Im Blog ‚Vom Gletscher zum Steinkreis‘ findet Ihr Themen rund um die Natur zwischen der wilden Alpenwelt und den besonderen Orten der Kraft rund um uns herum: Heilpflanzen, Wildkräuter, Naturmythologie, Kräuterbrauchtum, die Naturapotheke, altes Wissen im Jahreskreis und vieles, vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern, ich freue mich auf Eure Kommentare!
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Blog
Schulstress ohne Schule in Coronazeiten
Veröffentlicht am Montag, 18. Januar 2021
Stress und übergroße Anforderungen, denen man sich nicht gewachsen fühlt, machen jede Freude am Lernen zunichte. Ungreifbare Unsicherheitsmomente und ganz konkrete Sorgen – noch dazu ohne erkennbare Perspektiven – lassen Schüler verzweifeln. Körperlich wie seelisch. Und der bewährte therapeutische Lösungsansatz, den Grund des Übels aus der Welt zu schaffen, ist nicht realisierbar.
Vor allem Heilpflanzen, die das Selbstvertrauen stärrken, können in Coronazeiten eine große Unterstützung sein, denn je selbstbewusster ein Schüler, desto weniger leidet er unter (Nicht-)Schulstress und dessen Folgen.

Hier einige dieser besonderne Pflanzen:
:: Bryophyllum (Brutblatt / Keimzumpe) Ø – D5 / Rh D3: Wenn immer wieder aufwallende Schul- und Versagensangst am Einschlafen hindert.
:: Laurus nobilis (Lorbeer), Ø / Aufguss: Zurückhaltende Kinder, die sich wegen schlechter Schulleistungen unzulänglich fühlen und mit Blasenentzündungen reagieren.
:: Malva sylvestris (Wilde Malve), Ø – D6: Stärkt Selbstvertrauen gehemmter Jugendlicher, hilft den Mund wieder aufzukriegen.
Verwendung findet die Malve besonders auch in der Zubereitung als
:: Malvenöl (Fa. Wala): Schulter- und Rückeneinreibungen und Massagen bei nervöser Erschöpfung und zum Aufbau einer stärkenden Schutzhülle.

… die Zeiten werden besser.
Bis dahin alles Liebe Euch, und vor allem allen vom Schul-Lockdown betroffenen Kindern und Jugendlichen!
Euere Astrid

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Radiotipp: Naturentdeckungen im bayerischen Winter
Veröffentlicht am Montag, 11. Januar 2021
📻 12.01.2021 auf BR Heimat, jetzt als Podcast zum Download:
Ob Schneeregen oder Sonnenschein, Stadtpark oder Uferweg – im bayerischen Winter gibt es so einiges zu entdecken. BR Heimat-Kräuterexpertin Astrid Süßmuth ratscht mit Heimat-Moderator Johannes Hitzelberger über Winterblüten, dem Vergnügen bei grauestem Winterwetter über grünes Moos zu schreiten, und darüber, wo man sogar mitten in München echte Seelilien entdecken kann und mit welchen Ideen jeder Winterausflug auch direkt vor der Haustür zur Expedition wird.


Die ganze Sendung wie immer live über Digitalradio, Satellit oder Internet auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks – oder als Podcast zum Nachhören unter https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/ausstrahlung-2328562.html.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Zuhören! ❄️🍄☃️💚

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Segen für das Haus: Gold, Fichtenharz und Meisterwurz ⭐️
Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Januar 2021
Auch wenn in diesem Jahr keine Sternsinger ihre Runden ziehen, so darf doch gerade heute das eigene Zuhause nicht auf gute Wünsche und einen frohen Segen für das kommende neue Jahr verzichten!
Klassischerweise brachten die Weisen aus dem Morgenland – die Magier, Sterndeuter, Drei Heiligen Könige – Gold, Myrrhe und Weihrauch, was selbstverständlich höchst kostbar und vom magischen Effekt her unschlagbar ist.
Fast unschlagbar 🙂

Denn eigentlich ist es doch viel, viel feiner das Zuhause mit dem zu segnen was bei uns wächst und gedeiht: Die Meisterwurz, feinstes Fichtenharz und als besondere Gabe einen Hauch von Blattgold* für die Naturwesen, die das Zuhause beschützen sollen.
Mit dem Rauch laden wir die guten Geister ein, auf uns zu schauen und unser Heim zu schützen – die mit Kreide aufgebrachte Jahreszahl wirkt dazu wie eine Bekräftigung und magische Versiegelung der Eingangstür.

