt solch eine selbstgemachte Maske nach derzeitigem Erkenntnisstand natürlich nicht, sie kann aber die Weitergabe von Viren durch den Träger vermindern (wenn sie zudem regelmäßig bei mindestens 60°C gewaschen wird).

Sollte also auch bei uns in Bayern die Corona-Mundschutzpflicht kommen, seid Ihr mit der Ruckizucki – Mund-Nasen-Maske auf jeden Fall schon mal gerüstet.

Bleibts gsund!

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Gelebtes Brauchtum – Palmbuschenbilden
Veröffentlicht am Freitag, 3. April 2020

Habt Ihr schon Eueren Palmbuschen gebunden?
Ein wundervolles kleines Palmbuschritual für Halt und Lebensfreude, vielen Dank an das wunderbare Team vom Freya Verlag, das mich ganz spontan auf die Idee für diesen kleinen Film zu unserem Buch „Kräuterbrauchtum übers Jahr“ gebracht hat <3
Nicht vergessen: Sonntag ist Palmsonntag – und wer zuletzt aufsteht, der ist der Palmesel 😉

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„Kräuterkurs dahoam“ – Das Lungenkraut
Veröffentlicht am Montag, 30. März 2020

Als Gruppe zusammenhalten, dabei aber die Social Distance wahren – das gilt natürlich auch für unsere Kräuterkurse. Dabei ist eigentlich das Wissen um die heimischen Heilpflanze gerade jetzt wichtiger denn je – genauso wie gerade jetzt das Miteinander zu pflegen und sich nicht aus den Augen zu verlieren.
Meine Kräuterkursler werden deshalb ab jetzt immer wieder kleine Sequenzen zu den gerade aktuellen Heilpflanzen im Jahreskreis bekommen – bis wir uns endlich wieder in der Natur sehen und die Kräuter in ihrer vollen Schönheit bewundern können.

Heute auch für alle Leser und Freunde „Vom Gletscher zum Steinkreis“, aktuell und tagesfrisch: Das Lungenkraut, Pulmonaria officinalis als kleines Lehrvideo.
Bleibt’s gsund!

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Die kleine Schlüsselblume auf der Waldlichtung
Veröffentlicht am Dienstag, 24. März 2020
Ganz, ganz oft bin ich schon an der Waldlichtung direkt vor meiner Haustüre hier im Fünfseenland vorbeigeradelt – und hab dabei vollkommen eine der bezaubernsten Frühlingsblumen unserer Heimat übersehen: Die Echte Schlüsselblume, Primula veris.

Traditionell gilt die Schlüsselblume als Glückspflanze, einer alten Überlieferung nach sollen einst Druidinnen aus ihr den „Trank der Begeisterung“ gebraut haben. Ein durchaus auch heute noch interessantes Rezept, wenn man die Zubereitung ein bisschen in das Heute transferiert und etwa Schlüsselblumenblüten zusammen mit den ebenfalls gerade blühenden Duftveilchen zusammen mit Zucker zu einem Sirup aufkocht und diesen zusammen mit einem Schlüsselblumen-Blüten-Ansatz in Weißwein zu einer Bowle aufgießt.
Ein wunderbarer Aperitiv für besondere Stunden, stimmungsaufhellend und euphorisierend – wie es auch die volksmedizinische Verwendung der Pflanze verspricht. Dass beide Heilpflanzen, Schlüsselblume wie Veilchen, zudem bewährte Mittel bei Spannungskopfschmerzen, Nervosität und vor allem entzündliche Erkrankungen der Atemwege mit Husten und übermäßiger Erschöpfung sind ist derzeit wohl noch ein besonders günstiger Nebeneffekt.

!! Bitte achtet aber unbedingt darauf, daß alle Schlüsselblumen bei uns unter Naturschutz stehen und nicht gesammelt werden dürfen – was aber überhaupt kein Problem ist, sicherlich bietet auch die Gärtnerei Eueres Vertrauens derzeit einen Lieferdienst an und bringt Euch die schönsten Pflanzen direkt ins Haus 🙂

Passt auf Euch auf und genießt den Tag – es ist der besten 24. März 2020, den es je geben wird.
Eure Astrid
 
P.S. Mehr Kräuterwissen, Kräuterbrauchtum und Tagesaktuelles findet Ihr im Blog oder im Newsletter https://www.vomgletscherzumsteinkreis.de/newsletter/
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Druckfrisch zum Frühlingsbeginn:
Veröffentlicht am Samstag, 21. März 2020

Der Newsletter „Vom Gletscher zum Steinkreis“
Vielleicht ein bisserl anders als sonst – aber aktuell wie immer. Jetzt noch anmelden unter https://www.vomgletscherzumsteinkreis.de/newsletter/

#newsletter #kräuterwissen #coronazeit #heiligecorona #schachbrettblume #besonderezeiten #wirhaltenzamm

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Eine kleine Aufmunterung zum Tag…
Veröffentlicht am Freitag, 20. März 2020

… von meiner lieben Kräuterkurs-Teilnehmerin Sonja :-*

Auch wenn die Zeiten schwierig sind, – die Natur ist noch immer für uns da. Direkt vor der eigenen Haustüre.
Und es wird auch wieder besser <3
Versprochen!

