Monat: Dezember 2018
Newsletter zum Advent 2018
am Dienstag, 4. Dezember 2018

Soeben erschienen ist der Newsletter „Vom Gletscher zum Steinkreis“ zum Advent 2018.
Themen sind u.a.
– der heutige Barbaratag und seine Bedeutung
– besondere Zimmerpflanzen und ihre Verwendung
– Zimmerpflanzen als Radiopodcast zum Nachhören in der BR-Mediathek.

Ihr habt noch gar kein Newsletterabo und erfahrt damit weder etwas zur heiligen Barbara, noch zu interessanten Winterzimmerpflanzen und schon gleich gar nichts über die letzten Neuigkeiten „Vom Gletscher zum Steinkreis?!
Dann unbedingt gleich den Newsletter abonnieren unter https://www.vomgletscherzumsteinkreis.de/newsletter/

Viel Spaß beim Lesen!

Rückblick auf ein winterliches Kräuterkurswochenende
am Montag, 10. Dezember 2018

mit den Themen Immergrüne Winterpflanzen und Kräuterkosmetik.
Schon das Sammeln der neunerlei Bäume in der Blumenschule Schongau war ein besonderes Erlebnis zwischen Regenbogen-Sonnenuntergang und Kerzenschein zwischen den Bäumen. Und unsere Kränze mit Weißtanne, Schwarzkiefer, Spirke, Libanon-Zeder, Buchs, Eibe, Thuje, Ilex und Mistel sind einfach herzensschön geworden. Und es waren wieder neun wunderbare Pflanzen, die wir in Brauchtum und Heilkunde kennengelernt haben.

Und die Kräuterkosmetik: Genial, wie einfach es geht wenn man weiß wie. Wie man etwa einen Ringelblumen-Lippenstift zubereitet, oder ein natürliches Deo mit soviel oder eben sowenig Duft wie man selber möchte. Sogar unsere Kräuter-Männer waren davon ganz angetan 😊
Neugierig auf mehr Kräuterwissen? Das gibt es beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Oberbayern!


Der Weihnachtsstern
am Dienstag, 11. Dezember 2018

ist ein Wolfsmilchgewächs aus Südamerika. Seinen hübschesten Namen hat er aber in Französischen, nämlich „Etoile d’amour“ (Liebesstern). In den Laubwäldern Südamerikas blüht Euphorbia pulcherrima – zu deutsch die schönste aller Wolfsmilchgewächse – zwischen November und Februar. Dann leuchten auch die farbig überlaufenen Hochblätter in durchdringendem Signalrot, denn die unscheinbaren gelbgrünen Blütchen würden im Dunkel des Waldes kaum Aufsehen erregen.
Nicht nur das Dunkel der tropischen Wälder leuchtet der Weihnachtsstern so aus, sondern auch die dunklen Nächte rund um die Wintersonnwende, wenn er zu gleich Hunderten unsere Wohnungen bevölkert seit ihn Alexander von Humboldt nach Europa brachte.

Die Zimmerpflanze, die unsere traditionellen Weihnachtsfarbe Rot und Grün wiedergibt ist in manch ein Beziehung auch wirklich ein klasse Mitbewohner: Baubiologisch sehr empfehlenswert, weil er durch den Abbau chemischer Schadstoffe das Raumklima verbessert und nach Feng Shui, weil er ganz einfach die Laune der anwesenden Personen hebt. Kleinere Kinder und Haustiere sollte man allerdings von ihm fernhalten, wie alle Wohlfsmilchgewächse ist auch der Weihnachtsstern giftig.
Ob der Weihnachtsstern nun aber aus dem schlichten Grassträußchen entstanden ist, das das arme mexikanische Mädchen Pepita mit Tränen benetzte als es seine Gabe in die Krippe zum Jesuskind legte (christliche Version) oder aus den Blutstropfen des gebrochenen Herzens einer unglücklich verliebten aztekischen Göttin (heidnische), das mag jeder für sich selbst entscheiden 🙂

Nur auf eines sollte man bei der Auswahl seines Weihnachtssternes achten: sich damit keine unnötigen Pestizide ins Haus zu schleppen. Also unbedingt auf Pflanzen aus ökologischem Landbau zurückgreifen!
An einem hellen Fensterplatz mit Temperaturen um die 20 °C, mit eher weniger Wasser als zuviel und vor allem keinem Kalk darin kann das Blümchen auch in ganz normalen Haushalten mehrere Jahre alt werden.

Viel Freude beim vorweihnachtlichen Dekorieren wünscht Euch
Eure Astrid Süßmuth

P.S.: *psssssst*, nichtverraten! Auf meinen FNL-Kräuterkurs wartet morgen zu unserer kleinen Weihnachtsfeier auch für jeden ein kleiner Weihnachtsstern 🙂 Und klar reden wir dann auch drüber für was die Pflanze im alten Aztekenreich heilkundlich verwendet wurde!