Euch und Euerem Zuhause ein glückliches Sonnenjahr 2021 – und viele fröhliche kleine Naturwesen, die sich im Rauch des kraftvollen Dreipacks tummeln mögen! ✨

            * doch, auch Gold ist bei uns heimisch, beispielsweise in Isar oder Mangfall – wenn man viiiiiel Geduld hat 😉

 

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Kräuterwanderungen, Seminare und mehr 2021
Veröffentlicht am Samstag, 2. Januar 2021

In diesem Winter sind die Planung für das nächste Jahr mit so einigen Obs und Wenns angefüllt, aaaaber wir tun einfach etwas gegen den Winter-C-Blues: Die ersten Termine für das kommende Kräuterjahr sind auf der Homepage freigeschalten. Vom Frühlingserwachen in der Aubinger Lohe über Kräutertage in Tirol bis hin zur Kunst des Kartenlegens nach Mlle. Lenormand findet Ihr schon jetzt einen bunten Strauß spannender Naturentdeckungen, Kräuterkursen und naturheilkundlichen Praxisseminaren!
Unser Tipp: Meldet Euch doch einfach an zum Newsletter ‚Vom Gletscher zum Steinkreis‘, dann seid Ihr immer als erstes informiert!

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Auf ins Neue Jahr!
Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Dezember 2020
Welch magischer Moment, dabeisein zu dürfen, als in Venedig mit Feuer und Donner die Dämonen welcher Couleur auch immer vertrieben wurden! Gerade dort, wo sich die Elemente Wasser und Erde umarmen vollzogen Feuer und Luft einen wahrlich göttlichen Tanz. Und das Jahr darauf? Eines der wunderbarsten Jahre der letzten Zeit.
Komisch… zum vergangenen Silvester war mir das Fehlen der rituellen Zeremonien, die fast schon unheimliche Stille ganz seltsam scheußlich vorgekommen. Und es scheint, als hätten danach wirklich Dämonen die Macht übernommen.
 
So wünsche ich Euch trotz und mit allem eine friedvolle Silvesternacht, lasst es krachen, schürt die Feuer – und vielleicht mag ja die eine oder andere Glut aus der Holzschale bis in den Himmel hinauf stieben!
 
Ein glückliches Neues Jahr ☘🍄🐞 – und daß sich Eure Wünsche mit jedem einzelnen Feuersfunken erfüllen mögen 🔥
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Die Wilde Jagd macht sich bereit…
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Dezember 2020

Ist es zauberhaft – oder doch bedrohlich, wenn sich weit oben am Himmel über dem kleinen Bergsee die Wilde Jagd bereit macht für ihren nächtlichen Tanz…

 
 
 
 
 
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Live-Mitschnitt: Vom Kräuterzauber der Rauhnächte
Veröffentlicht am Samstag, 19. Dezember 2020
Zum Nachhören für die dunklen Abende bis zum Ende der Rauhnächte: Für Euch die Aufzeichnung des Livestream-Vortrags vom Freitag, den 18.12.2020 auf YouTube „Mit Kräuterzauber durch die Rauhnächte ins Neue Jahr“ 🌿✨

Wenn sich nach der längsten Nacht des Jahres Ruhe und Stille über das Land legen und die tiefstehende Sonne immer nur kurz ihren fein schimmernden, goldenen Glanz webt, galt dies für die Menschen einst als Zeichen sich von der Welt zurückzuziehen. Nicht von ungefähr ranken sich allerlei Geschichten über wilde Geister um diese langen Nächte…“
Viel Freude beim Lauschen und Ideenholen!

 

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Sieben Immergrüne für den Kranz
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. Dezember 2020

Es heißt, daß sich die Vegetationsgeister – die Naturwesen die das Pflanzenreich beseelen – in die Immergrünen zurückziehen, die sich uns vor allem zeigen, wenn die Welt rundum zu Eis erstarrt ist. Ihr Grün ist Ausdruck ihrer Lebenskraft, von der Heiligen Hildegard Viriditas genannt, und sie sind Hoffnungsträger für das Wiedererwachen der Natur.

Als Kranz sind die sieben Pflanzen zu einem Kreis gewunden –unendlich wie der Lauf der Zeit – der, aber dennoch mit dem ersten gebundenen Grün seinen Anfang genommen hat. Den Kranz fertigzustellen, schließt damit das Jahr ab und überträgt genau diese Lebenskraft und die besondere Symbolik der sieben Pflanzen auf das Haus an dessen Tür er hängt: Efeu symbolisiert Treue und Liebe, als Rankpflanze zudem den Übergang in andere, höhere Welten; die Schneeheide steht für Widerstandsfähigkeit, Wacholdern für Reinigung, der Bärlapp für Initiation und die dazu notwendige Kraft; die Fichte steht besonders für die weibliche, lebenserneuernde Kraft, während die Latsche Verbindung zu Naturwesen und alten Erdenkräfte symbolisiert. Der Ilex ist ein Symbol für die Weihnachtszeit, die rote Schleife steht für Lebenskraft.

