Monat: Mai 2018
Buchpräsentation „111 Spukorte in München“ im Hugendubel am Marienplatz
am Montag, 7. Mai 2018

Rückblick auf den 03.05.2018.

Ein unterhaltsamer Abend mit vielen Geschichten aus der mitunter düsteren Vergangenheit der Weltstadt mit Herz – so befand es auch die Buchbloggerin Susanne Edelmann in ihrem (übrigens sehr lesens- und folgendswerten!) Bücherblog:

„(…) Wir hatten dabei viel Spaß, denn die Autorin verstand es, sehr interessant und mitreißend zu erzählen. So entdeckten wir wieder einmal viele neue Facetten unserer Heimatstadt …“

Herzlichen Dank an die Buchhandlung Hugendubel sowie an alle Zuhörer und Leser, die hoffentlich den Abend ebenso genossen haben!

111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss | ISBN  3740803363 | Emons Verlag, 2018 | € 16,96 [D]

Die erste Rosenblüte 2018 – im Mai, genau zur Kalten Sofie!
am Dienstag, 15. Mai 2018

Nachdem zunächst der Winter schier unendlich lange gedauert hatte, und dann plötzlich der überraschende Sommer im Frühling ausgebrochen war entdeckte ich mit einigem Erstaunen, daß schon Anfang Mai einige meiner Rosen dick mit Knospen bestückt waren. Es war also nur eine Frage von Tagen, wann sich die erste Rosenblüte öffnen würde – Anfang Mai! Normalerweise beginnt die Rosenblüte erst im Juni, dem klassischen Rosenmonat.

Das Rennen gemacht hat schließlich eine meiner schönsten Rosen, Paul’s Himalayan Musk, eine englische Rose von George Paul aus dem Jahre 1916 in einer geschützten Lage an der Hauswand, etwa 3 Meter über dem Boden.
Die zartrose Ramblerrose kann Höhen von bis zu 10 Metern erreichen, zuverlässig verziert sie Jahr für Jahr meine Eingangstür als überreichlich blühende Pergola und hüllt jeden der das Haus betritt ihn ihren unvergleichlichen Duft. Aber nur für rund drei Wochen, danach ist sie verblüht.
Es ist eben eine alte Rose, aber eine der herrlichsten die ich kenne <3

So sehr mich nun jede einzelne Rosenblüte auch freut, jetzt im Mai wo ich eigentlich eher mit der einsetzenden Fliederblüte rechnen würde – der aber schon fast verblüht ist in diesem Jahr, mischt sich auch das eine oder andere nachdenkliche Gefühl dazu.
Unbestreitbar, einen derart warmen Jahrestart habe ich noch nie erlebt. Klimawandel, Klimaerwärmung – so fern einem die schmelzenden Polkappen oft vorkommen, sogar die Gartenblumen machen sichbar daß sich die Welt verändert. Bereits verändert hat. Direkt vor meiner Haustür.

 

 

Finde den Fehler!
am Dienstag, 15. Mai 2018

Ich finde es prinzipiell ja schon klasse, daß sich eine „Online-Apotheke“ der Heilpflanzen annimmt und sogar ein Heilpflanzen-Lexikon kreiert.
Aber es sollte dann halt schon korrekt bebildert sein…

Sehr Ihr den Fehler? Online zu finden unter https://www.juvalis.de/heilpflanzenlexikon/heilpflanze/teufelskralle/

Ich glaub, ich geh lieber in den Garten und schau mir da meine eigenen Teufelskrallen an. Da bin ich mir wenigstens sicher um wen es sich genau handelt und welche Heilwirkung sie wirklich haben.
Oder in die Berge – da sind sie eigentlich fast noch schöner als bei mir daheim ;-) 

Schwarze Teufelskralle au jardin | Niedrige Teufelskralle am Weingartengletscher, Walliser Alpen  (von links)

 

 

 

 

Hollerkücherl im Bierteig
am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

Hollerkücherl im Bierteig
am Freitag, 25. Mai 2018

Eine der schönsten Seiten des Monats Mai ist für mich immer wieder der  Genuss feinster Hollerspezialitäten. So lecker die Kücherl, so einfach die Zubereitung:

– 140 g Mehl
250 ml Bier
2 Eier
Zucker und 1 Prise Salz
20 g Butter
12 Hollerblütendolden,
700 g Butterschmalz

Eier trennen, Eigelb mit Mehl, Bier, Zucker, Salz und geschmolzenem Butter verrühren. Steifgeschlagenes Eiweiß unterheben, Blütendolden in den Bierteig tauchen und gleich einer hohen Pfanne mit dem zerlassenen Butterschmalz ausbacken, noch heiß servieren, nach Geschmack evtl. mit etwas Puderzucker bestreuen – viel Spaß beim Fingerabschlecken 😊

Den Holler jetzt aber nur auf eine frühsommerlicher Leckerei zu beschränken wäre völlig falsch. Richtig ist vielmehr, daß der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) – so der korrekte Name des bayrischen Hollers – zu den wichtigsten Heilpflanzen in der Hausapotheke gehöre.