Winterringelblume.
am Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ganz ehrlich, eigentlich mag ich Ringelblumen nicht sooo arg. Ich find sie ein bisserl brav, ein bisserl zu akkurat beblütenblättert und ein bisserl zu orange.
Jedes Jahr aber wieder, zuverlässig, berührt sie mich zutiefst: Und zwar immer genau dann wenn der erste Schnee gefallen ist und aus dem trüben Schneegestöber das unerschrockene Blütenköpfchen einer Ringelblume herausragt. Halb verschlossen aber noch soweit auf, daß eine späte Biene darin Unterschlupf finden könnte.
Kein Wunder eigentlich daß die Ringelblume ein ganz großes Heilmittel ist – nicht nur in der Wundversorgung, sondern auch bei schlechtem Energiestatus, Minderwertigkeitskomplexen und Erschöpfungssyndrom. Wie man zur Kraft der Ringelblume kommt? Die Möglichkeiten sind mannigfaltig: Ringelblumentee, Massagen mit Ringelblumenöl, Ringelblumenbäder und natürlich die kleine Ringelblume im Balkonkasten für zwischendurch 🙂

Was tun bei Dreimonatskoliken?
am Freitag, 14. Dezember 2018

Oh weh. Gerade in der Obstabteilung unseres örtlichen Bioladens: Eine junge Mutter mit Klitzekleinbaby, Haare schnell zusammengebunden, dunkle Augenringe. Und als der kleine Bub zum Quäken anfängt weint die Mutter fast gleich mit vor lauter Erschöpfung. Ein klassisches Babybauchwehproblem für Mutter und Kind.
Vielleicht liest die unbekannte Mutter ja ganz zufällig diesen Artikel, der heute noch genauso aktuell ist wie vor 4 Jahren. Und hoffentlich finden beide bald zu einer harmonischen Ruhe.

(Mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift Naturheilpraxis, 11/2014)

Unsere Kräuterfrauen – Die Freundin der Bergfräuleins
am Dienstag, 18. Dezember 2018

Wohlbefinden für Körper und Seele. Das Magazin Servus in Bayern stellt in einer neuen Serie die Kräuterfrauen Bayerns und deren uraltes Wissen vor.
In der Novemberfolge drehte sich alles um die immergrünen Pflanzen von Herbstes und  Winter, die gerade während der kalten Jahreszeit das Immunsystem unterstützen und hervorragende Heilmittel bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit sind.

„Seit ihrer Kindheit glaubt Astrid Süßmuth fest an die freundlichen Fabelwesen, die sie einmal gerettet haben. Mit ihnen spricht sie genauso wie mit den Pflanzen, denen sie gekonnt Heilkräfte entlockt.“

Text & Fotos: Angelika Jakob www.angelikajakob.de
erschienen in der Reihe „Untere Kräuterfrauen“, Servus in Bayern 11/2018

 

Nachlese ‚Servus in Bayern‘: Unsere Kräuterfrauen
am Dienstag, 18. Dezember 2018

Das MagazinServus in Bayern“ stellt in einer neuen Serie die Kräuterfrauen Bayerns und deren uraltes Wissen vor.
Was Astrid Süßmuth der Journalistin Angelika Jakob (www.angelikajakob.de) über ihre Arbeit mit Kräutern und über die immergrünen Heilpflanzen erzählt hat, konntet Ihr entweder in der Novemberausgabe von „Servus in Bayern“ lesen:

„Seit ihrer Kindheit glaubt Astrid Süßmuth fest an die freundlichen Bergfräulein, die sie einmal gerettet haben. Mit ihnen spricht sie genauso wie mit den Pflanzen, denen sie gekonnt Heilkräfte entlockt.“
Den ganzen Artikel „Die Freundin der Bergfräuleins“ lesen

 

Weihnachten naht – der Klassiker
am Freitag, 21. Dezember 2018

Alle Jahre wieder.
Wenn langsam der Adventswahnsinns-Stresslevel sinkt und alles darauf deutet, daß nun wirklich die dunkel-staade Zeit beginnt komm ich einfach nicht um diese wunderbare Weihnachtskatze drum run. Und dann wird’s mir langsam wirklich weihnachtlich – und ich mach mir eine Notiz bloß nicht zu vergessen, den Christbaum auch heuer wieder katzensicher anzubinden 😉

 

Zur Winter- Sonnwende.
am Freitag, 21. Dezember 2018

Allen Freunden und Lesern wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, wunderbar aufregende Rauhnächte mit den allerfeinsten Träumen und ein glückliches Neues Jahr 2019.
Ich verabschiede mich zum Fest der Wintersonnwende in die Dunkelheit der stillen Nächte und freue mich darauf, mit Euch das kommende Sonnenjahr mit all seinen Kräutern, Blumen und Wundern der Natur zu erleben, zu genießen und zu feiern!

Blessed be )O(
Astrid

Volksheilkundlicher Kräuterkurs | Impressionen

Kräuterheilkunde in Verbindung mit moderner Phytotherapie, Grundlagen der Botanik, viel Praxis und ganz viele Naturerlebnisse für Laien, Interessierte und Pflanzenkenner.

Volksheilkundlicher Kräuterkurs ab März 2020 - Infos & Anmeldung