Und der kleine Anhänger? Der heißt einfach, daß ich mich auf Weihnachten freue 😊

#Immergrüne #Jahresrad #Jahreskreis #Rauhnachtswissen #Wacholder #Fichte #Bärlapp #Ilex #Weihnachtszeit #Schneeheide #Efeu

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Nachlese: Kräutermärchen und Zauberpflanzen
Veröffentlicht am Freitag, 4. Dezember 2020
…zum Zuhören, Zu-Luasen und Entspannen 🌹🌿✨
 
Von Frau Holles Baum bis zur Christrose des kleinen Hirten am Kripperl, Pflanzensymbolik spielt in Märchen und Mythen eine große Rolle. In einem Bilderbogen führt die BR Heimat – Kräuterexpertin Astrid Süßmuth zusammen mit Heimat-Moderator Johannes Hitzelberger durch die zauberhafte Welt der Märchen und erzählt über die in alten Überlieferungen verborge Heilkraft der Pflanzen.
Ein frühwinterlicher Ratsch zum Genießen, Lauschen – und wieder ein bisschen wie auf Omas Schoß fühlen!“

Ich wünsche Euch eine entspannte Zeit in der Märchenwelt der Kräuter!
Eure Astrid

 

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Lebenskraft.
Veröffentlicht am Montag, 30. November 2020

Einfach eine Wetterfichte, weit oben in den Bayrischen Bergen?


… oder ist dieser Baum vielmehr ein Symbol, ein Gedankenanstoß vor dem Winter? 💚

 

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Ein Schelm, der Böses denkt!
Veröffentlicht am Freitag, 20. November 2020

Natürlich ist dies KEINE Juckpulvergroßproduktion, sondern eine ganz schlichte Vorbereitung zum Räuchern.

Tatsächlich ist es gar nicht wahnsinnig bekannt, daß sich Hagebutten unserer heimischen Heckenrose, Rosa canina, hervorragend zum Räuchern eignen. Schade!
Rot und herbstkräftig weckt ihr leicht süßlicher, fast ein bisserl ins vanillige gehende Duft alle Lebensgeister und schenkt Freude am Dasein – so grau die Welt rundum auch scheint. Hagebutten sind ideal für Räucherungen, mit denen man eine positive Stimmung im Haus verbreiten möchte und es heißt auch, daß sie viel besser geeignet dafür geeignet seien als die üblichen Rosenblüten, um den Herren der Wahl in eine beschwingte Stimmung zu versetzen 😉

… wenn es nicht funktioniert mit der beschwingten Stimmung?
Nun, dann sind ja immer noch die Kerne aus der Räucherwerksvorbereitung übrig 😆 

 

 

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Eigentlich ist es hundsgemein…
Veröffentlicht am Freitag, 13. November 2020
 
Jedes Jahr im Spätherbst freue ich mich über einen Hahnenfuß, der als allerletzter, golden wie die allerschönste Herbstsonne 🌞🌼😃, auf der Bergwiese blüht. Unverdrossen, knallgelb und strahlend.
Dann geht das Jahr dahin 🌨☃️, und wenn einige Monate später die ersten Blüten ihre Köpfchen aus dem schmelzenden Schnee hervorstrecken, dann hab ich meine Begeisterung über die wunderbare Hahnenfußblüte des Jahresabends jedesmal wieder vollkommen vergessen 😌. Und bin dann eigentlich oft sogar recht unangetan von gelben Hahnenfußfluren – ich würde doch viel lieber irgendwelche botanische Raritäten auf den Wiesen finden!
Vielleicht liegt es einfach im Wesen der Pflanze nur dann wertgeschätzt zu werden, wenn sie die Möglichkeit hat ihre wunderbare Einzigartigkeit zu präsentieren, und vor allem, daß sie sich dafür den Zeitpunkt des Jahrse dafür reserviert hat, in der vielen anderen Kräutern schon ihre Kraft ausgegangen ist.

Ein Hoch also auf den wunderbaren Hahnenfuß 🐓 – am Bild ist es übrigens der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris), der es in jedem Herbst wieder schafft, ein Lächeln und einen wärmenden Sonnenstrahl in mein Herz 💛 zu schicken.

