Blog 2018

Vorbereitungen für den Kräuterkurs: Fermentierter Erdbeerblättertee
Veröffentlicht am Montag, 18. Juni 2018

Vorbereitungen für unser nächstes Kurswochenende beim Volksheilkundlichen Kräuterkurs an der FNL-Akademie in Bayern: Fermentierter Erdbeerblättertee, den wir gemeinsam herstellen wollen.
Nicht nur als geschmackvoller aber dabei koffeinfreier Zusatz für die Hausteemischung, sondern vor allem als Eisteevariante im Sommer sind Erdbeerblätter in dieser Zubereitungsart geschmacklich höchst zu empfehlen.

Ohnehin ist die Walderdbeere ein höchst empfehlenswertes Pflänzchen, das nicht nur bei Glutenunverträglichkeit eingesetzt werden kann, sondern auch tonisierend und kardioprotektiv wirkt. Neueren Forschungsergebnissen nach ist der wässrige Extrakt von Walderdbeer-Blättern ein direkter Vasodilatator, dessen Wirkung mit der von Weißdornblättern und -blüten direkt vergleichbar ist.

 

 

 


 

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Die süßesten Kirschen…
Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2018

… wachsen nicht in Nachbars Garten, sondern in meinem eigenen ;-) 
#kirschenernten #diesüßestenkirschen #naschenerlaubt #naschkätzchen #füreineschwarzekirsche…

Von der prallsüßen Symbolik ganz abgesehen – Kirschen schmecken nicht nur hochfein, sie gehören auch zu den heimischen Superfoods. In Studien konnte bereits eine positive Auswirkungdes bloßen Verzehrs von Kirschen auf Hyperurikämie, Arthritis, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, erniedrigte HDL-Cholesterinwerte, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes festgestellt werden, zudem haben Kirschen eine deutliche neuroprotektive Wirkung.
Ganz schön beeindruckend finde ich.

 

Ob man nun von dem Sprichwort „Wer gern Kirschen isst, lernt leicht klettern“ auch einen positiven Effekt auf das sichere Beherrschen des oberen VI. Schwierigkeitsgrades ableiten kann ist nicht geklärt.
Wobei mir das jetzt eigentlich egal ist – ich mag die süßen Köstlichkeiten hier einfach wegvernaschen :-P Jetzt. Ratzeputz. Schleck.
Und dann schaun ma moi ;-)

 


 

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Orchideenzauberwelten
Veröffentlicht am Montag, 11. Juni 2018

Wer dieser Tage mit offenen Augen die Bergwelt durchstreift, wird sich hier und da verwundert die Augen reiben: Auf dem dichten Gras grinst einen unvermittelt ein rosa Kasperl an, neben dem sich ein grünes Männchen im Sonnenschein räkelt. Pure Einbildung? Nein – es ist das Zauberreich der Orchideen, das sich jedem offenbart, der der Natur seine ungeteilte Aufmerksamkeit und einen genauen Blick schenkt.

Ob es einem wohl jemals wieder möglich ist, die Natur anders als einen von unzähligen Wesen beseelten ort zu sehen, wenn man auch nur einmal in der Kugelorchis einen rosa Kasperl, im Großen Zweiblatt das Grüne Männchen (vermutlich weniger vom Mars als von den Lechtalern), in der Ragwurz die Fliegenkönigin und im Knabenkraut das Hausgespenst mit Zipfelmütze gesehen hat? Ich glaube nicht.

Wo man am besten wandern sollte um solchen Zauberwesen zu begegnen? Hervorragende Chancen aus Orchideenkasperl und Grüneszweiblattmännchen hat man derzeit in den Lechtaler Alpen zwischen Außerfern und Imst :-)
Und wie man sich am besten auf diese Begegnungen der botanischen Art vorbereitet? Zum Beispiel mit einem Führer zu den Orchideenparadiesen Europas  – oder dem wunderbaren Buch der Orchideen Bayerns des Arbeitskreises heimische Orchideen Bayern e.V.