Holunderblütentee wirkt schweißtreibend und fiebersenkend, er ist entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral; gleichzeitig stimulieren die in den Blüten enthaltenen Flavonoide die Gewebszellen in den Atemwegen, unterstützen damit den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien und lösen hartnäckigen Stockschnupfen. Anwendungsgebiete sind insbesondere trockener Husten und obstruktive Bronchitis, Heiserkeit durch Schleim im Kehlkopf und durch Schnupfen bedingte Stillprobleme bei Babys. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen wirken Holunderblüten schmerzlindernd, auf Kinder zudem beruhigend. Holunderblütentee vor dem Schlafengehen kann übermäßige Albtraumneigung nach Schock- und Schreckerlebnissen mildern.
(aus: „Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen“ von Astrid Süßmuth / Steffen G. Fleischhauer, at Verlag 2018)


 

Der Abend senkt sich über den mystischen Untersberg…
am Sonntag, 27. Mai 2018

Nach einem Tag voller Sonnenschein, Blütenerlebnisse und Tiefenzauber wende ich mich auf der Hochebene des Untersbergs nach Westen, wo ich die Sonne verabschieden darf, die sich hier in einem ganz besonderen Leuchten zeigt. Ein letzter Sonnenstrahl zieht sich über das Schneefeld, das einen weiteren Zugang zu den Tiefen und Geheimnissen dieses ganz besonderne Ortes birgt. Der hartgefrorene Firn glitzert im letzten Licht des Abends, als wolle er uns sein Glitzern mit in die Nacht schicken, gleichzeitig reflektiert er den Sonnenstrahl so stark, daß wir uns umwenden – und dabei im Osten den emporsteigenden Mond vor uns sehen.
Ein Bild, das sich genauso tief in unsere Herzen brennt, wie zuvor das Leuchten der Abendsonne, welch ein Widerspruch dieses Wortspiel auch in sich bergen mag.
Still steigt der Mond auf seiner Himmelsbahn empor, fast ist er schon voll und wir ahnen es: Er wird uns in der Nacht, die wir oben auf dem Dach des mystischen Untersbergs verbringen, ganz besondere Träume schicken.
Bevor die Dunkelheit der Nacht über uns hereinbricht kommt mir noch ein ganz besonderer Mensch in den Sinn, dem ich an dieser Stelle einen Herzensgruß schicken möchte: White Eagle, @Rainer Limpöck, ich danke Dir für alles Wissen, das Du so großzügig verschenkst – ich wünsche Dir noch viele, viele wunderbar mystische Traumnächte oben auf dem sagenhaften Untersberg <3

 

 

 


 

Das Weiße Waldvögelein – Heilkraft der Schönheit.
am Dienstag, 29. Mai 2018

 

Das Weiße Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) blüht zwischen Mai und Juli in den heimischen Bergwäldern. Oft sind es ganz verträumte Orte, an denen diese herrliche kleine Orchidee wächst.
Wer sich die Zeit nimmt, direkt bei ihr eine Pause einzulegen, sich dem Träumen hingibt und einfach nur die Schönheit von Orchidee und Umgebung auf sich wirken lässt…, der kann erfahren, wie sehr Schönheit und Ruhe dazu beitragen, sich „heil“ zu fühlen.

Tatsächlich scheint sich die Aura dieser einzigartig filigranen und doch so erhaben aufgerichteten Pflanze weit um sie herum auszudehnen und auch jeden einzuhüllen, der bei ihr verweilt. Vielleicht heißt es deshalb, daß der Spaziergang zu einem Ort an denen gleich mehrere dieser kleinen Orchideen wachsen um dort ruhig innezuhalten als Reinigung von Geist und Seele, wenn man Kontakt mit Wesen und Menschen hatte, die keine gute Energie ausstrahlen.
Eine ökologische Besonderheit des Weißen Waldvögeleins ist sein Habitat in (montanen) Fichtenmonokulturen, binnen weniger Jahre kann es sich dort flächig ausbreiten. Welche herausragende Signatur, für die heilsame Regenerationskraft der Pflanze!
Ich finde es häufig sogar ganz körperlich greifbar, daß sich die strahlende Ausstrahlung der leuchtendweißen Blüten auch in mir wiederspiegelt – manche sagen sogar, eine Meditation beim Waldvögelein würde das innere Licht eines Menschen entfachen. Probieren Sie es doch einfach aus und gehen Sie hinauf in die Bergwälder, wo diese wunderbare heimische Orchidee jetzt zischen Mai und Juni (wieder!) an vielen Orten ihre weißen Blütenflämmchen gen Himmel reckt.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine herrliche zweite Pfingstferienwoche, vielleicht sogar in den Bergen mit der einen oder anderen Begegnung mit den Schönheiten der Natur!


 

Individuelle Kräuterführungen

Outdoorküche mit der Familie oder Kräuterkosmetik mit Freundinnen - eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, zur Hochzeit und für alle anderen Anlässe, die gemeinsame Freude schenkt.
• Kontakt Bayern: Astrid Süßmuth
...Fon: +49 / (0)89 / 94 50 26 17
• Kontakt Tirol: Babsi Waldegger
...Fon: +43/ (0)676 / 700 16 72
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