In diesem Jahr hab ich es übrigens getan: Ich hab mich endlich mit der Pflanze auseinandergesetzt: Und wisst Ihr, was ich tun werde? Nächstes Frühjahr, da werde ich am Karfreitag einen Kranz aus Hahnenfuß ans Fenster hängen, der das Jahr über ein Schutz vor allen Unbilden des Wetters sein wird. So wie es in Böhmen wohl Jahrhunderte lang der Brauch war 🌥🌦⛈🌨☀️

 

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Nachlese „BR Heimat, Habe die Ehre! – Herbstvorräte“ vom 10. 11.2020:
Veröffentlicht am Dienstag, 10. November 2020
Podcast und Lieblingsrezepte.
Anders als unsere steinzeitlichen Vorfahren brauchen wir in Zeiten ganzjähriger Supermarktversorgung mit frischen Lebensmitteln keine ausgeklügelte Vorratshaltung mehr. Eigentlich. Wer aber einmal entdeckt hat, wieviel Freude es macht, sich ganz unabhängig aus einem selbst eingemachten Vorrat versorgen zu können und auch nicht jeden Tag einkaufen gehen zu müssen, wird darauf nicht mehr verzichten wollen.“

Die Sendung als Podcast zum Nachhören gibt auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks unter https://www.br.de/radio/br-heimat/programmkalender/sendung-2851932.html – wie immer verbunden mit einem ganz sakrisch herzlichen Dank von mir an das engagierte Team der Welle BR Heimat!

Und die Lieblingsrezepte zum Nachkochen? Die findet Ihr in der neuersten Ausgabe des Newsletters ‚Vom Gletscher zum Steinkreis“!

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Ein Glückspilzl für Euch 🍄☘️😘
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2020
Wie erstaunlich, dass gerade der Inbegriff des tödlich giftigen Gipftpilzes der weltweit bekannteste und beliebteste Glücksbringer ist! Mit seinem leuchtendroten Hut und den charakteristischen weißen Tupfen darauf ist er wohl jedem Kind bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Tupfen schon von starken Regengüssen einfach weggespült werden, nicht weil sich ihre Farbe auflösen würde, sondern weil es sich einfach um die Rest der Fruchthülle handelt, die heranreifende Pilze zum Schutz der Sporen umschließt.
Besonders häufig findet man den leuchtenden Fliegenpilz unter Birken oder Fichten und direkt neben schmackhaften Steinpilzen.

Der Legende nach ist der Fliegenpilz während der Rauhnächte aus Blut und Geifer von Wotans Pferd Sleipnirs entstanden, während der der germanische Schamane, Toten- und Kriegsgott mit seinem Heer der Wilden Jagd über die Lande flog. Vielleicht wird der Pilz deshalb nach Wotans Begleitern, den Raben Hugin und Munin, auch „Rabenbrot“ genannt, wobei sie eher für Rehe und Rentiere ein bevorzugter Leckerbissen sind. Vermutlich ist der Fliegenpilz das älteste Halluzinogen der Menschheitsgeschichte, noch heute wird er in indigenen Kulturkreisen wie etwas in Sibirien von Schamanen konsumiert um sich Ekstase, einem Zustand des psychedelisch-euphorischen Flugs zu versetzen. Nach der gemeinen Stubenfliege ist der Fliegenpilz damit sicher nicht benannt.
Heilkundlich wird der Fliegenpilz nur noch in der Homöopathie verwendet, das Krankheitsbild von Agaricus umfasst einen weiten Formenkreis von manischen Psychosen, motorischer Unruhe, extremer Nervosität, Sehstörungen und Out-of-Body-Erfahrungen.

 

 

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Im Garten…
Veröffentlicht am Montag, 19. Oktober 2020
„Es ist Herbst“, sagt meine kleine Gartenfee.
Und ich freue mich über die herbstlich leuchtende Besenheide, die traditionell das Zuhause vor den (wie man es früher so feinfühlig umschrieb) ‚Gefahren der zunehmenden Dunkelheit und ihrer Wesen‘ beschützt 🍂👻🌠
 

 

 

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Herbstkräuterabend.
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Oktober 2020
Vielen Dank 😘 für einen wunderbaren Abend 🌙💚 mit so vielen Kräuterfreunden, bekannten und neuen Menschen wie zulässig – es war schon irgendwie eine ganz besondere Stimmung ✨. Ein bisserl herbstmelancholisch versunken in Kräuterwelten, vor allem wohl aber nachhaltig einfach schön, einen freudvollen Abend zusammen verbringen zu können.
Und
… zusammen einen Blick auf die Flora zu werfen: Blüht die Besenheide heuer bis in die Spitzen, so daß es laut überliefertem Herbstorakel wohl einen recht schneereichen Winter geben wird? 🌸🌨❄️
… motiviert für einen schwungvollen Herbstputz 🍂nach Hause gehen, um mit Lorbeeraufguss im Wischwasser oder im letzten Spülgang der Bettwäsche lästigen Hausstaubmilben den Garaus zu machen!
… einfach ein gutes G’fühl haben, daß es auch in so blöden Zeiten wie jetzt immer noch ein paar Lichtblicke gibt.
Herbstsonnenstrahlen eben 🍁🍄🌞

 

 