 

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Heilpflanzen mit Steffen und Astrid – im Radio und als Podcast.
Veröffentlicht am Freitag, 8. Juni 2018

Kamille, Fichtenwipfel oder Schöllkraut wachsen nicht nur wild und fast überall, sie haben auch ganz besondere Heilkräfte. Gemeinsam mit meinem (herzallerliebsten) Kollegen und Wildpflanzenkenner Steffen Fleischhauer (essbare-wildpflanzen.de) war ich diese Woche in der Sendung „Habe die Ehre“ auf der Welle BR Heimat des Bayerischen Rundfunks zu Gast um über den großen Schatz unserer wildwachsenden heimischen Heilpflanzen sprechen – und darüber, welche Kräuter unbedingt in die Hausapotheke gehören.

Heilpflanzen wachsen überall wild um uns herum und leben mit uns: Es sind Pflanzen mit einem enormen Potenzial für unsere Gesundheit mit einem breiten Verwendungsspektrum bei meist nur geringe Nebenwirkungen. Es wäre schade, wenn wir diesen Schatz verlieren würden, weil wir das Wissen über die Pflanzen unserer direkten Umgebung nicht pflegen – ist es also ein Wunder, daß wir ihnen unser erstes gemeinsames Buchprojekt „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ gewidmet haben?


…oder Nachzuhören auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks unter https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/habe-die-ehre/hausapotheke-heilkraeuter-astrid-suessmuth-100.htmlViel Spaß!

 

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Rückblick auf den 3. FNL Kräuterkongress.
Veröffentlicht am Montag, 4. Juni 2018

Wie immer ist eine Rückschau auf eine besonders schöne und reiche Zeit ein bisserl von Melancholie erfüllt – so wie jetzt eben auch der Rückblick auf den 3. Kräuterkongress der Freunde Naturgemäßer Lebensweise FNL, vom 1. – 3. Juni 2018 in St. Georgen am Längsee in Kärnten.
Die über 1000 Jahre alte Klosteranlage rund um die Georgskirche auf einem sanften Hügel oberhalb des idyllischen Längsees wirkt wie der ruhige Pol inmitten der vier Heiligen Berge Kärntens – ein ganz besonderer Ort, ein Kraftort wie gemacht um in stimmigster Atmosphäre (Kräuter-) Wissen zu teilen, alte Freundschaften wiederzubeleben und neue zu schließen (im Bild: Amchi Wangdue, Siegrid Hirsch, Wolf-Dieter Storl, Florian Ploberger, Sieglinde Salbrechter, Astrid Süßmuth, v.r.n.l  | Foto: Wolfgang Ruzicka, danke :-*).

Unter dem Schwerpunktthema „Kräutersprache“ konnten fast 500 Besucher eine reiche Auswahl von Fachvorträgen grandioser Referentenkollegen lauschen, wobei die Bandbreite von Tibetischer Medizin über Kräutermandalas und Spagyrik bis hin zur Heilkraft der Küchenapotheke reichte.

Mein großer Dank geht an das einzigartige FNL-Team mit Siglinde Salbrechter und Katrin Giermaier an vorderster Front und dem einzigartigen Wolfgang Ruppnig an der Gitarre – so eine einzigartige Blues-Flamenco-Referentenvorstellung wie bei meinem Vortrag „Kräuter der Nacht“ hab‘ ich ja noch gar nie erlebt :-) :-) :-) Es war einfach klasse, mit mitsummenden, mitwippenden und dann auch dem Vortrag voll mitgehenden Publikum im (über)vollem Saal <3
(Vortragsfoto: Christine Spazier, auch Dir danke :-*)

Nachfolgend noch einige Impressionen für diejenigen die nicht dabeisein konnten – und natürlich auch für all die Kräuterfreunde, mit denen ich drei grandiose Tage in Kärnten verbringen durfte. I mog Eich fei :-)

 
Letzte Vortragsvorbereitungen

 
Verzauberte Abendstimmung mit Blick auf den mystischen Triglav

 
Geschäftiges Kongresstreiben im Stift St. Georgen am Längsee

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Das Weiße Waldvögelein – Heilkraft der Schönheit.
Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2018

 

Das Weiße Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) blüht zwischen Mai und Juli in den heimischen Bergwäldern. Oft sind es ganz verträumte Orte, an denen diese herrliche kleine Orchidee wächst.
Wer sich die Zeit nimmt, direkt bei ihr eine Pause einzulegen, sich dem Träumen hingibt und einfach nur die Schönheit von Orchidee und Umgebung auf sich wirken lässt…, der kann erfahren, wie sehr Schönheit und Ruhe dazu beitragen, sich „heil“ zu fühlen.

