Monat: März 2018
Das Schneeglöckchen
am Sonntag, 11. März 2018

Als einer der ersten Frühlingsblüher ist das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) Sinnbild der Hoffnung und feiert die baldige Rückkehr der Frühlingsgöttin.

In Zukunft ist die kleine Blume vielleicht auch eine große Hoffnung für Alzheimer-Patienten. Seit Jahren belegen Studien die Wirksamkeit der Pflanze (siehe Link), dennoch ist die Schneeglöckchen-Therapie noch nicht etabliert.

Aufgrund ihrer Giftigkeit wird die Pflanze naturheilkundlich ausschließlich in homöopathischer Zubereitung verwendet. Hier gehört Galanthus in der Potenz C30 standardmäßig als Akutmittel in die Rucksackapotheke. Es ist bei Kreislaufkollaps mit Kälte, Zittern und unregelmäßigem Puls eine wertvolle Hilfe.

Generell ist ein Akutstadium, für das das Schneeglöckchen ein Heilmittel sein kann, immer mit großer Kälte verbunden. Schließlich blüht es ja auch zur kältesten Jahreszeit mitten im Schnee!

Der Legende nach hatte Schnee nach der Schöpfung hatte keine Farbe, nur das Schneeglöckchen wollte ihm helfen und schenkte ihm die seine. Darum kann das Schneeglöckchen auch in diesem lebensfeindlichen Umfeld blühen. Tatsächlich enthält das Schneeglöckchen wie auch andere Winterblüher eine Art Frostschutzmittel, das als Zucker im Wasser der Pflanzenzellen den Gefrierpunkt so weit heruntersetzt, daß sich keine Eiskristalle bilden, die die Zellen platzen lassen. Topfpflanzen, die im Gewächshaus vorgezogen wurden, müssen deshalb erst abgehärtet werden, bevor man sie auspflanzt.

Besonders wohltuend sind entspannende Meditationen mit den ersten Schneeglöckchen – aber dabei die dicke Jacke nicht vergessen, wir haben im Gegensatz zu der kleinen Winterlilie kein Frostschutzmittel eingelagert!

#schneeglöckchen #frühlingserwachen #stillwinter #imschnee

 



Gruseltour durch München …
am Mittwoch, 14. März 2018

 

München leuchtet! Und ist berühmt für sein charmantes Lebensgefühl. Doch wenn es Nacht wird, werden mit einem Mal die dunklen Geheimnisse der Stadtgeschichte wieder lebendig, und Geister, Hexen und Spukfräulein erwachen zu neuem Leben!

Wer von Euch kennt denn solche Orte in München?

111 Spukorte in und um München, die man gesehen haben muss von Astrid Süßmuth (Emons Verlag, 2018)
Broschur, 240 Seiten
ISBN-10: 3740803363 | ISBN-13: 978-3740803360
€ 16,95 (D) , 17,50 (AT)

 



Die Christrose
am Mittwoch, 14. März 2018

Die Christrose – Blütenwunder an einem Vorfrühlingstag.

Schon im Dezember kann die Blüte der Christrose – wie der Name bereits andeutet – beginnen. Leider ist dieses kleine Weihnachtswunder auf die südlichen Gebiete wie das Tessin oder die Bergamasker Alpen beschränkt. In den nördlichen Alpen verschiebt sich die Blütezeit bis Februar oder März.

Für gewöhnlich halten Giftpflanzen ihre Blüten zur Erde geneigt – diese aber scheint direkt mit uns in Kontakt treten zu wollen. Aber was will sie uns sagen, wie kann eine Pflanze überhaupt mit Menschen kommunizieren? Zunächst einmal über ihre Gestalt. Sie ist kräftig, die Christrose, wie sie meist halb von Schnee bedeckt dasteht. Die Blütenfarben rufen bei uns Menschen eine klare Wirkung hervor. Das strahlende Weiß der Christrosenblüte erweckt den Anschein von Reinheit, von Unberührtheit, von Frische. Und in der Mitte steht ein Stahlenkranz in leuchtendem
Sonnengelb.

Die Christrose ist kein Mainstream-Blümchen. Sie widersetzt sich aktiv dem Grundsatz, dass die Blüte mit dem Frühjahr zu beginnen hat, weil die Vegetation im Winter ruht. Sie ist ein Wesen, das außerhalb der Norm bestehen kann.

(aus: „Lexikon der Alpenheilpflanzen“ von Astrid Süßmuth, AT Verlag 2013)

 

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Individuelle Kräuterführungen

Outdoorküche mit der Familie oder Kräuterkosmetik mit Freundinnen - eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, zur Hochzeit und für alle anderen Anlässe, die gemeinsame Freude schenkt.
• Kontakt Bayern: Astrid Süßmuth
...Fon: +49 / (0)89 / 94 50 26 17
• Kontakt Tirol: Babsi Waldegger
...Fon: +43/ (0)676 / 700 16 72
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