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Schwammerlentdeckungen
Veröffentlicht am Montag, 5. Oktober 2020
Aufregende Entdeckungen mit dem FNL-Kräuterkurs im Herbstwald: Zwergerlfeuer, Totentropmete, Echte Korallen und Rüscherlrock-Opernballschwammerl – und nur bei einem haben wir uns den Namen ausgedacht (was glaubt Ihr wohl, bei welchen?) 😀
Spannend ist es mit meinen Kräutermedls im Volksheilkundlichen Kräuterkurs 🍄🍁🌿
 
 
 
 
 

 

 

 

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Wintereinbruch und Blütenpracht
Veröffentlicht am Sonntag, 27. September 2020
❄️ Wintereinbruch und Blütenpracht in den bayerischen Bergen 💙💚❤️ Leuchten die eigentlich sooooo arg spießigen Geranien nicht wunderschön an der alten Almhütte?
… und wusstet Ihr eigentlich, daß eine unter vielsagenden Blicken überreichte zartrosa Geranie einst die Botschaft übermittelte: „Ich erwarte dich an der bekannten Stelle!“ 💕 Ich glaub, ich mag des Blümi 😘

 

 

 

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Es wird Herbst. Und Zeit für die letzte Himbeermarmelade!
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. September 2020

Wenn die Dunkelheit langsam wieder zunimmt aber die Sonne alles noch einmal in goldenes Licht taucht,  ist auch die Zeit der ersten Stürme. Schon tauchen am Horizont die ersten dunklen Wolken auf.

Doch einmal noch vor dem Winter entfaltet der Herbst einen wahren Farbenrausch, bevor sich das Jahr zur Ruhe legt, um in der Stille neue Kraft zu schöpfen.
Es ist Zeit, die letzten Vorräte für den Winter anzulegen, so wie vielleicht auch ein kleines Mäuschen die wilde Himbeere angeknabbert hat.

Habt Ihr schon Eure Vorratskammer fertig bestückt? Wenn nicht, dann habe ich hier für Euch ein Rezept, mit dem Ihr aus den letzten gesammelten Himbeeren im Handumdrehen ein schleckerfeines Marmelade zaubern könnt. Gutes Gelingen!

Schnelle Himbeermarmelade für die letzten Vorratssammler
~ 500 g Himbeeren, sauber verlesen (aber nicht waschen, damit sie nicht matschig werden), zerdrücken und mit
~ 500 g Gelierzucker 1:1 vermischen.
~ Mit einem Handquirl ca. 5 Minuten auf höchster Stufe verquirlen, bis sich der Gelierzucker vollkommen aufgelöst und auf der Oberfläche feiner weißer Schaum abgesetzt hat.
~ In ausgekochte Gläser abfüllen, den Deckel jeweils mit Himbeergeist ausschwenken und mit Inhalt aufschrauben.
~ Die kaltgerührte Marmelade ist im Kühlschrank ca. 7 Monate haltbar.

 

 

 

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Welch ein gelungener Kräuterkurstag
Veröffentlicht am Samstag, 19. September 2020
im Revier des Wildschützen Jennerwein, mit herrlich leuchteblauem Eisenhut, Steinadlerüberflug 🦅, einem wunderbaren Aussichtsgipfel nur für uns allein und oberfeinem Käsekuchen ☕️🍰 zum Abschluss.
Was uns der Augentrost erzählt hat? Daß es heuer (in den bayerischen Alpen) wohl recht viel Schnee ❄️❄️❄️ gibt – entsprechend der überüppigen Blüte, wie das bislang an sich immer recht verlässliche Orakel verrät. Wir sind gespannt!

 

 

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Just magic ✨
Veröffentlicht am Dienstag, 15. September 2020

Enzianzauber der Bergfeen im Märchenwald 😍
… ich glaub das heißt, daß sie sich auf unseren Kräuterkurs kommendes Wochenende freuen 😉 Was meint Ihr?

 

 

 

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Von Äpfeln, Sonnenfäden und der blauen Donau…
Veröffentlicht am Montag, 14. September 2020

… in Kürze erscheint wieder der Newsletter „Vom Gletscher zum Steinkreis“.
Jetzt anmelden unter www.vomgletscherzumsteinkreis.de/newsletter und erfahren, woher der Altweibersommer seinen Namen hat, was Aphrodites Lieblingsfrucht ist und wie man die beste Naturkosmetik des Spätsommers zaubert 😉

 

 

 

 

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Altweibersommer am Mittelmeer
Veröffentlicht am Mittwoch, 9. September 2020

Zugegeben: Ein echtes Postkartenmotiv ist dieses leuchtende Alpenveilchen wirklich nicht. Viel zu zentral wartet mittendrin die langbeinige Spinne auf ihre Beute. Mag ‚man‘ einfach ned. Und ‚frau‘ vermutlich erst recht nicht 😉
Aber ist das kunstvolle Baldachingewebe eigentlich nicht ein echtes Kunstwerk? Und das Alpenveilchen wirklich eine ganz besondere Schönheit der Blumenwelt? Und hat die Spinne auf dem Alpenveilchen vielleicht sogar eine ganz besondere Bedeutung?!