Tatsächlich scheint sich die Aura dieser einzigartig filigranen und doch so erhaben aufgerichteten Pflanze weit um sie herum auszudehnen und auch jeden einzuhüllen, der bei ihr verweilt. Vielleicht heißt es deshalb, daß der Spaziergang zu einem Ort an denen gleich mehrere dieser kleinen Orchideen wachsen um dort ruhig innezuhalten als Reinigung von Geist und Seele, wenn man Kontakt mit Wesen und Menschen hatte, die keine gute Energie ausstrahlen.
Eine ökologische Besonderheit des Weißen Waldvögeleins ist sein Habitat in (montanen) Fichtenmonokulturen, binnen weniger Jahre kann es sich dort flächig ausbreiten. Welche herausragende Signatur, für die heilsame Regenerationskraft der Pflanze!
Ich finde es häufig sogar ganz körperlich greifbar, daß sich die strahlende Ausstrahlung der leuchtendweißen Blüten auch in mir wiederspiegelt – manche sagen sogar, eine Meditation beim Waldvögelein würde das innere Licht eines Menschen entfachen. Probieren Sie es doch einfach aus und gehen Sie hinauf in die Bergwälder, wo diese wunderbare heimische Orchidee jetzt zischen Mai und Juni (wieder!) an vielen Orten ihre weißen Blütenflämmchen gen Himmel reckt.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine herrliche zweite Pfingstferienwoche, vielleicht sogar in den Bergen mit der einen oder anderen Begegnung mit den Schönheiten der Natur!


 

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Der Abend senkt sich über den mystischen Untersberg…
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Mai 2018

Nach einem Tag voller Sonnenschein, Blütenerlebnisse und Tiefenzauber wende ich mich auf der Hochebene des Untersbergs nach Westen, wo ich die Sonne verabschieden darf, die sich hier in einem ganz besonderen Leuchten zeigt. Ein letzter Sonnenstrahl zieht sich über das Schneefeld, das einen weiteren Zugang zu den Tiefen und Geheimnissen dieses ganz besonderne Ortes birgt. Der hartgefrorene Firn glitzert im letzten Licht des Abends, als wolle er uns sein Glitzern mit in die Nacht schicken, gleichzeitig reflektiert er den Sonnenstrahl so stark, daß wir uns umwenden – und dabei im Osten den emporsteigenden Mond vor uns sehen.
Ein Bild, das sich genauso tief in unsere Herzen brennt, wie zuvor das Leuchten der Abendsonne, welch ein Widerspruch dieses Wortspiel auch in sich bergen mag.
Still steigt der Mond auf seiner Himmelsbahn empor, fast ist er schon voll und wir ahnen es: Er wird uns in der Nacht, die wir oben auf dem Dach des mystischen Untersbergs verbringen, ganz besondere Träume schicken.
Bevor die Dunkelheit der Nacht über uns hereinbricht kommt mir noch ein ganz besonderer Mensch in den Sinn, dem ich an dieser Stelle einen Herzensgruß schicken möchte: White Eagle, @Rainer Limpöck, ich danke Dir für alles Wissen, das Du so großzügig verschenkst – ich wünsche Dir noch viele, viele wunderbar mystische Traumnächte oben auf dem sagenhaften Untersberg <3

 

 

 


 

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Hollerkücherl im Bierteig
Veröffentlicht am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

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Hollerkücherl im Bierteig
Veröffentlicht am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

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Finde den Fehler!
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Mai 2018

Ich finde es prinzipiell ja schon klasse, daß sich eine „Online-Apotheke“ der Heilpflanzen annimmt und sogar ein Heilpflanzen-Lexikon kreiert.
Aber es sollte dann halt schon korrekt bebildert sein…

Sehr Ihr den Fehler? Online zu finden unter https://www.juvalis.de/heilpflanzenlexikon/heilpflanze/teufelskralle/

Ich glaub, ich geh lieber in den Garten und schau mir da meine eigenen Teufelskrallen an. Da bin ich mir wenigstens sicher um wen es sich genau handelt und welche Heilwirkung sie wirklich haben.
Oder in die Berge – da sind sie eigentlich fast noch schöner als bei mir daheim ;-) 

Schwarze Teufelskralle au jardin | Niedrige Teufelskralle am Weingartengletscher, Walliser Alpen  (von links)

 

 

 

 

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