 

#naturdaheim #bleibtsdaheim #fnlkräuterkurs #volksheilkundlicherkräuterkurs #incoronatimes

 

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Ein grünes Zuhause für die seelische Gesundheit. Jetzt.
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. März 2020

Nein, Panik und Hysterie sind keine guten Ratgeber – Mitdenken und Vorausdenken aber sehr wohl.
Angesichts dessen was in den nächsten Wochen vermutlich auch auf uns in Bayern zukommt, sollte man auf keinen Fall vergessen sich um die Belange der seelischen Gesundheit zu kümmern. Eine Möglichkeit wäre etwa, das eigene Zuhause mit seelenstreichelndem Grün aufzurüsten.

Bereits der Anblick der Farbe Grün entstresst, beruhigt und entspannt, er wirkt durch den Naturbezug beruhigend und harmonisierend – und darüber hinaus bewirken zartgrüne und lindgrüne Farbtöne eine schnellere Heilung bei Krankheiten. Generell konnte in Studien eine positive Wirkung des Gärtnerns auf die Gesundheit festgestellt werden.
Mein Tipp: Warum nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und noch heute ein kleines Blumenkräuterbeet für Balkonkasten, Terrassenkübel oder einen großen Sims auf der Fensterbank planen und sich die nächsten Wochen am wohltuenden Gärtlein erfreuen? Als Beetschmuck einen kleinen Froschkönig hineinzustellen wäre dann natürlich noch die Krönung…



 

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„Habe die Ehre“, der kräuterkulturelle Ratsch auf BR Heimat
Veröffentlicht am Montag, 2. März 2020

Zugegeben: Besonders schön ist sie nicht, und noch dazu verströmt sie einen äußerst unangenehmen Geruch – für Hummeln aber gehört die Stinkende Nieswurz zu den wichtigsten Futterpflanzen im Vorfrühling.

„Vorfrühling in Bayern“ am 3. März 2020, 10 – 12:00 Uhr.
Der phänologische Kalender kennt zehn Jahreszeiten. So genannte „Zeigerpflanzen“ zeigen an, ob noch Winter ist oder schon Frühling – genauer gesagt: Vorfrühling. Die BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth zeigt diese besonderen Pflanzen.
Wenn Schneeglöckchen und leuchtendgelbe Winterlinge und die Stinkende Nieswurz ihre zarten Blüten in den noch kalten Sonnenstrahlen entfalten, beginnt die Zeit des phänologischen Vorfrühlings, einer Jahreszeit, die mit den ersten Blumen und Blüten des Jahres viel Vorfreude auf das kommende Frühjahrsgrün weckt – aber von einem Tag auf den anderen wieder in Kälte und viel Schnee versinken kann. Die BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth macht sich gemeinsam mit Moderatorin Conny Glogger auf einen Streifzug nach den schönsten Entdeckungen des bayerischen Vorfrühlings.

Live und in bayerischer Mundart-Färbung wie immer von  10 – 12:00 Uhr auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks, ein paar blumige AmuseGueules sind schon vorab unter https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/habe-die-ehre/vorfruehling-schneegloeckchen-natur-winter-uebergang-100.html aufgeblüht 🙂

 

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Die Sonnen im Waldesdunkel am Untersberg
Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Februar 2020

Kurz vor Sonnenuntergang am mystischen Untersberg: Hunderte kleiner Wintersonnen leuchten aus dem Waldesdunkel 🌳🌲🌛🌕🌜🌲🌳
Und jedes der kleinen Blütenköpfchen verströmt einen wunderbaren Duft von Gletscherbrise mit einem Hauch Rose
Die Christrose ist das Sonnenversprechen der letzten Wintertage – und eine unserer größten und wundervollsten heimischen Heilpflanzen. Und sie ist tödlich giftig.

 

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Exkursionserkundigung im bayerischen Vorfrühling
Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2020

Nach dem Kurswochenende bietet es sich bei durchwachsenem Wolken-Sonnen-Trübmix  ganz wunderbar an, ein neues Exkursionsziel für den #Kräuterkurs zu erkunden. Und was man da so alles entdeckt!
Herrlich duftenden #Seidelbast und kleine #Märzenglöckchen, #Widertonmoos und #Rohrkolben am Wasserrand. Die Moosbeeren hat allerdings schon jemand aufgefuttert, nur noch die Blättchen sind zu sehen.

Der aus dem Waldesdunkel hervorleuchtende Seidelbast ist übrigens eine der ersten Pflanzen, die wir mit dem FNL-Kräuterkurs ganz genau unter die Lupe nehmen: Welch ein Duft – und welch ein Gift! Der unter Seidelbast (Daphne mezerenum) gehört ohne Zweifel zu den giftigsten Vertretern unserer heimischen Flora, trotz seines zart-betörenden Fliederdufts. Kinder sollten die Giftpflanze unbedingt genau kennen, zu verlockend könnte es sein eine der auffallenden Blüten in den Mund zu stecken… Aber wie immer gilt auch beim Seidelbast daß die Dosis über die Wirkung der Pflanze entscheidet: In der Homöopathie gehört er gerade in der Kinderheilkunde zu den wichtigsten Mitteln bei infektuösen Hauterkrankungen, vor allem wenn sich im Hautbild kleine rotschuppige Kreise um die Entzündungsherde bilden.


Die wunderbar schottische #Moorstimmung und den Vorfrühlings-Sonnenuntergang wird mein Kräuterkurs aber wohl nicht erleben können – dafür wird wohl im Sommer bei unserer Kräuterwanderung sicherlich ein erfrischendes Bad im kleinen Moortümpel drin sein 🙂

#VorfrühlinginBayern #FNL-Kräuterkurs #FNL-Kräuterexperten #FNLinBayern #EitzenbergerWeiher #EuracherFilz

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