Seinen Namen hat das Alpenveilchen – hier das Griechische Alpenveilchen, Cyclamen graecum – vom griechischen Wort κύκλος / kyklos = „Kreis“, was sich vordergründig auf die runde Knolle beziehen mag, vor allem aber für den Jahrekreis steht.  Als eine der Pflanzen aus dem Garten der Hexengöttin und alten Erdenmutter Hekate ist das Alpenveilchen eine der großen alten Heil- und Mysterienpflanzen. Und zwar eine tödlich giftige.
Die weisen Frauen nutzten die Kraft der Pflanze einst für die Begleitung schwieriger Geburten und den Übergang in andere Welten, symbolisch steht es damit für den Übergang von einer (Lebens-) Zeit zur nächsten.
Passenderweise wird das Alpenveilchen heute homöopathisch u.a. bei
Zukunftsängsten, Folgen von schmerzlichen Lebenseinschnitten und bei rapider Alterung im Klimakterium eingesetzt. Die wiederum im Jahreskreis dem Altweibersommer entspricht, in der die Blüte der bezaubernden kleinen Schönheit einsetzt.

Und die Spinne? Inmitten ihres Netzes als Symbol der kosmischen Ordnung spinnt sie den schicksalsbestimmenden Lebensfaden und wird – vielleicht in einer Art unterbewusster Erkenntnis – von vielen Menschen mit Respekt bis Ängstlichkeit betrachtet. In der griechischen Mythologie war Arachne, so der wissenschaftliche Name der Spinnen, eine Teppichweberin, die durch einen vollendeten Teppich mit Liebesszenen zwischen Göttern und Sterblichen den Zorn der Göttin Athene erregte und von dieser samt aller Nachkommen in Spinnen verwandelt wurde, nachdem sie den Teppich vernichtet hatte. Schade eigentlich, vielleicht hätte es darauf die eine oder andere interessante Szene zu entdecken gegeben 😉 Auf jeden Fall aber findet sich auch hier wieder ein großer Bezug zum Kreis des Lebens.

Ein schöner Gedanke, wenn mir jetzt in der Zeit zwischen den herrlich leichten Tages des Hochsommers und den ersten kalten Nächten hauchfeine Klebefäden und taunasse Silbernetze im hohen Gras oder zwischen den Blättern meines Apfelbaums auffallen.
Es ist eine Zeit der Wandlung, der Sommer geht zur Neige – aber genieße das Leben.
Unbedingt!

 

 

 

 

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Botanische Wanderung im Wilden Kaiser
Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Juli 2020

Genial – AV-Tour zum Alpengarten im Wilden Kaiser 🌼🌿👑☀️ Nach einem wolkenbruchartigen Duscherer im Kaiseranstieg reißt unvermutet die Wolkendecke auf, und die schönste Sommersommersonne taucht den Alpengarten am Vorderkaiserfeldern in die zauberhaftesten Alpenblumenfarben 🌸🌺🌈
… was wir alles entdeckt haben? Na, alles an Alpenblumen, was so Rang und Namen hat: Gelber Enzian und Edelweiß, Goldregen und Silberwurz – und natürlich wie auf den Bilder zu sehen ist: Sterndolde, Mannstreu, Türkenbundlilien und Wolfshut 🐺👒⚡️
… und was man mit diesen Blümchen so macht im Hausgebrauch? Tja, an sich ist hier für jeden etwas dabei, von der Heilpflanze bei leichten Erkältungen über Meditationswesen bis hin zur gschmackigen Schnapsgrundlage 🧙‍♀️

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Das Brand-Knabenkraut im Kräuterkurs
Veröffentlicht am Montag, 13. Juli 2020

Über das vergangene Wochenende will ich alpin- und bergblumentechnisch lieber nicht reden (🌧 pritschl, tropf, einweich… pfui Deife!), da schwelge ich lieber in den Blumenentdeckungen mit meinem Kräuterkurs im Isarwinkel in der Woche davor 🌸🌿. Ganz unverhofft standen wir auf einer Alm vor einem wunderschönen und bei uns ganz seltenen Brand-Knabenkraut (Neotinea ustulata).
Was für eine Besonderheit, alleine schon der Farbverlauf von purpurrot nach weiß unten am Blütenstand – der sich im Verlauf der Blütezeit zudem noch verändert und zu verlaufen scheint! Und so selten, daß es zu den Erlebnissen gehört, die unseren FNL-Kräuterkurs zu so einer unvergesslichen Zeit machen
Nein, heilkundlich wird diese besondere Pflanze selbstverständlich nicht verwendet und steht als Orchidee natürlich auch unter absolutem Naturschhutz – aber die weisen Frauen wussten einst, daß eine Räucherung mit den getrockneten Blüten lüstern macht und jeden Ehestreit aus dem Wege schaffen konnte. Klar, dann denkt man auch an etwas anderes, als ans Streiten.
Aber weiß, vielleicht hat doch auch ein über dem Bett angebrachtes Bild des Brand-Knabenkrauts eine recht nette Wirkung? 😉 💋 😀

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Buchneuerscheinung: 111 Almen und Hütten in Oberbayern
Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Juli 2020

Mit allergrößter Freude darf ich Euch nach gut zwei Jahren Recherche zu Fuß, mit Tourenskiern, dem Mountainbike (im reinen Muskelantrieb natürlich!) und über 70.000 zurückgelegten Höhenmetern die Buchneuerscheinung „111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss“ (natürlich aus dem Emons Verlag) präsentieren 🙂

Beschaulich in die Berglandschaft geschmiegt oder vor atemberaubender Felsenkulisse gelegen sind Almen und Hütten Traumziele für Entdecker jeden Alters. So einzigartig wie die bayerischen Almen sind auch ihre Geschichten von Bergidyll, Wanderglück und Hüttenromantik. 111 Almen und Hütten in Oberbayern führen Sie auf ausgesuchten Wegen in eine Bilderbuchlandschaft, wie sie bayerischer nicht sein könnte, und erzählen dabei von verwegenen Wilderern, köstlichsten Almspezialitäten und unvergleichlichem Naturerlebnis.“

Erhältlich ist dieser Wanderführer der besonderen und ein bisserl anderen Art direkt beim Emons Verlag, oder natürlich in jeder guten Buchhandlung 🙂

Viel Spaß beim Schmökern und in den Bergen!

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Kräuterkurs-Entdeckungen: Das Russel-Brandkraut
Veröffentlicht am Montag, 6. Juli 2020

Referentin der FNL-Kräuterakademie zu sein ist toll 🙂 Nicht nur daß es unglaublich viel Freude macht, mit meinen Ausbildungsgruppen durch Wiesen, Wald und Kräutergärten zu streifen – auch ich lerne Jahr für Jahr mir bislang völlig unbekannte Pflanzen und ihre Verwendungsmöglichkeit kennen. Fundstück-Highlight dieses Monats ist sicherlich das Russel-Brandkraut (Phlomis russeliana), eines stattlichen Lippenblütlers.

Natürlich war mir die imposante Pflanze in den vergangenen Jahren immer wieder ausgefallen, ziemlich genau seit 5 Jahren findet man sie immer mehr und mehr in mitteleuropäischen Gärten und Staudenrabatten.
Nachdem auch unser Kräuterkurs-Wochenende nun unübersehbar dominant von diesen Kräuter-Neuzugang in unseren bayerischen Gärten flankiert war, war es unbedingt an der Zeit, daß ich mich eingehender mit diesem Pflanzenwesen beschäftigen muss.

Das nach dem schottischen Arzt u Naturforscher Alexander Russell (1715-1768, Autor „Natural History of Aleppo“) benannte Russel-Brandkraut stammt aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet, wo sie in Höhen von 300 bis 1700 Metern auf Kahlschlägen und Waldrändern wächst und dort bis heute eine der bedeutenden volksmedizinisch verwendeten Heilpflanzen zur Wundbehandlung, vor allem aber auch bei Darmentzündungen ist. Wie so oft bestätigen Forschungsergebnisse der letzten Jahren die traditionelle Verwendung, u.a. konnte eine erhebliche Wirksamkeit des ätherischen Pflanzenöls gegenüber Salmonellen und Yesernien nachgewiesen werden, ebenso wie eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung der oberirdischen Pflanzenteile.

Wie andere Vertreter der Brandkräuter wurde auch das Russel-Brandkraut in der Antike als Kerzendocht verwendet – der erste Eindruck, das Russel-Brandkraut könnte ein anatolisch-syrisches Pendent zu unserer Königskerze als Lichtbringer sein, scheint damit gar nicht mehr arg abwegig. Vor allem bei der abschließenden Entdeckung, daß das auch als „Hardy Jerusalem Sage“ bezeichnete Kraut als Räucherung gegen Geister, Dämonen und Dschinns eingesetzt wird.
Ist es damit die Königskerze aus Tausendundeiner Nacht??!

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Podcast: Lissabon – 111 Elefanten – Werdenfelser Land
Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2020

Der Podcast zur Kult-Reihe »111 Orte, die man gesehen haben muss«. Drei Bücher treten gegeneinander an. Vorgestellt von einem Autor und zwei Moderatoren. Anhand der Kategorien »Lieblings«, »Mit Mutti« und »Mmh lecker!« werden die spannendsten und außergewöhnlichsten Orte aus drei 111-Orte-Büchern vorgestellt. Nur einer kann mit seinem Buch als Sieger hervorgehen. Und Dranbleiben lohnt sich: Zum Schluss werden die drei Bücher einer Folge unter allen Zuhörern verlost.

 


Ob sich Astrid gegen »111 Orte in Lissabon, die man gesehen haben muss« und »111 Dinge über Elefanten, die man wissen muss« durchsetzen kann? Die Herausforderin geht in den Ring mit einer über 15 Jahre lang winkenden Kultfigur am Kreisverkehr, der Ausbildung zum Bürgersteig-Juwelier, und einem Schattenmorellenlikör, der dazu einlädt, People-watching zu betreiben. Nicht weniger engagiert präsentiert sich der Herausforderer als »untergewichtiges Elefantenbaby« getarnt und versucht stilecht, mit schwimmenden Elefanten, Kölsch trinkenden Elefanten und Kaffeebohnen aus Elefantenkot ein Gegengewicht in die Schale zu schmeißen. Extra-Tour Werdenfelser Land: https://www.emons-verlag.com/presse/111-orte-die-man-gehoert-haben-muss Zum Gewinnspiel geht’s hier: https://www.facebook.com/111orte https://www.instagram.com/111_orte
Die Sendung ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcasts 111 Orte, die man gehört haben muss, die du hier downloaden und online anhören kannst.

Hier geht es zum aktuellen Download: „Werdenfelser Land – Lissabon – Elefanten #7“ des 111 Orte, die man gehört haben muss-Podcast

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Fernsehtipp: Mittsommer am 24.06.2020 im BR
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Juni 2020

Mittsommer 2020 – anders, und ruhiger als in anderen Jahren. Mit Moderator Benedikt Schregle und dem großartigen Team von STATIONEN durfte ich einen herrlichen Mittsommertag am #Brünnsteinhaus erleben, an dem wir gemeinsam die Sonnwendkräuter entdecken, aber auch den Gedanken nachgehen was Mittsommer gerade in diesem Jahr für uns bedeuten kann.
Mein Fernsehtipp zu Johanni: STATIONEN „Johanni und die Sommer-Sonnenwende“ am Mittwoch, den 24.06.2020 um 19:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen ☀️🔥📺

Johannifeuer und heilsame Bräuche.
Auch heute entzünden Menschen in der Johannisnacht Feuer, tanzen um die Flammen und spüren ihre Verbindung mit der Natur. Denn seit jeher ist Johanni mit Bräuchen verknüpft. In manchen Gegenden sammeln Mädchen neun verschiedene Blumen und Heilkräuter und binden sich daraus einen Kranz. STATIONEN ist mit Astrid Süßmuth oberhalb von Oberaudorf auf der Suche nach heilsamen Kräutern, der Johannistag gilt auch als „Tag der Heilkräfte“, an dem Blumen für die Hausapotheke, gesammelt werden.


Hier der Link zur Sendungshomepage:
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/stationen/johannistag-sommersonnwende-100.html?fbclid=IwAR1bNeDi1AVo_hLicqkjgVA8W8eUEf0YSrtQyv5n9y_czwu-A3vLIpXBTZ0

(Foto: Yvonne Tremml, Brünnsteinhaus)

 

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Schnittlauch, Sonne, Wilde Fräulein
Veröffentlicht am Freitag, 19. Juni 2020

Manchmal gibt sie es eben doch, die Tage an denen wirklich alles klappt:
Erst die Freude, endlich wieder eine Alpenvereinstour führen zu dürfen, dann die noch größere Freude zusammen mit meiner Gruppe so richtig echten Wilden Schnittlauch zu finden – und dann reißt über den Wilden Fräulein auf der Schönfeldalm auch noch der Himmel auf und alles ist nach tagelangem Patschregen auf einmal in herrlichsten Sonnenschein getaucht. Daß wir nicht wie geplant zusammen eine feine Kräuterbrotzeit herrichten können, das ist in so einem Sonnenscheinüberraschungsmoment dann zwar immer noch schade, aber doch irgendwie verschmerzbar 😉

… und die Wilden Fräulein?
Nun, vielleicht haben Sie sich hinter einem der Gipfelfelsen ihres Berges versteckt und zu uns heruntergeschaut ob wir ihnen ja nicht ihren ganzen Schnittlauch wegfuttern – schließlich heißt es ja, daß diese Naturwesen deshalb so schöne Haare hätten, weil sie jeden Abend Schnittlauch hineinflechten würden!
Wer diesen Kosmetik-Tipp ausprobieren möchte kann statt eines aufwändigen Flechtwerks auch ganz einfach einen Tee aus frischem Schnittlauch aufbrühen und diesen als letzte Spülung für mehr Glanz und geschmeidigere Locken in das noch nasse Haar geben.

 

 

 

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